In der Auto­stadt bei Volks­wa­gen - trotz gesun­ke­ner Ver­kaufs­zah­len hält die Mar­ke immer noch den stärks­ten Anteil an den Neu­zu­las­sun­gen.

Das Neu­wa­gen­ge­schäft rollt: Im Mai 2016 wur­den nach Anga­ben des Kraft­fahrt-Bun­des­am­tes 286.931 PKW neu zuge­las­sen. Damit bewe­gen sich die Neu­zu­las­sun­gen wei­ter auf hohem Niveau. Gegen­über dem Vor­jah­res­mo­nat stieg die Nach­fra­ge nach Neu­wa­gen um 11,9 Pro­zent. Beson­ders der Pri­vat­markt hat dar­an hohen Anteil, denn der wächst wie­der stär­ker als die gewerb­li­chen Zulas­sun­gen. Der Anteil der pri­va­ten Zulas­sun­gen stieg im Ver­gleichs­mo­nat um 12,9 Pro­zent auf einen Anteil von ins­ge­samt 37,4 Pro­zent, nach­dem die­ser Anteil seit Anfang des Jah­res kon­se­quent gesun­ken war. Tra­di­tio­nell wirkt sich ein anhal­tend gutes Neu­wa­gen­ge­schäft posi­tiv auf das Geschäft mit Win­ter­rei­fen aus. Fast alle aus­ge­wie­se­nen Auto­mar­ken pro­fi­tier­ten von dem Trend, der ein gutes wirt­schaft­li­ches Umfeld wider­spie­gelt. Zur posi­ti­ven Wirt­schafts­la­ge und zum Arbeits­markt gesel­len sich nied­ri­ge Zin­sen, gerin­ge Infla­ti­ons­ra­te und hohe Rabat­te bei Fahr­zeug­käu­fen. Audi und Opel erzie­len mit 27 bzw 25,9 Pro­zent die höchs­ten Zuwäch­se, wäh­rend sich VW leicht rück­läu­fig zeigt, aber immer noch den größ­ten Anteil (19,3 Pro­zent) an den neu zuge­las­se­nen PKW hält.