"Vorfahrt für Deine Zukunft" - Bislang mehr als 6.100 Teilnehmer beim europaweiten Ford-Sicherheitstraining / Fahranfänger Handy am Steuer / Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/6955 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Ford-Werke GmbH/Wolfgang Burat"

Han­dy­nut­zung wäh­rend der Fahrt kos­tet in Ita­lien dem­nächst den Füh­rer­schein. Foto: Ford

Es wird nicht leich­ter für die euro­päi­schen Auto­fah­rer im Jahr 2017. Es tre­ten einige gesetz­li­che Neue­run­gen in Kraft, die alle stär­ker an die Kan­dare neh­men. Es kom­men här­tere Stra­fen, stren­gere Gesetze und höhere Buß­gel­der auf den Weg. Der ADAC gibt einen Überblick.

In Deutsch­land müs­sen Rad­fah­rer ab 1. Januar 2017 die Ver­kehrs­am­peln für den Fahr­ver­kehr beach­ten, sofern keine beson­de­ren Rad­fah­reram­peln vor­han­den sind. In die­sem Fall waren bis­her die Fuß­gän­ger­am­peln verbindlich.

Mit dem sofor­ti­gen Inkraft­tre­ten der Ände­rung der Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung kön­nen außer­dem Rad­fah­rer mit bestimm­ten Elek­tro­rä­dern auch Rad­wege nut­zen - außer­orts gene­rell, inner­orts, wenn dies mit einem neuen Hin­weis­schild frei­ge­ge­ben wird. Auf­sichts­per­so­nen dür­fen Kin­der mit Fahr­rä­dern auf Geh­we­gen beglei­ten. Dane­ben kön­nen Kin­der unter acht Jah­ren wäh­len, ob sie alter­na­tiv zum Geh­weg einen bau­lich getrenn­ten Fahr­rad­weg benutzen.

Vor Schu­len, Kitas und Senio­ren­hei­men kann nun auch auf Vorfahrts- und Durch­gangs­stra­ßen leich­ter und nach unkon­trol­lier­ba­rem Gut­dün­ken ‚Tempo 30‘ ver­hängt wer­den. Die Behör­den müs­sen lei­der nicht mehr nach­wei­sen, dass sol­che sen­si­blen Stel­len auch tat­säch­lich Unfall­schwer­punkte darstellen.

Ab sofort ist ebenso gere­gelt, wo auf Auto­bah­nen und gro­ßen Bun­des­stra­ßen eine Ret­tungs­gasse für Poli­zei und Ret­tungs­kräfte gebil­det wer­den muss. Schon bei sto­cken­dem Ver­kehr ist die Gasse bei min­des­tens zwei Strei­fen pro Rich­tung ‚zwi­schen dem äußerst lin­ken und dem unmit­tel­bar rechts dane­ben lie­gen­den Fahr­strei­fen‘ frei zu hal­ten - also auch bei mehr als drei Spu­ren zwi­schen der ganz lin­ken und den bei­den daneben.

Für 2017 ist wei­ter eine Geset­zes­än­de­rung beim Han­dy­ver­bot am Steuer geplant, das künf­tig wei­tere Geräte wie bei­spiels­weise Tablets und Smart­pho­nes umfas­sen soll. Zudem ist eine Erhö­hung der Buß­gel­der für diese Ver­stöße in der Diskussion.

Im kom­men­den Jahr soll außer­dem das Carsharing-Gesetz in Kraft tre­ten. Es defi­niert, was unter dem Begriff Carsharing-Fahrzeug zu ver­ste­hen ist und wie diese Fahr­zeuge zu kenn­zeich­nen sind. Auch sol­len sie von Park­ge­büh­ren befreit wer­den kön­nen. Ein neues Ver­kehrs­schild soll Carsharing-Parkflächen kenn­zeich­nen. Das Gesetz schafft die Grund­lage, um im Wege einer Ver­ord­nung den kom­mu­na­len Stra­ßen­ver­kehrs­be­hör­den zu ermög­li­chen, sepa­rate Park­flä­chen für Carsharing-Fahrzeuge auszuweisen.

Auch im Aus­land gibt es Ände­run­gen für Auto- und Motor­rad­fah­rer. So heben die Nie­der­lande und Ita­lien zum 1. Januar 2017 die Geld­s­ank­tio­nen für Ver­stöße im Stra­ßen­ver­kehr an. Wer in Ita­lien ohne Frei­sprech­ein­rich­tung tele­fo­niert, dem droht künf­tig ein Füh­rer­schein­ent­zug von bis zu zwei Mona­ten. Für Inha­ber aus­län­di­scher Fahr­er­laub­nisse würde dies einem Fahr­ver­bot in Ita­lien gleich­kom­men. In Frank­reich besteht für Motor­rad­fah­rer schon seit 20. Novem­ber 2016 eine Handschuhpflicht.