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Kategorie: Erlkönig

Audi Q2-Erlkönig kommt wahrscheinlich 2016

big-label / fotolia

Audis neuer Crossover Q2 wird voraussichtlich im Frühjahr 2016 auf dem Genfer Salon vorgestellt. Nun wurde das neue Modell, welches zunächst unter dem Namen Q1 kursierte, als Erlkönig getarnt entdeckt und abgelichtet. Audis Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg bestätigte bereits die Namensgebung.

Der Fronttriebler Q2 stammt vom Audi-Chefdesigner Marc Lichte und wird wahrscheinlich auf dem MQB-Baukasten-Prinzip basieren. Das Design wird sportlicher und kompakter ausfallen als beim Q3. Als Vorlage dient wohl der A3. Die Länge bemisst sich auf 4,2 Meter und ist damit etwas kleiner als der des A3 Sportback. Als Antrieb ist das bekannte Programm bis maximal 135 kW zu erwarten. Preislich könnte sich der Q2 am A1 orientieren, welcher 21 000 Euro kostet. Eine sportliche Variante soll 2017 folgen.


Mercedes E-Klasse, E 63 AMG: Mehr Assistenten, mehr Leistung

Petr Nad / fotolia

Die derzeitige Mercedes E-Klasse ist schon seit 2009 auf dem Markt und das letzte Facelift ist nun auch schon etwa zweieinhalb Jahre her. Jetzt steht fest: Binnen der nächsten zwölf Monate wird der Nachfolger beim Händler stehen. Ihre Weltpremiere dürfte die neue E-Klasse allem Anschein nach auf der Detroit Auto Show im Januar 2016 haben.

Auf den neuesten Erlkönigbildern ist nun ersichtlich, dass Daimlers obere Mittelklasse Stück für Stück ihre Tarnung ablegt. Optisch erinnert das alles doch sehr an die momentane C-Klasse und vom kleinen Bruder (oder dem gerade vorgestellen SUV GLC) erhält die E-Klasse auch die modulare MRA-Plattform. Das heißt: weniger Gewicht, mehr Steifigkeit sowie eine größere Effizienz. Die MRA-Plattform baut auf leichte Materialien wie beispielsweise Aluminium und ist auch für alternative Antriebe konzipiert. Wie das Bild eines Prototypen-Interieurs offenbart, wird das Cockpit näher an das der S-Klasse gerückt. Mit zwei riesigen, ins Armaturenbrett eingelassenen Bildschirmen wird der E-Klasse-Innenraum spürbar luxuriöser daherkommen als zuletzt.

Die Nutzung der neuen Neungang-Automatik, die partiell bereits in der aktuellen E-Klasse, dem CLS oder dem gerade gelifteten SUV GLE verwendet wird, soll erweitert werden. Des Weiteren wird es einen neuen Reihensechszylinder geben. Er ist modular aufgebaut und soll sich Komponenten wie Produktionsprozesse mit kleineren Vier- und sogar Dreizylindermotoren teilen, welche ebenfalls (wenn auch vorerst nicht für die E-Klasse) geplant sind. Ähnliche Strategien beobachtet man gegenwärtig bei BMW und Jaguar.

Entscheidend für den Erfolg der nächsten E-Klasse wird ebenso die Implementierung der neuesten Assistenzsysteme sein. Dabei wird Technik verwendet, die so außerhalb der Oberklasse noch nicht existiert hat. Wie der neue BMW 7er wird die E-Klasse in der Lage sein, auch bei erhöhten Geschwindigkeiten teilautonom zu fahren, also auch auf kurvigeren Landstraßen oder Autobahnen selbständig zu lenken, zu beschleunigen und zu bremsen. Aufgrund verfassungsmäßiger Regulierungen wird der Fahrer aber trotz alledem die Hände am Lenkrad behalten müssen. Darüber hinaus soll es eine Fußgängererkennung geben, die bei unerwartet auftauchenden Personen oder Objekten dazu im Stande ist, bis zum Stillstand abzubremsen oder sogar eine Umfahrung einzuleiten. Das alles soll bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h gelingen.

Bei allen Fortschritten auf dem Weg zum autonomen Fahren ist aber auch der Spaß ein wichtiger Faktor. Neue Erlkönigbilder offenbaren nämlich, dass auch die Entwicklung des Mercedes-AMG E 63 vorangeht. Unter der Haube dürfte sich die kommende Entwicklungsstufe von AMGs neuem 4,0-Liter-Biturbo-V8 befinden, der bislang den AMG GT sowie den C 63 antreibt. Leistungsdaten sind noch unbekannt, mit etwa 404 kw im E 63 und um die 441 kW im Spitzenmodell E 63 S sollte man aber rechnen.

