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Kategorie: Automessen

Motor Show – die automobile Wunderwelt

Bereits zum 50. mal bringt die Motor Show in Essen die Autofans in Hochstimmung. Mit über 500 Ausstellern startet das PS-Festival vom 2. bis 10. Dezember in eine neue Runde. Industrie und Handelspartner präsentieren eine ganze Reihe Neuheiten und Premieren. Mit dabei sind unter anderen die Autohersteller Ford-Werke, Lada, Peugeot, Porsche, Renault, Shelby, Skoda und VW Motorsport. Die japanischen Marken Lexus und Nissan sind über ihre Handelspartner vertreten. Nicht zu vergessen sind auch die zahlreichen Felgenhersteller, die ebenfalls viele Neuheiten präsentieren. Außerdem sind die Reifenhersteller Continental, Hankook und Toyo Tires mit neuesten Produkten dabei.

Automobilhersteller geben Vollgas auf der Essen Motor Show. Foto:Rainer Schimm/©MESSE ESSEN GmbH

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IAA – Automesse hat Ausstellerschwund

Als eine der bedeutendsten Automessen überhaupt öffnet die 66. IAA vom 16. bis zum 24. September ihre Tore.  Zu diesem automobilen Großereignis auf 230.000 Quadratmetern Fläche haben sich rund 1.100 Aussteller angesagt. Trotzdem werden wichtige Automarken nicht mit von der Partie sein. 

Besucheransturm auf der Automobil-Leitmesse IAA. Experten vermuten Besucher-Rückgang aufgrund von Hersteller-Absagen.

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Tuning World 2017: Eine Krone für Vanessa

 

Zum schönsten Auto gewählt beim European Tuning Showdown: der Mini Cooper „Custom Hot Rod“ von Mirko Tacchi.

Vom Sportfahrwerk bis zur Folie, von der pulverbeschichteten Felge bis zum Discolicht – die „Tuning World Bodensee 2017“ lockte am verlängerten Wochenende 109 200 Besucher an (2016: 103 800). Hier bekamen sie 1062 Autos, 203 Aussteller, 154 Clubstände, den „European Tuning Showdown“ um das schönste Auto, Driftshows und die Wahl der „Miss Tuning“ geboten. Dabei einer der Höhepunkte: Vanessa Schmitt aus Bruchsal holte sich im Finale am 1. Mai die Krone.

Die Jury kürte Vanessa Schmitt aus Bruchsal  zur neuen Miss Tuning 2017. Ihre Vorgängerin Julia Oemler, Miss Tuning 2016, setzt ihr die Krone auf das Haupt.

Getunter Dienstwagen für Vanessa

Vorher konnte sich die 21-jährige Gewinnerin nach vier aufregenden Messetagen gegen ihre elf Konkurrentinnen durchsetzen. Jetzt steht Ihr als neuem Gesicht der Szene ein Jahr mit VIP-Events und Werbeauftritten bevor. Und natürlich steht sie Modell für den Miss-Tuning-Kalender 2018. Außerdem darf die Bruchsalerin ein Jahr lang einen getunten Nissan Micra ihr Eigen nennen.

Static Display: Drift Show

Die Schlacht der Drifter mit Ken Block

Und auch die Show kam nicht zu kurz. Mehrmals täglich hieß es“Gib Gummi“ beim German Speed Drift.  Hier brachten die Fahrer vor vollbesetzten Rängen die Reifen und das Publikum zum Durchdrehen. Dabei mit von der Partie: YouTube-Drifter und Rallyefahrer Ken Block. Dieser US-amerikanische Rallyefahrer, Gymkhana-Athlet und YouTube-Star begeistert mit seinen Driftvideos ein Millionenpublikum.


Tuning World Bodensee – frisch getunt

Neues von der Tuning-Front: Die Tuning World Bodensee hat an sich gearbeitet und sich selbst getunt. Das bedeutet: das internationale Messe-Event für Auto-Tuning, Lifestyle und Clubszene startet vom 28. April bis zum 1. Mai täglich von 10 bis 18 Uhr mit einem nochmals erweiterten Rahmenprogramm. Es wird also wieder jede Menge los sein, oder, wie der Messeveranstalter verspricht: „Beim European Tuning Showdown in Friedrichshafen knistert die Luft.“

 

Wettbewerb der Showcars auf der Tuning World beim European Tuning Showdown.

