Das Aufziehen der Schneeketten erfordert etwas Übung – am besten noch bevor das Auto im Schnee steckengeblieben ist.

Wintersport flimmert derzeit unaufhaltsam über die Fernsehkanäle und wer Schneegebiete fährt, sei es als Zuschauer oder um selbst Wintersport zu betreiben, der sollte nicht nur Winterreifen aufziehen lassen, sondern auch Schneeketten ins Gepäck aufnehmen. Das Aufziehen der Schneeketten in den schneebedeckten Gebieten erfordert allerdings Übung.

Schneeketten müssen immer auf die Räder der Antriebsachse montiert werden. Bei Allradfahrzeugen sollten sich Autofahrer nach den Angaben in der Bedienungsanleitung richten. Die Ketten sollten nur auf Winterreifen montiert werden, da Sommerreifen auf der nicht angetriebenen Achse das Fahrzeug unter Umständen unkontrollierbar machen. Auf jeden Fall sollten die Ketten schon vor schneebedeckten Passagen montiert werden und nicht erst, wenn das Auto im Schnee steckengeblieben ist.

Sind die Ketten auf den Rädern, sollten nach 50 bis 100 Metern Fahrt der korrekte Sitz und die Spannung überprüft werden. Wenn sich die Ketten etwa einen Zentimeter von der Reifenlauffläche anheben lassen, sind sie richtig gespannt.  Mit Schneeketten kann sich das das Fahr- und Bremsverhalten des Fahrzeugs verändern. Außerdem gilt dann eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.