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Kategorie: Reifen

Reifenpanne: Was tun bei einem platten Reifen?

Die meis­ten Auto­fah­rer haben wohl schon einen plat­ten Rei­fen erlebt. Der berüch­tig­te Plat­ten kann ein ech­ter Schock sein. Vor allem wenn Sie nicht genau wis­sen, wie Sie mit der unglück­li­chen Situa­ti­on umge­hen müs­sen. Lei­der sind Rei­fen­pan­nen oft nur schwer zu ver­mei­den. Wenn es aber erst pas­siert ist, kön­nen Sie durch rich­ti­ges Fahr­ver­hal­ten zusätz­li­chen Scha­den ver­mei­den. Unse­re Tipps zei­gen Ihnen zudem, was direkt nach einer Rei­fen­pan­ne zu tun ist.

Ein plat­ter Rei­fen ist ärger­lich und gefähr­lich. Mit die­sen Tipps, wis­sen Sie was zu tun ist.

Wei­ter­le­sen


GTÜ testet Reifenpannensets

Bei einer Rei­fen­pan­ne war frü­her der Ersatz­rei­fen die letz­te Ret­tung. Mitt­ler­wei­le haben die Auto­her­stel­ler die Ersatz­rei­fen aus Gewichts­grün­den durch Rei­fen­pan­nen­sets ersetzt. Aber meist machen die Auto­fah­rer erst beim Zwangs­stopp auf dem Stand­strei­fen der Auto­bahn ers­te Bekannt­schaft mit dem Set, das den plat­ten Rei­fen wie­der abdich­ten und mit Druck ver­sor­gen soll.  Die Gesell­schaft für Tech­ni­sche Über­wa­chung (GTÜ) hat zusam­men mit der Fach­zeit­schrift „Auto Bild“ acht Repa­ra­tur-Kits zur Behe­bung einer Rei­fen­pan­ne geprüft.

Rei­fen­pan­ne: Heu­te hilft nur noch das Rei­fen­pan­nen­set. Fotos: Tschovikov/GTÜ

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Der veredelte GT: Ein Fall für Herrenreiter

Der Mer­ce­des-AMG GT ist schon im Seri­en­trimm ein über­aus sport­li­ches dyna­mi­sches Fahr­zeug, wel­ches mit einer guten Por­ti­on Renn­wa­gen-DNA vor­fährt. Mit sei­nen Tuning­kom­po­nen­ten impft der nord­deut­sche Auto­mo­bil­ver­ede­ler Lue­then Motor­sport dem schnit­ti­gen Stutt­gar­ter nun noch ein zusätz­li­ches Plus die­ser spor­ti­ven Erb­an­la­gen ein.

Schon aus der Fer­ne fal­len die Lue­then Motor­sport-Schmie­de­rä­der in den For­ma­ten 10×20 Zoll an der Vor­der­ach­se und 11×21 Zoll an der Hin­ter­ach­se auf. Die eigens für den AMG-GT kon­stru­ier­ten Schmie­de­rä­der sor­gen mit Pilot Super Sport-Hoch­leis­tungs­be­rei­fung des Ent­wick­lungs­part­ners Miche­lin – 265/30ZR20 vorn und 305/25ZR21 hin­ten (für 12×21 Zoll in 325/25ZR21) – sowie brei­te­rer Spur für einen beson­ders sat­ten Auf­tritt.


Gro­ßen Ein­fluss auf das Erschei­nungs­bild des Fahr­zeu­ges neh­men selbst­ver­ständ­lich auch die TÜV-geprüf­ten Lue­then Motor­sport-Aero­dy­na­mik­kom­po­nen­ten, wel­che voll­stän­dig aus koh­le­fa­ser­ver­stärk­tem Kunst­stoff bestehen. Auf­fäl­ligs­tes Bau­teil des Car­bon-Pake­tes ist der ver­stell­ba­re Heck­flü­gel, der den AMG GT deut­lich sport­li­cher daste­hen lässt und zudem zusätz­li­chen Abtrieb an der Hin­ter­ach­se gene­riert. Per­fekt dazu pas­send hat Lue­then Motor­sport einen Heck­dif­fu­sor, einen Front­split­ter mit seit­li­chen Luft­füh­run­gen, aggres­siv gestal­te­te Luft­ein­läs­se und gerad­li­ni­ge Sei­ten­leis­ten im Pro­gramm.


