pincasso/fotolia

Der neue VW Golf, der Ford Mondeo, der Opel Adam: Dies sind brandheißen Autoneuheiten, die auf dem Pariser Autosalon erwartet werden. Der Salon, offiziell Mondial de l’Automobile 2012 oder kurz Paris Motor Show genannt, findet vom Samstag, den 29. September bis Sonntag, den 14. Oktober statt. Die Presse hat bereits am 27. und 28. September Zutritt.

Der Salon findet im Wechsel mit der Frankfurter Internationalen Automobil Ausstellung jedes zweite Jahr statt. Veranstaltungsort ist jedes Mal das Messezentrum an der Porte de Versailles, welche im Südwesten, an der Ringstraße Périphérique liegt. Um zur Messe zu kommen, nimmt man am besten die Metro der Linien 8 oder 12, daneben gibt es Tram- und Busverbindungen. Das Messezentrum besteht aus Hallen, doch die Autoneuheiten konzentrieren sich auf fünf Hallen. Im 1. Pavillion finden sich BMW und Mini, Mercedes, Peugeot und Citroën, Renault und Nissan, der Fiat-Konzern inklusive Ferrari und Jeep, Ford, Mazda, Volvo. In Halle 3 präsentieren sich Hyundai, SsangYong, Mitsubishi, Subaru, Honda und Fisker. Eine Halle weiter, in Pavillon 4, finden sich die Marken des VW-Konzerns inklusive Porsche und Lamborghini, aber auch Toyota und Lexus sind dort anzutreffen. In der zweigeteilten Halle 5 trifft man auf Jaguar, Land Rover und McLaren (alle 5.1) sowie Opel, Chevrolet, Cadillac, Suzuki und Kia (in Halle 5.2).

Die Messe ist jeden Tag von 10 bis 20 Uhr geöffnet, an den beiden Donnerstagen und den beiden Freitagen schließt die Messe sogar erst um 22 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 13 Euro pro Person, Besucher unter 18 Jahren und Studenten zahlen 7 Euro, Kinder unter 10 Jahren haben kostenlosen Eintritt. Wer nicht anstehen möchte, kann die Tickets auch online kaufen und sie zu Hause ausdrucken.

270 Marken aus 23 unterschiedlichen Ländern haben sich angekündigt. Nach Angaben der Veranstalter handelt es sich bei dem schon seit 1898 veranstalteten Pariser Salon um die größte Automesse weltweit. Beim Mondial von 2010 kamen mehr als 1,2 Millionen Besucher. Die letzte IAA in Frankfurt, die 2011 stattfand, zog gerade mal um die 850 000 Besucher an. Wie bei den meisten Automessen gibt es außer den ausgestellten Fahrzeugneuheiten noch ein Rahmenprogramm. Zum Beispiel die Ausstellung „Automobile und Werbung“ in Halle 8. Anzeigen, Plakate und Fernsehspots von 15 Marken sind zu sehen, unter anderem Mercedes, Porsche, VW, Fiat, Toyota und Renault. In Pavillon 2.1 kann man überdies Elektroautos fahren. Die jüngeren Autofans zwischen 6 und 14 Jahren können in derselben Halle Elektro-Karts testen oder sich auf einem Verkehrssicherheits-Parcours bewähren.