 

Stelldichein der Tuningindustrie

Die Tuning World Bodensee ist auch 2017 Europas Epizentrum für Liebhaber individueller Sportwagen sowie Showcars. Hier zeigen rund 200 Branchenvertreter der Tuning- und Zubehörindustrie gemeinsam mit dem Verband der Automobil Tuner (VDAT) in Friedrichshafen die automobilen Neuheiten. Dazu modifizierten die Veranstalter auch die Hallenaufteilung: So wandert die Performance Area in die Rothaushalle A1 und die Showbühne mit der Wahl zur Miss Tuning findet im Foyer Ost ihren neuen Platz.

 

Ken Block US-amerikanischer Rallye- und Rallycross-Fahrer begeistert online ein Millionenpublikum.

 

Showcars als Ideengeber

Messe-Projektleiter  Dirk Kreideweiß: „Für 2017 haben wir unser Konzept getunt und bieten nun für die Besucher mit einer aufregenden Freestyle Monster-Truck- und Stunt-Show, Burnout Roulette und vielem mehr ein PS-starkes Plus an Action.“ Deshalb stehen über 1000 einmalige Showcars im Rampenlicht der Club- und Private-Car-Areas in Friedrichshafen. Sie beweisen wieder einmal, dass die Faszination des Tunings keine Grenzen kennt.

Tuning schafft ahnbrechende Innovationen

„Immer wieder entwickelt die Tuningindustrie Innovationen, die wirklich bahnbrechend sind“, erklärt Messe-Geschäftsführer Klaus Wellmann im Vorfeld der Tuning World Bodensee. „Die Branche ist schon so weit, dass man heute per Smartphone-App und Zusatzsteuergerät die Motorleistung beeinflussen kann. Vieles was wir heute als Standardoption beim Konfigurieren eines Neuwagens sehen, ist oftmals aus einer Idee der Tuningindustrie entstanden.“

 

Hier rauchen die Reifen: Drift Show Static.

Kräftemessen beim „Show&Shine“

Auch das Rahmenprogramm der Tuning World Bodensee hat einiges zu bieten: Dazu gehört die neue Aktion RWB goes TWB, bei der PS-Profi Sidney Hoffmann während der Messe auf den japanischen Porsche-Künstler Akira Nakai trifft. Gemeinsam bauen die beiden erstmals auf einer Tuningmesse in Deutschland einen „Rauh-Welt Begriff Porsche“ live vor Publikum auf. Daneben präsentiert der European Tuning Showdown Automobile Schmuckstücke. Dieses Kräftemessen ist limitiert auf die 64 besten Showcars aus ganz Europa. Damit gilt dieser Vergleich längst als der renommierteste „Show&Shine”-Wettbewerb der Tuningszene.

Driftershow mit Ken Block

„Gib Gummi“ heißt es beim German Speed Drift auf dem Static Display. Hier finden mehrmals täglich die Drift-Battles und -Shows statt, bei denen die Fahrer vor vollbesetzten Rängen die Reifen und das Publikum zum Durchdrehen bringen . Dazu hat sich für Montag, 1. Mai YouTube-Drifter und Rallyefahrer Ken Block angemeldet und nimmt nicht nur die Driftshows unter die Lupe. Dieser US-amerikanische Rallyefahrer, Gymkhana-Athlet und YouTube-Star begeistert mit seinen Driftvideos ein Millionenpublikum. Nicht zuletzt haben auch die 12 Finalistinnen die große Bühne  bei der Wahl zur Miss Tuning im Blick, wenn sie im Foyer Ost um die Krone kämpfen.

