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Kategorie: Show

Essen Motor Show 2017: Tuning-Spektakel lockt 350.000 Fans

Auch das 50. Jubi­lä­um der welt­weit größ­ten Tuning-Mes­se war laut Ver­an­stal­ter ein Erfolg. An 10 Tagen ström­ten über 350.000 Besu­cher in die Esse­ner Mes­se­hal­len. Mehr als 500 Aus­stel­ler zeig­ten Neu­hei­ten aus der Welt des Auto-Tunings. Wie immer nutz­ten die Her­stel­ler die Mes­se, um zu prot­zen und sich in Live-Shows von ihrer bes­ten Sei­te zu zei­gen. Genau für die­ses bun­te Spek­ta­kel ist die Mes­se seit 50 Jah­ren bei Auto-Fans und Bran­chen-Exper­ten berüch­tigt.

Über 350.000 Tuning-Fans pil­ger­ten zum legen­dä­ren PS-Fes­ti­val nach Essen, um Neu­hei­ten und Pre­mie­ren zu bestau­nen.
Foto:Schuchrat Kurbanov/©MESSE ESSEN GmbH

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Tuning by Frostla - nur Wunder dauern länger

Tuning­pro­jekt: Mer­ce­des-Benz-Cou­pé S 63 AMG mit dem V8-Bitur­bo-Motor.

 

Tuning-Ziel: Das Unmögliche ermöglichen

Die Fir­ma Fostla.de ist weit über die Stadt­gren­zen Han­no­vers hin­aus bekannt für sei­ne atem­be­rau­ben­den Umbau­ten. Beson­ders in punc­to Leis­tung brau­chen die Ergeb­nis­se kei­ner­lei Ver­glei­che zu scheu­en. Kein Wun­der, denn das Team von fostla.de hat sich ein Mot­to als geleb­tes Ziel aus­er­ko­ren, das da lau­tet: „Unmög­li­ches wird sofort erle­digt, Wun­der dau­ern etwas län­ger“.

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Tuning World 2017: Eine Krone für Vanessa

 

Zum schöns­ten Auto gewählt beim Euro­pean Tuning Show­down: der Mini Cooper „Custom Hot Rod“ von Mir­ko Tac­chi.

Vom Sport­fahr­werk bis zur Folie, von der pul­ver­be­schich­te­ten Fel­ge bis zum Dis­co­licht – die „Tuning World Boden­see 2017“ lock­te am ver­län­ger­ten Wochen­en­de 109 200 Besu­cher an (2016: 103 800). Hier beka­men sie 1062 Autos, 203 Aus­stel­ler, 154 Club­stän­de, den „Euro­pean Tuning Show­down“ um das schöns­te Auto, Drift­shows und die Wahl der „Miss Tuning“ gebo­ten. Dabei einer der Höhe­punk­te: Vanes­sa Schmitt aus Bruch­sal hol­te sich im Fina­le am 1. Mai die Kro­ne.

Die Jury kür­te Vanes­sa Schmitt aus Bruch­sal  zur neu­en Miss Tuning 2017. Ihre Vor­gän­ge­rin Julia Oem­ler, Miss Tuning 2016, setzt ihr die Kro­ne auf das Haupt.

Getunter Dienstwagen für Vanessa

Vor­her konn­te sich die 21-jäh­ri­ge Gewin­ne­rin nach vier auf­re­gen­den Mes­se­ta­gen gegen ihre elf Kon­kur­ren­tin­nen durch­set­zen. Jetzt steht Ihr als neu­em Gesicht der Sze­ne ein Jahr mit VIP-Events und Wer­be­auf­trit­ten bevor. Und natür­lich steht sie Modell für den Miss-Tuning-Kalen­der 2018. Außer­dem darf die Bruch­sa­le­rin ein Jahr lang einen getun­ten Nis­san Micra ihr Eigen nen­nen.

Sta­tic Dis­play: Drift Show

Die Schlacht der Drifter mit Ken Block

Und auch die Show kam nicht zu kurz. Mehr­mals täg­lich hieß es„Gib Gum­mi“ beim Ger­man Speed Drift.  Hier brach­ten die Fah­rer vor voll­be­setz­ten Rän­gen die Rei­fen und das Publi­kum zum Durch­dre­hen. Dabei mit von der Par­tie: You­Tube-Drifter und Ral­lye­fah­rer Ken Block. Die­ser US-ame­ri­ka­ni­sche Ral­lye­fah­rer, Gymkha­na-Ath­let und You­Tube-Star begeis­tert mit sei­nen Drift­vi­de­os ein Mil­lio­nen­pu­bli­kum.


