Autoreparaturen.de - günstige KFZ-Werkstatt / Autowerkstatt in der Nähe finden
kostenlose Werkstattsuche
SERVICE HOTLINE: +49 (0)6301 - 600 2999(1)

Kategorie: Politik

Neue Gesetze, Strafen und Änderungen für Autofahrer 2018

Auch im Jahr 2018 kommt es zu Ände­run­gen bei Geset­zen und Buß­geld­ver­ord­nun­gen für den Stra­ßen­ver­kehr. Eini­ge die­ser Neue­run­gen sind ab Janu­ar 2018 bereits aktiv, ande­re Geset­ze gel­ten erst im Lau­fe des Jah­res. Auch wich­ti­ge Ent­schei­dun­gen (mög­li­ches Die­sel­fahr­ver­bot) wer­den im Lau­fe die­ses Jah­res beschlos­sen. In die­sem Arti­kel fin­den Sie eine klei­ne Über­sicht über neue Rege­lun­gen im Stra­ßen­ver­kehr.

Auch im Jahr 2018 gibt es neue Geset­ze und Rege­lun­gen für Auto­fah­rer.

Wei­ter­le­sen


Digital Light: Moderne Scheinwerfer-Technologien der Autohersteller

Die Licht­tech­no­lo­gi­en der Zukunft war­ten mit unge­ahn­ten Mög­lich­kei­ten auf. Der Gesetz­ge­ber hängt zwar noch ein wenig hin­ter­her. Doch die gro­ßen deut­schen Auto­her­stel­ler sind längst ganz vor­ne mit dabei. Das soge­nann­te Digi­tal-Light ist nach Xenon und LED-Licht der neus­te Trend. Das Auto­licht soll zukünf­tig auch als Mit­tel der Kom­mu­ni­ka­ti­on fun­gie­ren.

Die Licht­tech­no­lo­gie der Zukunft ist das Digi­tal-Light. Es soll nicht nur bril­lan­tes, gesteu­er­tes Licht ermög­li­chen, son­dern auch als Mit­tel der Kom­mu­ni­ka­ti­on und Inter­ak­ti­on mit der Bord-Soft­ware fun­gie­ren.

Wei­ter­le­sen


Feinstaubplakette ist Teil der Hauptuntersuchung

 

In immer mehr Städ­ten und Regio­nen Deutsch­lands dür­fen nur Fahr­zeu­ge mit Fein­staub­pla­ket­te in die aus­ge­wie­se­nen Umwelt­zo­nen fah­ren. Foto: amp­net

Seit 2008 gibt es sie, die Umwelt­zo­nen in den deut­schen Städ­ten. Und es wer­den immer mehr. Und die Vor­schrif­ten immer stren­ger. Nur wer eine Fein­staub­pla­ket­te an der Wind­schutz­schei­be hat, darf in die­se Zonen ein­fah­ren. Mit der rich­ti­gen Far­be ver­steht sich und mit der rich­ti­gen Bezeich­nung. Ob das alles stimmt am Auto, ist auch Gegen­stand der Haupt­un­ter­su­chung.

Wei­ter­le­sen


Verbrennungsmotoren haben (doch noch) Zukunft

Zur Zeit wird hef­tig gestrit­ten in Sachen Emis­sio­nen von Ver­bren­nungs­mo­to­ren. Aber wie sieht die Zukunft der Auto­mo­bi­le aus?  Dabei ist vor allem der Die­sel­mo­tor schon in Ver­ruf gekom­men. Alter­na­ti­ven ste­hen hoch im Kurs. Aber obwohl die angeb­lich „sau­be­ren“ E-Autos doch noch wie Blei in den Schau­fens­tern der Auto­häu­ser ste­hen, ver­spre­chen Poli­tik und Auto­in­dus­trie den „Strom­ern“ eine gro­ße Zukunft - Jetzt stellt Zulie­fe­rer Con­ti klar: Ver­bren­nungs­mo­to­ren wird es wei­ter­hin geben.

 

Es soll eine Viel­falt der Antriebs­sys­te­me neben­ein­an­der exis­tie­ren, so wie Con­ti­nen­tal die auto­mo­bi­le Zukunft sieht. Und der Ver­bren­nungs­mo­tor habe sei­nen Zenit noch nicht über­schrit­ten. Foto: Con­ti­nen­tal

So erklärt Con­ti­nen­tal: „Die Autos der Zukunft wer­den elek­trisch fah­ren. Dazu voll ver­netzt und auto­ma­ti­siert. Wir rech­nen 2025 mit einem Markt­an­teil für rein elek­tri­sche Antrie­be in Höhe von etwa zehn Pro­zent“, sag­te Con­ti-Vor­stands­vor­sit­zen­der Dr. Elmar Degen­hardt. Für Hybrid­an­trie­be wer­de er vor­aus­sicht­lich nahe­zu 30 Pro­zent betra­gen. Der Ver­bren­nungs­an­trieb hat sei­nen Zenit also tat­säch­lich erst noch vor sich.

Der Verbrennungsmotor ist noch nicht am Ende

Erst nach 2025 erwar­tet Con­ti­nen­tal einen lang­sa­men Volu­men­rück­gang beim Ver­bren­nungs­an­trieb. Bis dahin kön­ne er noch viel effi­zi­en­ter wer­den, etwa auch durch 48-Volt-Sys­te­me, und habe sei­nen Zenit erst noch vor sich, ist sich Degen­hardt sicher. Der Auto­mo­bil­zu­lie­fe­rer rech­net somit in der kom­men­den Deka­de wei­ter­hin mit gro­ßem Wachs­tums­po­ten­zi­al für Tech­no­lo­gi­en, die den Kraft­stoff­ver­brauch von Fahr­zeu­gen sen­ken. Nur damit lie­ßen sich die welt­weit zuneh­mend stren­ge­ren Abgas­nor­men und Emis­si­ons­vor­ga­ben wei­ter­hin erfül­len.

