Ein begehr­ter Sport­wa­gen: Der Jagu­ar F-Type.

Die Auto­mar­ke Jagu­ar hat ein Patent ange­mel­det, das Gesichts­er­ken­nung und Gang­ana­ly­se zum Öff­nen eines Autos vor­sieht. Kame­ras, die sich unter den Fens­ter­schei­ben befin­den, fer­ti­gen Vide­os und Fotos an. Die­se wer­den dann mit Bil­dern ver­gli­chen, wel­che sich auf dem Com­pu­ter des Fahr­zeugs befin­den. Bei Über­ein­stim­mung öff­nen sich die Auto­tü­ren auto­ma­tisch.

Die neue Tech­no­lo­gie soll den Fah­rern das Suchen des Auto­schlüs­sels erspa­ren und das Ein­la­den von Ein­käu­fen erleich­tern. „Der Fahr­zeug­nut­zer muss im Vor­feld einen Regis­trie­rungs­pro­zess durch­lau­fen. Dabei wer­den ein Stand­bild vom Gesicht sowie ein beweg­tes Bild, wie eine Hand­ges­te oder der Gang zum Auto, auf­ge­nom­men“, geht aus dem aktu­el­len Patent her­vor. Auf jeder Sei­te des Autos sol­len zwei Kame­ras fixiert sein.

Absicherung mittels Videos

Laut den Ent­wick­lern sorgt die Ver­wen­dung von Video­ma­te­ri­al sowie die Gang­ana­ly­se dafür, dass Betrü­ger das Sys­tem nicht aus­trick­sen kön­nen. Wäre dem nicht so, könn­ten Kri­mi­nel­le das Sys­tem durch aus­ge­druck­te Fotos des Besit­zers täu­schen. Das neue Sys­tem ist nicht auf eine Per­son beschränkt. So kön­nen sich Freun­de und Fami­lie - wenn dies gewünscht ist - beim glei­chen Auto regis­trie­ren und damit fah­ren.

Zur prä­zi­se­ren Bewe­gungs­ana­ly­se die­nen High­tech-Kame­ras, die 3D-Bil­der anfer­ti­gen. So wird abge­schätzt, wie weit eine Per­son ent­fernt ist. „Wird das Fahr­zeug ver­kauft, so kön­nen die Bil­der gelöscht und durch neue, auto­ri­sier­te Iden­ti­fi­ka­to­ren ersetzt wer­den. Das beweg­te Bild kann eine Ges­te wie eine Hand­be­we­gung, ein Gruß oder ein ande­res Signal sein, das der Nut­zer von sich gibt, wenn er sich dem Fahr­zeug nähert“, so das Patent.