Auto­fah­rer, die noch eine gel­be Prüf­pla­ket­te für die Haupt- und Abgas­un­ter­su­chung (HU/AU) auf dem Kenn­zei­chen am Fahr­zeug­heck haben, soll­ten so bald wie mög­lich zu einer Prüf­or­ga­ni­sa­ti­on fah­ren. Dar­an erin­nert die Gesell­schaft für tech­ni­sche Über­wa­chung (GTÜ). Denn seit Jah­res­be­ginn haben die gel­ben Pla­ket­ten mit der Zahl 15 in der Mit­te für alle Kraft­fahr­zeu­ge und Anhän­ger ihre Gül­tig­keit ver­lo­ren. Für 2016 sind Pla­ket­ten mit der Far­be Rosa (17) und Grün (18) gül­tig. Fahr­zeu­ge mit brau­ner Prüf­pla­ket­te (16) sind die­ses Jahr mit der HU an der Rei­he. Neu­fahr­zeu­ge, die 2016 zuge­las­sen wer­den, tra­gen die Far­be Oran­ge (19).

Bei einer Über­schrei­tung des HU-Ter­mins wird zwar nicht mehr zurück­da­tiert, doch bei einer Über­zie­hung von mehr als zwei Mona­ten steht eine ver­tief­te HU an, die mit höhe­ren Kos­ten ver­bun­den ist. Zudem müs­sen Auto­fah­rer mit einer Ver­war­nung oder Buß­geld rech­nen. Bei zwei Mona­ten wer­den 15 Euro fäl­lig, nach vier Mona­ten sind es 25 Euro, nach acht Mona­ten 60 Euro sowie ein Punkt in Flens­burg. Auch droht der Ver­lust des Ver­si­che­rungs­schut­zes.