In kon­ven­tio­nel­len Antrie­ben wird daher nach Ein­schät­zung des Unter­neh­mens der Anteil an Elek­tro­nik, Sen­so­rik und Soft­ware wei­ter zuneh­men. Die erwar­te­ten Umsatz­zu­wäch­se mit Tech­no­lo­gi­en für elek­tri­sche Antrie­be sol­len die nach 2025 vor­aus­sicht­lich sin­ken­den Umsät­ze aus Geschäf­ten mit Pro­duk­ten und Sys­te­men für Fahr­zeu­ge mit kon­ven­tio­nel­lem Antrieb mehr als aus­glei­chen.

 


Diesel-Pkw im Streit: Weg mit dem Generalverdacht

Abgas­emis­sio­nen sind im Focus des Umwelt­bun­des­am­tes. Nach dem Abgas­skan­dal bei VW schau­en die Behör­den nun auch genau­er hin. Foto: Shut­ter­stock

Das Umwelt­bun­des­amt (UBA) stell­te fest, dass Die­sel­fahr­zeu­ge die Euro-Grenz­wer­te für Stick­stoff­di­oxid (NOx) auf der Stra­ße noch deut­lich stär­ker über­schrei­ten als bis­lang ange­nom­men. Bis­her sei man für das Jahr 2016 bis­lang von 575 mg NOx/km aus­ge­gan­gen.  Nun zei­ge eine neue Unter­su­chung, dass die Die­sel-Pkw-Flot­te in Deutsch­land bei durch­schnitt­lich 767 mg NOx/km lie­ge. Für die Neu­be­wer­tung wur­den in Deutsch­land typi­sche Außen­tem­pe­ra­tu­ren berück­sich­tigt, da die hohen NOx-Emis­sio­nen vor allem an kal­ten Tagen auf­tre­ten.

VDA: Die Kritik ist bekannt

Der Ver­band der Auto­mo­bil­in­dus­trie (VDA) reagier­te prompt und nicht ohne spöt­ti­schen Unter­ton wegen der offen­sicht­li­chen Selbst­ver­ständ­lich­kei­ten auf die neu­en UBA-Aus­sa­gen: „Im Ergeb­nis zeigt sich nichts Neu­es: Dass die Emis­sio­nen auf der Stra­ße höher sind als im Labor, ist bekannt. Die Aus­sa­ge des VDA, dass Euro-6-Fahr­zeu­ge deut­lich bes­se­re NOx-Wer­te auf­wei­sen als Euro-5-Die­sel, wird bestätigt…Es ist eben­falls bekannt, dass Real­wer­te auch von der ver­wen­de­ten Abgas­tech­no­lo­gie abhän­gen.“ Eine Durch­schnitts­be­trach­tung sei daher wenig aus­sa­ge­kräf­tig, so der VDA.

 

Emis­si­ons­mes­sung in der Werk­statt bringt ande­re Ergeb­nis­se als beim Stra­ßen­test.

UBA: Schnelle Entlastung ist nötig

UBA-Prä­si­den­tin Maria Krautz­ber­ger for­dert: „Unse­re neu­en Daten zeich­nen ein deut­lich rea­lis­ti­sche­res und lei­der noch uner­freu­li­che­res Bild der Stick­oxid­be­las­tung durch Die­sel-Pkw in Deutsch­land. Wir brau­chen mehr denn je eine schnel­le Ent­las­tung der vie­len hun­dert­tau­send Men­schen, die in den Innen­städ­ten unter den Fol­gen der viel zu hohen Die­sel­ab­ga­se lei­den.“

VDA: Diesel bleibt unverzichtbar

Der VDA sagt vor­aus, dass es mit der Ein­füh­rung der SCR-Tech­no­lo­gie in weni­gen Jah­ren kaum noch NOx-Grenz­wert­über­schrei­tun­gen an den ver­kehrs­in­ten­si­ven Luft­mess­sta­tio­nen geben wer­de. Für den VDA ist der kom­men­de EU-wei­te Stra­ßen­test RDE (Real Dri­ving Emis­si­ons) ein wei­te­rer Schritt, um die Emis­sio­nen dem Labor­wert anzu­nä­hern. Der Ver­band bezeich­net die vom Gesetz­ge­ber ein­ge­brach­ten und beschlos­se­nen Schrit­te als rich­tig. Die Dif­fe­renz zwi­schen Real- und Labor­wer­ten wer­de so ver­rin­gert. Des­halb for­dert der Ver­band: „Das UBA soll­te auf­hö­ren, den moder­nen Die­sel pau­schal unter Gene­ral­ver­dacht zu stel­len,“ for­dert der Ver­band. Der Die­sel wer­de gebraucht, um die Kli­ma­schutz­zie­le zu errei­chen. Denn er ver­brau­che bis zu 25 Pro­zent weni­ger Kraft­stoff als ein Ben­zi­ner und sein CO2-Aus­stoß sei um 15 Pro­zent nied­ri­ger. „Dies macht Die­sel­fahr­zeu­ge zu einem unver­zicht­ba­ren Bau­stein bei der Umset­zung der euro­päi­schen Kli­ma­schutz­zie­le.“