Große Ereig­nisse wer­fen ihre Schat­ten vor­aus. So der Gen­fer Auto­sa­lon, der vom 7. bis zum 19. März den Auto­früh­ling 2017 ein­läu­tet. Fer­rari lässt es kra­chen und stellt – nomen est omen – mit dem 812 Super­fast sei­nen bis­lang stärks­ten und schnells­ten Stra­ßen­sport­wa­gen vor. 

Ferrari Genf1

Neu auf dem Gen­fer Auto­sa­lon: Der stärkste und schnellste Stra­ßen­sport­wa­gen, den Fer­rari je gebaut hat - 812 Supersport.

Der V12-Front-Mittelmotor mobi­li­siert aus 6,5 Litern eine Leis­tung von 588 kW / 800 PS bei 8500 Umdre­hun­gen in der Minute. Damit ist das Coupé über 340 km/h schnell und in 2,9 Sekun­den von 0 auf 100 km/h. Das maxi­male Dreh­mo­ment beträgt 718 New­ton­me­ter bei 7000 U/min, wobei 80 Pro­zent davon ab 3500 Tou­ren zur Ver­fü­gung stehen.

Ferrari Genf 2

Ferr­ra­ris Neu­es­ter: V12 Zylin­der, 6,5 Liter Hub­raum, 800 PS unter der Haube und 340 km/h schnell.

Als ers­ter Fer­rari ver­fügt der 4,66 Meter lange und tro­cken 1525 Kilo­gramm wie­gende Super­fast über eine elek­tro­ni­sche Ser­vo­len­kung und die neu­este Ver­sion der paten­tier­ten Side-Slip-Control (SSC). Die LED-Scheinwerfer sind in das Design der model­lier­ten Luft­hut­zen auf der Motor­haube inte­griert . Die vier run­den Rück­leuch­ten ste­hen ganz in der Mar­ken­tra­di­tion. Zur Feier des 70. Geburts­tags von Fer­rari erhält der Wagen eine spe­zi­elle neue Farbe: Rosso Settanta.

Ferrari Genf 3

Unter wel­chen Bedin­gun­gen der Super­fast mit einem Durch­schnitts­ver­brauch von 15 Litern pro 100 aus­kommt, müsste mal in einem Test nach­ge­wie­sen wer­den. Doch das wird wohl noch dauern.

Auch der Innen­raum wurde neu gestal­tet. Prä­gende Merk­male sind die schein­bar schwe­ben­den Haupt­ele­mente, das um die her­aus­ste­hen­den Lüf­tungs­öff­nun­gen her­um­ge­führte Arma­tu­ren­brett, sport­li­chere und ergo­no­mi­schere Sitze, eine neue Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI) mit neuem Lenk­rad und Kom­bi­in­stru­ment sowie neu­este Ent­wick­lun­gen bei Infotainment- und Kli­ma­an­lage.  Fer­rari rech­net ganz spar­sam mit einem Durch­schnitts­ver­brauch von rund 15 Litern pro 100 Kilo­me­ter. Was der rote Spaß kos­tet wis­sen wir noch nicht. Wir wis­sen nur, dass es nicht bil­lig wird.

Ferrari Genf 4

Sieht aus wie ein Lenk­rad, ist aber eine neue Mensch-Maschine-Schnittstelle, eine HMI, human-machine-interface. Unglaub­lich viele Funk­tio­nen sind ins Lenk­rad integriert.