Fast schon obli­ga­to­risch für sport­lich ambi­tio­nier­te Eig­ner eines AMG GT ist fer­ner eine Tie­fer­le­gung des Fahr­zeugs. Das Seri­en­fahr­werk ist zwar gut abge­stimmt, jedoch schlicht­weg zu hoch, wie Lue­then Motor­sport fin­det. Der Ver­ed­ler bie­tet sei­nen Kun­den im Fahr­werks­be­reich ver­schie­de­ne Optio­nen. AMG GT-Besit­zern die ihr Fahr­zeug zum größ­ten Teil auf der Stra­ße bewe­gen, emp­fiehlt der Tuner ver­stell­ba­re Sport­fe­dern: „Für den sport­li­chen Stra­ßen­be­trieb und gele­gent­li­che, nicht pro­fes­sio­nel­le Renn­stre­cken­ein­sät­ze sind die Seri­en­dämp­fer aus­rei­chend. Unse­re ein­stell­ba­ren Sport­fe­dern kom­bi­nie­ren die Mög­lich­keit, die Fahr­zeug­hö­he indi­vi­du­ell ein­zu­stel­len, ohne dabei auf die seri­en­mä­ßi­gen elek­tro­ni­schen Ein­stell­mög­lich­kei­ten der Stoß­dämp­fer ver­zich­ten zu müs­sen“, erläu­tert Dipl.-Ing. (FH) Mar­kus Lüt­hen.


Dreh­mo­ment, Leis­tung sowie Höchst­ge­schwin­dig­keit des Mer­ce­des-AMG GT blei­ben bei Lue­then Motor­sport eben­falls nicht auf dem Seri­en­stand. Für mehr Power ist ein zusätz­li­ches Motor­steu­er­ge­rät lie­fer­bar, wel­ches dem Fahr­zeug bis zu 612 PS Leis­tung und 780 Nm Dreh­mo­ment ver­schafft, sodass eine Höchst­ge­schwin­dig­keit von (elek­tro­nisch begrenz­ten) 330 km/h erzielt wer­den kann.

Die großen Winterreifentests: ADAC und Auto Bild

Win­ter­rei­fen­test des ADAC bei Ulri­chen in der Schweiz.

Deutsch­land - ein Land der Rei­fen­tests. Kaum eine Nati­on nimmt Rei­fen der­art minu­ti­ös unter die Lupe wie Deutsch­land. Die bei­den größ­ten Test­in­stan­zen sind hier der Auto­fah­rer­club ADAC, die für die­sen Win­ter nicht weni­ger als ins­ge­samt 35 Rei­fen in drei Dimen­sio­nen geprüft haben und die auf­la­gen­star­ke Auto Bild, die im 1. Aus­wahl­ver­fah­ren gleich mal 50 Rei­fen­mo­del­le in der Kom­pakt­wa­gen­di­men­si­on 20555 R16 unter die Lupe nahm. Neben rei­nen Win­ter­rei­fen kamen beim ADAC auch Ganz­jah­res­rei­fen auf den Prüf­stand - über die wir schon berich­te­ten. Ein All­roun­der, der zu allen Jah­res­zei­ten ver­läss­li­che Fahr­ei­gen­schaf­ten bie­tet, war, so die Auto­club-Tes­ter, nicht dabei. Ganz­jah­res­rei­fen blei­ben eben ein Kom­pro­miss.

Beim ADAC Win­ter­rei­fen­test  zeig­ten sich kaum Über­ra­schun­gen. Vie­le gute und zum Teil sehr gute Ein­zel­ei­gen­schaf­ten las­sen den Käu­fern die Wahl. Hier soll­ten die Ver­brau­cher sich am bes­ten in Bezug auf ihre indi­vi­du­el­len Anfor­de­run­gen bera­ten las­sen. Eines fällt aller­dings hin­sicht­lich der Rei­fen­aus­wahl auf: Rei­fen von Con­ti­nen­tal, zum Teil Miche­lin, Ful­da und wei­te­re, sonst immer dabei, sind dies­mal in die­sem Test nicht ver­tre­ten. Grund: Wegen der Umstel­lung auf ein neue Modell sei der Rei­fen im Han­del von nicht erhält­lich gewe­sen, so der Club.

In der unte­ren Mit­tel­klas­se (Rei­fen­grö­ße 22545 R17) gibt es unter den 13 getes­te­ten Win­ter­pneus nur ein gutes Modell. Die ADAC-Tes­ter stel­len für die­se Rei­fen­di­men­si­on beson­de­re Anfor­de­run­gen an die Haf­tung, die der Dun­lop Win­ter Sport 5 am bes­ten erfüllt. Ein brei­tes Feld aus zehn Model­len zeigt hier Schwä­chen und erreicht die Gesamt­no­te „befrie­di­gend“, gefolgt von zwei Rei­fen, die auf­grund von Näs­se­schwä­chen nur ein „aus­rei­chend“ erhiel­ten.

