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Kategorie: Forschung

Digital Light: Moderne Scheinwerfer-Technologien der Autohersteller

Die Licht­tech­no­lo­gi­en der Zukunft war­ten mit unge­ahn­ten Mög­lich­kei­ten auf. Der Gesetz­ge­ber hängt zwar noch ein wenig hin­ter­her. Doch die gro­ßen deut­schen Auto­her­stel­ler sind längst ganz vor­ne mit dabei. Das soge­nann­te Digi­tal-Light ist nach Xenon und LED-Licht der neus­te Trend. Das Auto­licht soll zukünf­tig auch als Mit­tel der Kom­mu­ni­ka­ti­on fun­gie­ren.

Die Licht­tech­no­lo­gie der Zukunft ist das Digi­tal-Light. Es soll nicht nur bril­lan­tes, gesteu­er­tes Licht ermög­li­chen, son­dern auch als Mit­tel der Kom­mu­ni­ka­ti­on und Inter­ak­ti­on mit der Bord-Soft­ware fun­gie­ren.

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Assistenzsysteme im Überblick - Teil 3

Autos mit Assis­tenz­sys­te­men kön­nen schon heu­te fast allei­ne fah­ren. Was ist bereits mög­lich? Und ohne wel­che Assis­tenz­sys­te­me kom­men wir schon bald nicht mehr aus? Unse­re Serie gibt einen Über­blick über die hei­ßes­ten Neu­ig­kei­ten auf dem umkämpf­ten Markt der Steue­rungs-Extras - und dar­über, ob sie ihr Geld wert sind…

Auto­no­mes Fah­ren

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Assistenzsysteme im Überblick - Teil 2

Autos mit Assis­tenz­sys­te­men kön­nen fast allei­ne fah­ren. Was ist bereits mög­lich? Und ohne wel­che Assis­tenz­sys­te­me kom­men wir schon bald nicht mehr aus? Unse­re Serie gibt einen Über­blick über die hei­ßes­ten Neu­ig­kei­ten auf dem umkämpf­ten Markt der Steue­rungs-Extras - und dar­über, ob sie ihr Geld wert sind…

Auto­no­mes Fah­ren

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Verbrennungsmotoren haben (doch noch) Zukunft

Zur Zeit wird hef­tig gestrit­ten in Sachen Emis­sio­nen von Ver­bren­nungs­mo­to­ren. Aber wie sieht die Zukunft der Auto­mo­bi­le aus?  Dabei ist vor allem der Die­sel­mo­tor schon in Ver­ruf gekom­men. Alter­na­ti­ven ste­hen hoch im Kurs. Aber obwohl die angeb­lich „sau­be­ren“ Elek­tro­fahr­zeu­ge doch noch wie Blei in den Schau­fens­tern der Auto­häu­ser ste­hen, ver­spre­chen Poli­tik und Auto­in­dus­trie den „Strom­ern“ eine gro­ße Zukunft - Jetzt stellt Zulie­fe­rer Con­ti klar: Ver­bren­nungs­mo­to­ren wird es wei­ter­hin geben.

 

Es soll eine Viel­falt der Antriebs­sys­te­me neben­ein­an­der exis­tie­ren, so wie Con­ti­nen­tal die auto­mo­bi­le Zukunft sieht. Und der Ver­bren­nungs­mo­tor habe sei­nen Zenit noch nicht über­schrit­ten. Foto: Con­ti­nen­tal

So erklärt Con­ti­nen­tal: „Die Autos der Zukunft wer­den elek­trisch fah­ren. Dazu voll ver­netzt und auto­ma­ti­siert. Wir rech­nen 2025 mit einem Markt­an­teil für rein elek­tri­sche Antrie­be in Höhe von etwa zehn Pro­zent“, sag­te Con­ti-Vor­stands­vor­sit­zen­der Dr. Elmar Degen­hardt. Für Hybrid­an­trie­be wer­de er vor­aus­sicht­lich nahe­zu 30 Pro­zent betra­gen. Der Ver­bren­nungs­an­trieb hat sei­nen Zenit also tat­säch­lich erst noch vor sich.