Goodyears Reifenvision - die intelligente Kugel

Wie soll der Rei­fen der Zukunft aus­se­hen? Die­se Fra­ge beant­wor­ten die gro­ßen Rei­fen­her­stel­ler ger­ne publi­kums­wirk­sam mit Kon­zept­rei­fen auf gro­ßen Mes­sen. Und den Gen­fer Auto­sa­lon (7.3. - 19.3. 2017) lässt dabei nie­mand ger­ne aus, der sei­ne Vor­stel­lung popu­lär machen will. Goo­dye­ar fiel schon im letz­ten Jahr mit sei­ner Visi­on Eagle 360 Urban als dem Rei­fen der Zukunft als Kugel auf. In die­sem Jahr ging der Rei­fen­her­stel­ler noch einen gehö­ri­gen Schritt wei­ter.

Der ver­än­der­ba­re Rei­fen: Eagle 360 Urban im Näs­se-Pro­fil

Goo­dye­ar hat dem aktu­el­len Eagle 360 Urban, der mit einem 3D Dru­cker pro­du­ziert wird, neu­er­dings künst­li­che Intel­li­genz ein­ge­haucht. Kenn­zei­chen ist eine bio­ni­sche Ober­flä­che und ver­än­der­ba­re Lauf­flä­che , die Infor­ma­tio­nen auf­sam­meln und direkt in die Fahr­pra­xis umset­zen kann. Der Kugel­rei­fen, auf dem die Karos­se­rie schwebt wie die Magnet­schwe­be­bahn auf der Schie­ne, passt sich blitz­schnell an neue Situa­tio­nen an und stellt sich auf die situa­ti­ven Bedürf­nis­se von flot­ten und ihren Nut­zern ein.

Der ver­än­der­ba­re Rei­fen: Eagle 360 Urban im Tro­cken-Pro­fil

Der Eagle 360 Urban ist von einem Sen­sor­netz­werk durch­zo­gen, das nicht nur Daten von der Fahr­bahn, son­dern auch von ande­ren Fahr­zeu­gen, der Infra­struk­tur und Sys­te­men zum Ver­kehrs- und Mobi­li­täts­ma­nage­ment sam­melt. Er ver­knüpft die Infor­ma­tio­nen mit­ein­an­der und ver­ar­bei­tet sie mit­hil­fe sei­nes neura­len Net­zes, das über selbst ler­nen­de Algo­rith­men ver­fügt, sofort wei­ter. So kann der Eagle 360 Urban im Ver­kehrsall­tag die rich­ti­ge Ent­schei­dung tref­fen. Auf­grund sei­ner künst­li­chen Intel­li­genz lernt er aus frü­he­ren Erfah­run­gen und kann sein Ver­hal­ten fort­lau­fend opti­mie­ren.

Lauffläche wie Haut und Muskeln

Die bio­ni­sche Außen­haut des Kon­zept­rei­fens besteht aus extrem elas­ti­schen Poly­me­ren. Sie ver­fügt über eine Fle­xi­bi­li­tät ähn­lich der mensch­li­chen Haut und kann sich aus­wei­ten und wie­der zusam­men­zie­hen. Unter der äuße­ren Schicht sitzt ein schaum­ar­ti­ges Mate­ri­al, das stark genug ist, um trotz des Fahr­zeug­ge­wichts fle­xi­bel zu blei­ben. Antriebs­ele­men­te unter der Haut, die wie Mus­keln funk­tio­nie­ren, bewe­gen mit­hil­fe eines elek­tri­schen Impul­ses die ein­zel­nen Sek­to­ren im fle­xi­blen Lauf­flä­chen­de­sign.

Auf die­se Wei­se fügen sie bei Näs­se Ver­tie­fun­gen hin­zu und straf­fen die Lauf­flä­che wie­der, wenn es tro­cken ist. So ent­steht ein maß­ge­schnei­der­tes Lauf­flä­chen­de­sign, mit dem sich der Eagle 360 Urban opti­mal an die jewei­li­ge Fahr­bahn­be­schaf­fen­heit und an die Wit­te­rungs­be­din­gun­gen anpas­sen kann. Auch die­se Infor­ma­tio­nen und das dar­aus abge­lei­te­te Fahr­ver­hal­ten teilt der Rei­fen mit ande­ren Fahr­zeu­gen und allen ande­ren Teil­neh­mern im Inter­net der Din­ge.