 


Goodyears Reifenvision – die intelligente Kugel

Wie soll der Reifen der Zukunft aussehen? Diese Frage beantworten die großen Reifenhersteller gerne publikumswirksam mit Konzeptreifen auf großen Messen. Und den Genfer Autosalon (7.3. – 19.3. 2017) lässt dabei niemand gerne aus, der seine Vorstellung populär machen will. Goodyear fiel schon im letzten Jahr mit seiner Vision Eagle 360 Urban als dem Reifen der Zukunft als Kugel auf. In diesem Jahr ging der Reifenhersteller noch einen gehörigen Schritt weiter.

Der veränderbare Reifen: Eagle 360 Urban im Nässe-Profil

Goodyear hat dem aktuellen Eagle 360 Urban, der mit einem 3D Drucker produziert wird, neuerdings künstliche Intelligenz eingehaucht. Kennzeichen ist eine bionische Oberfläche und veränderbare Lauffläche , die Informationen aufsammeln und direkt in die Fahrpraxis umsetzen kann. Der Kugelreifen, auf dem die Karosserie schwebt wie die Magnetschwebebahn auf der Schiene, passt sich blitzschnell an neue Situationen an und stellt sich auf die situativen Bedürfnisse von flotten und ihren Nutzern ein.

Der veränderbare Reifen: Eagle 360 Urban im Trocken-Profil

Der Eagle 360 Urban ist von einem Sensornetzwerk durchzogen, das nicht nur Daten von der Fahrbahn, sondern auch von anderen Fahrzeugen, der Infrastruktur und Systemen zum Verkehrs- und Mobilitätsmanagement sammelt. Er verknüpft die Informationen miteinander und verarbeitet sie mithilfe seines neuralen Netzes, das über selbst lernende Algorithmen verfügt, sofort weiter. So kann der Eagle 360 Urban im Verkehrsalltag die richtige Entscheidung treffen. Aufgrund seiner künstlichen Intelligenz lernt er aus früheren Erfahrungen und kann sein Verhalten fortlaufend optimieren.

Lauffläche wie Haut und Muskeln

Die bionische Außenhaut des Konzeptreifens besteht aus extrem elastischen Polymeren. Sie verfügt über eine Flexibilität ähnlich der menschlichen Haut und kann sich ausweiten und wieder zusammenziehen. Unter der äußeren Schicht sitzt ein schaumartiges Material, das stark genug ist, um trotz des Fahrzeuggewichts flexibel zu bleiben. Antriebselemente unter der Haut, die wie Muskeln funktionieren, bewegen mithilfe eines elektrischen Impulses die einzelnen Sektoren im flexiblen Laufflächendesign.

Auf diese Weise fügen sie bei Nässe Vertiefungen hinzu und straffen die Lauffläche wieder, wenn es trocken ist. So entsteht ein maßgeschneidertes Laufflächendesign, mit dem sich der Eagle 360 Urban optimal an die jeweilige Fahrbahnbeschaffenheit und an die Witterungsbedingungen anpassen kann. Auch diese Informationen und das daraus abgeleitete Fahrverhalten teilt der Reifen mit anderen Fahrzeugen und allen anderen Teilnehmern im Internet der Dinge.

Verletzungen heilen

Wenn die bionische Außenhaut des Reifens verletzt wurde, können die Sensoren in der Lauffläche den Schaden sofort lokalisieren. Dann dreht sich der Reifen auf eine neue Aufstandsfläche. Damit reduziert sich der Druck auf die beschädigte Stelle, sodass ein Selbstheilungsprozess starten kann. Er basiert auf Materialien, die sich automatisch in Richtung der Verletzung bewegen. Sie reagieren physisch und chemisch miteinander und bilden neue molekulare Verbindungen, welche die Verletzung schließen.

 

 

Goodyear hat Studenten der französischen Designschule ISD Rubika dazu eingeladen, ein Konzeptfahrzeug für den Eagle 360 Urban zu entwerfen. Sie haben in enger Zusammenarbeit mit den Entwicklern des Reifenherstellers den „Vision UMOD“ konzipiert – ein Fahrzeug, das auf das Mobilitätsbedürfnis in den Städten von morgen zugeschnitten ist.

 

 


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