Der Verbrennungsmotor ist noch nicht am Ende

Erst nach 2025 erwar­tet Con­ti­nen­tal einen lang­sa­men Volu­men­rück­gang beim Ver­bren­nungs­an­trieb. Bis dahin kön­ne er noch viel effi­zi­en­ter wer­den, etwa auch durch 48-Volt-Sys­te­me, und habe sei­nen Zenit erst noch vor sich, ist sich Degen­hardt sicher. Der Auto­mo­bil­zu­lie­fe­rer rech­net somit in der kom­men­den Deka­de wei­ter­hin mit gro­ßem Wachs­tums­po­ten­zi­al für Tech­no­lo­gi­en, die den Kraft­stoff­ver­brauch von Fahr­zeu­gen sen­ken. Nur damit lie­ßen sich die welt­weit zuneh­mend stren­ge­ren Abgas­nor­men und Emis­si­ons­vor­ga­ben wei­ter­hin erfül­len.

In kon­ven­tio­nel­len Antrie­ben wird daher nach Ein­schät­zung des Unter­neh­mens der Anteil an Elek­tro­nik, Sen­so­rik und Soft­ware wei­ter zuneh­men. Die erwar­te­ten Umsatz­zu­wäch­se mit Tech­no­lo­gi­en für elek­tri­sche Antrie­be sol­len die nach 2025 vor­aus­sicht­lich sin­ken­den Umsät­ze aus Geschäf­ten mit Pro­duk­ten und Sys­te­men für Fahr­zeu­ge mit kon­ven­tio­nel­lem Antrieb mehr als aus­glei­chen.

 


So autonom fährt die S-Klasse ab Herbst

Mer­ce­des-Benz Intel­li­gent Dri­ve in der neu­en S-Klas­se mit stre­cken­ba­sier­ter Anpas­sung der Geschwin­dig­keit.

Mit neu­en oder in ihren Funk­tio­nen erheb­lich erwei­ter­ten Fahr­as­sis­tenz-Sys­te­men soll die neue Mer­ce­des-Benz S-Klas­se im Herbst einen wei­te­ren Schritt hin zum auto­no­men Fah­ren schaf­fen. Mit ver­bes­ser­ten Kame­ra- und Radar­sys­te­men hat sie das Ver­kehrs­um­feld bes­ser im Blick. Außer­dem bezieht sie Kar­ten- und Navi­ga­ti­ons­da­ten in die Berech­nung des Fahr­ver­hal­tens mit ein.

Neue Assistenten sind dabei

Hier die wich­tigs­ten Funk­tio­nen: Der Akti­ve Abstands-Assis­tent Distro­nic und der Akti­ve Lenk-Assis­tent unter­stüt­zen den Fah­rer beim Abstand­hal­ten und Len­ken kom­for­ta­bler; die Geschwin­dig­keit wird durch den Distro­nic-Assis­ten­ten jetzt auch bei Kur­ven, Kreis­ver­keh­ren, Kreu­zun­gen sowie Aus­fahr­ten und zum Abbie­gen auto­ma­tisch ange­passt. Der Stre­cken­ab­schnitt wird dann in Abhän­gig­keit vom gewähl­ten Fahr­pro­gramm kraft­stoff­spa­rend, kom­for­ta­bel oder dyna­misch durch­fah­ren. Danach beschleu­nigt das Fahr­zeug wie­der auf die Setz­ge­schwin­dig­keit. Hin­zu kom­men der Akti­ve Not­halt-Assis­tent und ein erheb­lich ver­bes­ser­ter Akti­ver Spur­wech­sel-Assis­tent. Der Fah­rer erkennt jeder­zeit auf einen Blick, wel­che Assis­tenz­funk­tio­nen er gewählt hat und auf wel­che Situa­tio­nen die Sys­te­me gera­de reagie­ren. Ein­deu­ti­ge Icons – etwa ein Lenk­rad mit Hän­den auf bei­den Sei­ten – infor­mie­ren ihn sowohl auf dem Bild­schirm als auch im Head-up-Dis­play.

Schneller als vermutet zum „Automatisierten Fahren“

„Die neue S-Klas­se hebt Mer­ce­des-Benz Intel­li­gent Dri­ve auf das nächs­te Niveau“, sagt Dr. Micha­el Haf­ner, Lei­ter Auto­ma­ti­sier­tes Fah­ren und Akti­ve Sicher­heit bei Mer­ce­des-Benz. „Wir nähern uns dem Ziel des auto­ma­ti­sier­ten Fah­rens kon­se­quent und schnel­ler, als vie­le ver­mu­ten.“ Als Pio­nier der auto­mo­bi­len Sicher­heit forscht Mer­ce­des-Benz so inten­siv wie kei­ne ande­re Auto­mo­bil­mar­ke auf die­sem Gebiet. Haf­ner: „Die Soft­ware-Pro­gram­mie­rung der Assis­tenz­funk­tio­nen machen wir seit jeher inhouse. Wir sind daher sehr schnell in der Umset­zung neu­er Ide­en.“