Ver­let­zun­gen hei­len

Wenn die bio­ni­sche Außen­haut des Rei­fens ver­letzt wur­de, kön­nen die Sen­so­ren in der Lauf­flä­che den Scha­den sofort loka­li­sie­ren. Dann dreht sich der Rei­fen auf eine neue Auf­stands­flä­che. Damit redu­ziert sich der Druck auf die beschä­dig­te Stel­le, sodass ein Selbst­hei­lungs­pro­zess star­ten kann. Er basiert auf Mate­ria­li­en, die sich auto­ma­tisch in Rich­tung der Ver­let­zung bewe­gen. Sie reagie­ren phy­sisch und che­misch mit­ein­an­der und bil­den neue mole­ku­la­re Ver­bin­dun­gen, wel­che die Ver­let­zung schlie­ßen.

 

 

Goo­dye­ar hat Stu­den­ten der fran­zö­si­schen Design­schu­le ISD Rubi­ka dazu ein­ge­la­den, ein Kon­zept­fahr­zeug für den Eagle 360 Urban zu ent­wer­fen. Sie haben in enger Zusam­men­ar­beit mit den Ent­wick­lern des Rei­fen­her­stel­lers den „Visi­on UMOD“ kon­zi­piert – ein Fahr­zeug, das auf das Mobi­li­täts­be­dürf­nis in den Städ­ten von mor­gen zuge­schnit­ten ist.

 

 


Essen Motorshow - Festival für Autofans

Essen Motor Show. Foto: Rai­ner Schimm/©MESSE ESSEN GmbH

Die Essen Motor Show ver­sam­melt vom 26. Novem­ber bis zum 4. Dezem­ber über 500 Aus­stel­ler rund um sport­li­che Seri­en­fahr­zeu­ge, Tuning, Motor­sport und Clas­sic Cars in der Mes­se Essen. Die Eupho­rie der mehr als 300.000 erwar­te­ten Besu­cher befeu­ern in die­sem Jahr auch die Auto­mo­bil­her­stel­ler auf dem PS-Fes­ti­val: Abarth, BMW, Ford, Peu­geot, Por­sche Motor­sport, Renault Sport Deutsch­land und Sko­da prä­sen­tie­ren sich mit Neu­hei­ten und Pre­mie­ren. Ide­el­ler Trä­ger der Auto­mo­bil­mes­se ist der ADAC, der in Essen sein Motor­sport­pro­gramm vor­stellt.

Deutsch­land­pre­mie­re auf der Motor­show: Der neue Ford Kuga

Hoch­wer­tig ver­edel­te Fahr­zeu­ge erwar­ten die Fans der Essen Motor Show unter ande­rem bei Abt Sports­li­ne, AC Schnit­zer, Bra­bus, Lor­in­ser, Star­tech und Techart Auto­mo­bil­de­sign. Hin­zu kom­men die Rei­fen­her­stel­ler Con­ti­nen­tal, Han­kook und Toyo Tires. Als beson­de­res High­light prä­sen­tiert die Initia­ti­ve „Tune it! Safe!“ am ers­ten Mes­se­tag gemein­sam mit dem Ver­band der Auto­mo­bil Tuner und wei­te­ren Part­nern ihr neu­es Kam­pa­gnen­fahr­zeug: tra­di­tio­nell ein Sport­wa­gen in Poli­zei­op­tik. Auch ange­sag­te jun­ge Tuning-Schmie­den wie JP Per­for­mance, Liber­ty Walk, Sid­ney Indus­tries und Simon Motor­sport gehö­ren zum line-up der dies­jäh­ri­gen Show.