Ergeb­nis­se des ADAC Win­ter­rei­fen­test.

In der Klein­wa­gen­di­men­si­on 18565 R15 errei­chen von den 15 getes­te­ten Model­len zwei das Urteil „gut“: Der Goo­dye­ar Ultra Grip 9 punk­tet mit dem gerings­ten Kraft­stoff­ver­brauch, der Miche­lin Alpin A4 mit dem gerings­ten Ver­schleiß im Gesamt­ver­gleich. Elf Model­le erzie­len ein „befrie­di­gend“, und zwei fal­len vor allem wegen ihrer schwa­chen Sei­ten­füh­rung mit dem Urteil „man­gel­haft“ durch.

Die auf­la­gen­star­ke Auto Bild zog ein ers­tes Fazit vor allem aus dem umfang­rei­chen Vor­test, bei dem die soge­nann­ten „Bil­lig-Rei­fen“ rei­hen­wei­se durch­fie­len. Das Urteil bestä­tig­te sich dann auch bei den wei­te­ren Tests für SUV-Rei­fen in der Auto Bild all­rad und für Sport­rei­fen in der Auto Bild sports­cars. Auto Bild-Tes­ter und Redak­teur Dierk Möl­ler fasst zusam­men: „Alle drei Tests zei­gen: Sicher­heit und Qua­li­tät haben ihren Preis. Bil­lig-Rei­fen ist nicht zu trau­en.“

Die­se lan­de­ten durch­weg auf den letz­ten Plät­zen, vor allem wegen der enorm lan­gen Brems­we­ge bei Näs­se und auf tro­cke­ner Pis­te. Für den Test kauf­te die Auto Bild im Han­del anonym 50 Rei­fen­sät­ze. Bereits nach der Vor­run­de war für 23 Kan­di­da­ten Schluss wegen zum Teil deut­lich ver­län­ger­ten Brems­we­gen auf nas­ser Fahr­bahn. Auf­fäl­lig: Kein Bil­lig-Rei­fen schafft es in die zwei­te Test­run­de.  Dafür hat­te Das Ham­bur­ger Blatt den Con­ti­nen­tal Win­ter-Con­tact TS 860 im Test­pro­gramm, der glatt auf Platz eins in der Gesamt­wer­tung kam. Zudem über­zeu­gen der Miche­lin Alpin 5 und der Ultragrip 9 von Goo­dye­ar, die auf den Plät­zen zwei und drei fol­gen.

Sowohl bei den SUV, als auch bei den High­speed-Pneus kön­nen wie­der­um die Mar­ken­her­stel­ler punk­ten: Die Rei­fen von Goo­dye­ar (Ultragrip Per­for­mance SUV Gen-1 / Ultragrip Per­for­mance Gen-1) sind Test­sie­ger. Auf Rang zwei folgt Con­ti­nen­tal (Win­ter-Con­tact TS 850P SUV / Win­ter-Con­tact TS 850P). Die Win­ter­rei­fen von Dun­lop (Win­ter Sport 5 SUV / Win­ter Sport 5) sichern sich den drit­ten Platz.

 


Winterreifen: 13 im Test, vor zweien wird gewarnt

 

Win­ter­rei­fen­test von GTÜ und Auto Zei­tung

Schon seit lan­gem koope­rie­ren die Über­wa­chungs­or­ga­ni­sa­ti­on GTÜ (Gesell­schaft für Tech­ni­sche Über­wa­chung) und die „Auto Zei­tung“ aus dem Motor­pres­se-Ver­lag, was die Tests angeht. So auch beim dies­jäh­ri­gen Win­ter­rei­fen­test, bei dem drei­zehn Win­ter­rei­fen der Grö­ße 20555 R16 auf einem VW Golf 1,6 TDI/1,4 TSI­auf den Prüf­stand kamen.