Noch nicht offiziell bestätigt, aber bei der Länge dieses Prototyps durchaus denkbar, wird die nächste E-Klasse wohl einen größeren Radstand haben. Wie bislang soll es fünf Versionen geben: Limousine, Limousine mit langem Radstand (für den chinesischen Markt), das T-Modell, Coupé und Cabriolet. Weil die gegenwärtige C-Klasse auch Coupé- und Cabrio-Varianten bekommt, sollen die zweitürigen E-Klassen einen spürbaren Sprung in Richtung Luxus machen. Auch eine dritte Generation des Mercedes CLS ist in Planung.


Neuer BMW X3 als Erlkönig unterwegs

RAM / fotolia

Was ist hierzulande das erfolgreichste SUV im BMW-Sortiment? Der BMW X1. Er macht verstärkt seinem großen Bruder X3 das Leben schwer. Dieser ist bereits seit 2010 verfügbar. Die Neuauflage in der dritten Generation soll erst 2017 auf den Markt kommen. Nun offenbaren erste Erlkönigbilder, was uns dann bevorsteht.

In Anbetracht der üppigen Tarnung des X3-Prototyps kann selbstverständlich noch kein Urteil zur finalen Form abgegeben werden. Aber vieles deutet auf eine formelle Evolution hin, wie es beispielsweise beim X5/X6 der Fall war. Der künftige BMW X3 hört intern auf den Code G01 und verwendet die skalierbare Hinterradantriebsarchitektur BMW35up. Sie erscheint erstmals im Herbst 2015 im neuen 7er und wird in den darauffolgenden Jahren vom 5er bis zum 3er verwendet.

Technische Höhepunkte des neuen BMW X3 dürften adaptive LED-Scheinwerfer und teilautonome Fahrhilfen wie ein Stauassistent sein. Bezüglich der Motoren steht noch aus, ob Dreizylinder-Aggregate die Basismodelle befeuern. Als sicher gelten neben einem Plug-in-Hybrid die Baukasten-Vierzylinder mit 500 Kubik Zylinderinhalt. Aktuell beginnt das Motorenangebot bei 105 kW (Diesel) und 135 kW (Benziner).


Neuauflage des Opel Corsa OPC erwischt

LSDSL/ wikipedia

Nach dem Facelift hat der Volkswagen Polo GTI einen 1,8-LIter-Turbo mit 141 kW unter der Haube. Genauso stark sind der Mini Cooper S sowie der Opel Corsa OPC. Doch beide Marken werden bezüglich ihrer Leistung eine Schippe nachlegen, Opel im Rahmen der Neuauflage des Corsa. Das offenbaren nun erste Erlkönig-Bilder des kommenden Corsa OPC.

Neben zusätzlichen Lufteinlässen fallen besonders der mächtige Dachspoiler und die beiden Endrohre im „Schubkarren-Stil“ auf. Letzteres Merkmal ist für Corsa-Fans eine Ansage, denn bisher erkannte man daran die Nürburgring-Edition (NRE) des OPC. Das lässt vermuten, dass die aus dem 1,6-Liter-Turbobenziner geholten 154 kW zum Standardfall werden, um Polo und Mini auf dem Papier abzuhängen. Die hierauf basierende NRE könnte in Zukunft bei circa 169 kW liegen.

Und optisch? Der unverändert nur dreitürig offerierte Corsa OPC verliert demnächst seine markanten Außenspiegelfüße. Zum ersten Mal offiziell gezeigt wird der Kraft-Opel höchstwahrscheinlich im März 2015 auf dem Automobilsalon in Genf.


Mercedes S-Klasse Cabrio mit Stoffverdeck als Erlkönig

Galina Barskaya / fotolia

Zuletzt wurde eine offene S-Klasse 1967 fabriziert. Es ist also mal wieder Zeit. Nachdem man auf der Detroit Motor Show 2007 die üppige Studie Ocean Drive mit vier Türen, vier Sitzplätzen und Stoffverdeck präsentierte, scheint es nun schließlich soweit zu sein. Der kommende Mercedes S-Klasse Cabriolet fußt auf dem kürzlich vorgestellten S-Klasse Coupé, wird zwei Türen sowie ein klassisches Stoffdach erhalten.

Hinter der Einführung mehrerer neuer Premium-S-Klasse-Varianten steckt die Absicht, ins High-End-Luxus-Segment vorzudringen, nun, da ein separates Maybach-Auto ja definitiv Geschichte ist. Dafür soll es außer S-Klasse Coupé und dem hier gezeigten Cabrio auch eine verlängerte Maybach-Version und eine extra lange Pullmann-Limousine geben.

Das neue Mercedes S-Klasse Cabrio dürfte die gleichen Motoren bekommen wie das S-Klasse Coupé. Neben einem 4,7-Liter-Biturbo-V8 mit 334 kW wären das eine S 63 AMG-Version mit 430 kW und ein S 65 AMG mit 463 kW-Biturbo-V12. Allradantrieb könnte es wahlweise ebenfalls geben. Die Markteinführung ist gegen Ende 2015 wahrscheinlich.


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