Jubi­lä­en: Fer­ra­ri und Golf GTI

Anläss­lich des bevor­ste­hen­den 70jährigen Fir­men­ju­bi­lä­ums von Fer­ra­ri zeigt die Mes­se Essen in Hal­le 3 eine Son­der­show mit 15 Sport­wa­gen, For­mel-1-Fahr­zeu­gen und Vor­gän­ger­mo­del­len der Mar­ke aus Mara­nel­lo. Die Band­brei­te reicht vom Alfa Romeo 8C 1750 aus dem Jahr 1931 bis zu aktu­el­len Fer­ra­ri-Seri­en-Model­len. Wei­te­re klas­si­sche Fahr­zeu­ge mit dem Caval­li­no ram­pan­te erwar­ten die Besu­cher unter dem Titel „Jubi­lee Pre­view: 70 Jah­re Fer­ra­ri Histo­ry + Motor Sport 1947 – 2017“ im Clas­sic & Pres­ti­ge Salon des Ver­an­stal­ters S.I.H.A. in Hal­le 1. Jubi­lä­um fei­ert in die­sem Jahr auch VW mit dem Golf GTI – seit 40 Jah­ren begeis­tert die Iko­ne unter den Kom­pakt­sport­wa­gen ihre Fans. Aus die­sem Anlass wid­met die Essen Motor Show dem sport­li­chen Klas­si­ker eine eige­ne Aus­stel­lung.

Fer­ra­ri Enzo und F40 - Super­sport­wa­gen in der  Son­der­schau zu Jubi­lä­um. Foto: Rai­ner Schimm/©MESSE ESSEN GmbH

Remi­nis­zen­zen an James Bond

Ein wei­te­res High­light bil­den die Design­stu­di­en in Hal­le 3 mit Con­cept Cars, Pro­to­ty­pen und Stu­di­en bekann­ter Auto­mo­bil-Desi­gner. Im Schein­wer­fer­licht steht unter ande­rem der Speed­back GT von David Brown Auto­mo­ti­ve. Der ele­gan­te Sport­wa­gen lässt die 1960er-Jah­re wie­der auf­le­ben und erin­nert an James Bonds berühm­ten Aston Mar­tin DB5. Außer­dem erwar­tet die Besu­cher mit dem Par­cour von Ital­de­sign ein Con­cept Car mit Kame­ras statt Außen­spie­geln und einer Glas­hau­be, die freie Sicht auf den Motor gewährt. Die Glas­hau­be hat sich der Neu­see­län­der Gor­don Tron­son gespart: Sein Pick­up der Mar­ke Eigen­bau hat vier Moto­ren auf der offe­nen Lade­flä­che, die 4.000 PS leis­ten – Besu­cher fin­den das kurio­se Gefährt neben wei­te­ren Cra­zy Cars in der Gale­ria der Mes­se Essen.

Aston Mar­tin DB5

Liveac­tion rund um die Uhr

In der DMAX-Motor­sport­are­na steht rund um die Uhr Liveac­tion auf dem Pro­gramm inklu­si­ve Drift­fahr­ten für die Fans. Die wer­den auf der Essen Motor Show nicht nur bei den gro­ßen Her­stel­lern und Tunern fün­dig: Längst hat sich die tunin­gX­pe­ri­ence vom Geheim­tipp zum Sze­ne-Block­bus­ter ent­wi­ckelt. Rund 200 anspruchs­voll getun­te Fahr­zeu­ge aus ganz Euro­pa umfasst die Son­der­show in den Hal­len 1A und 12, so vie­le wie noch nie. Beson­ders beliebt bei den Tunern sind Breit­bau­ten sowie Young­ti­mer und Klas­si­ker – bei­spiels­wei­se ein Por­sche 964 mit Body­kit von Rauh Welt Begriff (RWB) und ein VW Käfer Cabrio­let.

Old­tim­er­freun­de und sol­che, die es wer­den wol­len, erle­ben im Clas­sic & Pres­ti­ge Salon in Hal­le 1 die Fas­zi­na­ti­on klas­si­scher Fahr­zeu­ge. In ent­spann­ter und stil­vol­ler Atmo­sphä­re ste­hen dort mehr als 250 aus­er­le­se­ne Auto­mo­bi­le zum Ver­kauf. Das umfas­sen­de Ange­bot der über 25 renom­mier­ten inter­na­tio­na­len Händ­ler umfasst Old­ti­mer, Young Clas­sics, His­to­rik-Motor­sport sowie Clas­sic- und Pres­ti­ge­au­to­mo­bi­le – vom exklu­si­ven Sport­wa­gen bis zur gut erhal­te­nen Kom­pakt­klas­se. Nach die­sem Abste­cher in die Welt der klas­si­schen Ele­ganz erwar­ten die Fans in den übri­gen Hal­len bei­spiels­wei­se noch Car Media World, DTM, Hot Rods und Motor­rä­der – Euro­pas füh­ren­de Mes­se für sport­li­che Fahr­zeu­ge lässt kei­ne Wün­sche offen.


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