Die Ergeb­nis­se kön­nen sich bis auf weni­ge Aus­nah­men sehen las­sen: Die Mar­ken­rei­fen im geho­be­nen Preis­seg­ment absol­vier­ten die Tests auf win­ter­li­chen Stra­ßen­ver­hält­nis­sen ohne grö­ße­re Aus­rut­scher. Ledig­lich ein Rei­fen aus asia­ti­scher Pro­duk­ti­on fiel wegen man­gel­haf­ter Sicher­heit durch.
Als Test­sie­ger geht der brand­neue Con­ti­nen­tal Win­ter Con­tact TS 860 mit der GTÜ-Best­no­te „sehr emp­feh­lens­wert“ durchs Ziel – mit extrem gutem Gripp sowie sehr hohen Sicher­heits­re­ser­ven auf Schnee und regen­nas­ser Fahr­bahn. Auch bei tro­cke­nen Stra­ßen­ver­hält­nis­sen fährt der Con­ti ganz vor­ne mit, nicht zuletzt dank des nied­rigs­ten Roll­wi­der­stands aller getes­te­ten Rei­fen.
Auf Platz zwei lan­det der eben­falls sehr emp­feh­lens­wer­te rein­ras­si­ge Win­ter­pro­fi WR D4 von Noki­an, der nicht nur auf Schnee, son­dern auch bei Näs­se und Tro­cken­heit sicher und effi­zi­ent rollt. Platz drei belegt der neue Pirel­li Cin­tu­ra­to Win­ter, der auf Schnee und Näs­se zwar Best­no­ten erhält, dem es auf tro­cke­ner Stra­ße aber etwas an Grif­fig­keit man­gelt. Zudem ist sein Roll­wi­der­stand recht hoch. Knapp dahin­ter lie­gen punkt­gleich der Goo­dye­ar Ultra-Grip 9 und der Miche­lin Alpin 5, die sich kei­ne erns­ten Schwä­chen leis­ten. Auch „sehr emp­feh­lens­wert“ sind die in der Gesamt­wer­tung fol­gen­den Pneus Dun­lop Win­ter Sport 5 und Han­kook Win­ter i-cept RS2.

Ein Wer­muths­trop­fen bleibt: Bei den Nach­tests, die zur Über­prü­fung der Ergeb­nis­se anste­hen, lie­fer­te aus­ge­rech­net der Noki­an-Rei­fen schlech­te­re Ergeb­nis­se ab, die das Werk auf Nach­fra­ge mit Fer­ti­gungs­schwan­kun­gen zwi­schen ver­schie­de­nen Wer­ken erklär­te. Die Tes­ter: „So wies der von Noki­an gelie­fer­te WR D4 aus fin­ni­scher Pro­duk­ti­on einen um 6,5 Pro­zent bes­se­ren Nass­griff auf als das gekauf­te Pro­dukt aus einem rus­si­schen Werk.“  Das lässt gera­de des­halb auf­hor­chen, weil Noki­an noch Anfang die­ses Jah­res zuge­ge­ben hat­te über Jah­re hin­weg bei Rei­fen­tests unab­hän­gi­ger Zeit­schrif­ten betro­gen zu haben, indem für die Tests beson­de­re Rei­fen mit bes­se­ren Eigen­schaf­ten extra ange­fer­tigt wor­den sind. Die ers­ten Test­sät­ze hat­te Noki­an direkt gelie­fert, die zum Nach­test benö­tig­ten Rei­fen wur­den im Han­del gekauft. Doch jetzt soll alles sei­ne Rich­tig­keit haben, jeden­falls nach den Erkun­di­gun­gen der Zeit­schrift, die in ihrer Aus­ga­be 21/2016 berich­tet: „Ab der DOT 2116 soll es laut Noki­an zwi­schen bei­den Wer­ken jedoch kei­ne Unter­schie­de mehr geben.“

Es gibt aber auch auf dem deut­schen Markt immer noch Win­ter­rei­fen spe­zi­ell aus Asi­en, vor denen die GTÜ-Sicher­heits­ex­per­ten regel­recht war­nen müs­sen. Zu die­sen Kan­di­da­ten gehört die Mar­ke West­la­ke aus Chi­na. Der Win­ter­rei­fen SW 618 legt ins­be­son­de­re bei Näs­se mit lan­gem Brems­weg und frü­hem Aqua­pla­ning ein sehr unsi­che­res bis gefähr­li­ches Fahr­ver­hal­ten an den Tag. Von sol­chen Rei­fen soll­te man allein aus Grün­den der Sicher­heit lie­ber die Fin­ger las­sen - war­nen die Tes­ter der Auto Zei­tung.

Ergeb­nis der Test-Koope­ra­ti­on von GTÜ und Auto Zei­tung - hier in der Tabel­le der GTÜ zusam­men­ge­fasst. Noch detail­lier­ter fin­den sich die Ergeb­nis­se im Heft der Auto Zei­tung 21/2016.