Mercedes-Benz Intelligent Drive in der neuen S-Klasse mit streckenbasierter Anpassung der Geschwindigkeit.

Mit neuen oder in ihren Funktionen erheblich erweiterten Fahrassistenz-Systemen soll die neue Mercedes-Benz S-Klasse im Herbst einen weiteren Schritt hin zum autonomen Fahren schaffen. Mit verbesserten Kamera- und Radarsystemen hat sie das Verkehrsumfeld besser im Blick. Außerdem bezieht sie Karten- und Navigationsdaten in die Berechnung des Fahrverhaltens mit ein.

Neue Assistenten sind dabei

Hier die wichtigsten Funktionen: Der Aktive Abstands-Assistent Distronic und der Aktive Lenk-Assistent unterstützen den Fahrer beim Abstandhalten und Lenken komfortabler; die Geschwindigkeit wird durch den Distronic-Assistenten jetzt auch bei Kurven, Kreisverkehren, Kreuzungen sowie Ausfahrten und zum Abbiegen automatisch angepasst. Der Streckenabschnitt wird dann in Abhängigkeit vom gewählten Fahrprogramm kraftstoffsparend, komfortabel oder dynamisch durchfahren. Danach beschleunigt das Fahrzeug wieder auf die Setzgeschwindigkeit. Hinzu kommen der Aktive Nothalt-Assistent und ein erheblich verbesserter Aktiver Spurwechsel-Assistent. Der Fahrer erkennt jederzeit auf einen Blick, welche Assistenzfunktionen er gewählt hat und auf welche Situationen die Systeme gerade reagieren. Eindeutige Icons – etwa ein Lenkrad mit Händen auf beiden Seiten – informieren ihn sowohl auf dem Bildschirm als auch im Head-up-Display.

Schneller als vermutet zum „Automatisierten Fahren“

„Die neue S-Klasse hebt Mercedes-Benz Intelligent Drive auf das nächste Niveau“, sagt Dr. Michael Hafner, Leiter Automatisiertes Fahren und Aktive Sicherheit bei Mercedes-Benz. „Wir nähern uns dem Ziel des automatisierten Fahrens konsequent und schneller, als viele vermuten.“ Als Pionier der automobilen Sicherheit forscht Mercedes-Benz so intensiv wie keine andere Automobilmarke auf diesem Gebiet. Hafner: „Die Software-Programmierung der Assistenzfunktionen machen wir seit jeher inhouse. Wir sind daher sehr schnell in der Umsetzung neuer Ideen.“