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Kategorie: Show

2014: Pralles Rennprogramm für Ken Block und neue Lackierung

Artur She­vel / foto­lia

Ral­lye-Cham­pion, Chef-Rei­fen­ver­nich­ter und Hoo­nig­an-Racing-Divi­si­on-Chef Ken Block hat für 2014 einen kra­chend­vol­len Ter­min­ka­len­der. Außer­dem prä­sen­tiert der Drift-King sei­nen legen­dä­ren Fies­ta in einem neu­en knal­li­gen Aus­se­hen. Damit möch­te er es auf allen Kon­ti­nen­ten in Tur­nie­ren wie Gymkha­na GRID, Ral­ly­Cross und WRC Sta­ge Ral­lyes mit sei­nen Wider­sa­chern auf­neh­men.

Ich neh­me an der gesam­ten Glo­bal-Ral­ly­Cross-Cham­pions­hip teil, mache ein paar Ral­ly-Ame­ri­ca-Events mit, fah­re eine WRC-Run­de in Spa­ni­en, bewäl­ti­ge die Mon­za-Ral­ly-Sprint zum ers­ten Mal mit Valen­ti­no Ros­si als Team­kol­le­gen und keh­re dann zum Mons­ter-Ener­gy-Gymkha­na-GRID-Fina­le nach Madrid zurück. Dann geht’s wie­der nach Japan, um noch mehr Gymkha­na-Demos zu zei­gen. Am inter­es­san­tes­ten ist aber: Ich wer­de zum ers­ten Mal in drei Run­den der World-Ral­ly­Cross-Cham­pions­hip mit­fah­ren. Ich bin ver­dammt sicher, dass nie­mand die­ses Jahr einen bes­se­ren Job hat als ich!

Um noch einen drauf zu set­zen, haben Ken und das Eli­te-Design-Team der Hoo­nig­an Racing Devi­si­on eine abge­fah­re­ne neue Lackie­rung für sein Auto kon­zi­piert. Es ver­eint Tier­zeich­nun­gen mit Retro-Gra­fi­ken und den Logos von Hoo­nig­an, SPY und HPI-R/C-Cars. „Jedes Jahr ist es eine neue Her­aus­for­de­rung, die Lackie­rung der letz­ten Sai­son zu über­tref­fen“ äußert sich Ken, „glück­li­cher­wei­se waren wir in der Lage, es wie­der ein­mal zu meis­tern. Ich glau­be, den Fans wird es gefal­len!


„International Engine of the Year“ 2013

Photographee.eu / foto­lia

Auf die­se Aus­zeich­nung sind Auto­her­stel­ler gespannt. In ihren Anzei­gen lässt es sich gut mit dem Titel „Inter­na­tio­nal Engi­ne of the Year“ wer­ben.

Preise des International Engine of the Year auf der Engine Expo

Bei der „Engi­ne Expo“ in Stutt­gart (4. bis 6. Juni 2013) wur­den die dies­jäh­ri­gen Prei­se ver­lie­hen. Beson­de­re Inno­va­tio­nen scheint es nicht gege­ben zu haben. Denn die Jury aus 84 inter­na­tio­na­len Fach­jour­na­lis­ten kür­te fast die glei­chen Preis­trä­ger wie im Jahr zuvor.

Ford gewinnt auch 2013 den begehrten Preis

Auch in die­sem Jahr hol­te sich der gera­de mal 999 Kubik­zen­ti­me­ter gro­ße Eco­boost-Tur­bo­ben­zi­ner von Ford die Kro­ne der „Inter­na­tio­nal Engi­ne of the Year“, nach­dem der Drei­zy­lin­der bereits 2012 sieg­reich war. Mit gro­ßem Vor­sprung bekam das Aggre­gat außer­dem den Sieg in der Kate­go­rie unter einem Liter Hub­raum. Den Pokal im Bereich „Green Engi­ne“ ging an den Erd­gas-Zwei­zy­lin­der von Fiat mit 875 Kubik Hub­raum. In Punk­to „Per­for­mance Engi­ne“ liegt der im Fer­ra­ri F12 Ber­li­net­ta ein­ge­bau­te 6,3-Liter-V12 vor­ne, sel­bi­ges gilt für die Kate­go­rie der Moto­ren über vier Liter Hub­raum. Als „bes­ter neu­er Motor des Jah­res“ zeich­net die Jury den zwei­fach auf­ge­la­de­nen 1,4-Liter-TSI mit Zylin­der­ab­schal­tung von VW aus. Er ist vor dem Fer­ra­ri-V12 und dem 2,5-Liter-Skyactiv-Benziner von Maz­da.

deutsche Hersteller unter den Gewinnern

Zum sieb­ten Mal hin­ter­ein­an­der räum­te der 1,4-Liter-Twincharger-TSI von VW ab, zum bereits drit­ten Mal der von BMW und PSA ent­wi­ckel­te 1,6-Liter-Turbo und zum zwei­ten Mal der auf­ge­la­de­ne BMW-Vier­zy­lin­der­ben­zi­ner mit zwei Liter Hub­raum. Den vier­ten Sieg in Fol­ge ergat­ter­te der Audi 2,5-Liter-TFSI-Fünfzylinder. In den hub­raum­star­ken Kate­go­rien gewan­nen der 2,7-Liter-Direkteinspritzer aus dem Por­sche Boxs­ter und der 3,8-Liter-V8 des McLa­ren MP 4-12C.

neue Kategorie „Engine of the Year“

2013 wur­den in einer neu­en Kate­go­rie auch zum ers­ten Mal Zulie­fe­rer mit der Aus­zeich­nung „Engi­ne of the Year“ bedacht. Hier gewann der inter­na­tio­nal ers­te hydrau­li­sche Hybrid mit pneu­ma­ti­schem Druck­spei­cher, den Bosch in Koope­ra­ti­on mit PSA Peu­geot Citro­ën ent­wi­ckelt.


US-Autolegende Carroll Shelby ist verstorben († 14. Mai 2012)

Die Auto­welt trau­ert um einen ihrer größ­ten Namen: Car­roll Shel­by ist im Alter von 89 Jah­ren ver­stor­ben. Bekannt wur­de Shel­by durch schnit­ti­ge Sport­wa­gen wie die AC Cobra und die nach ihm benann­te Vari­an­te des Ford Mus­tang.

 

Chronik des Carroll Shelby

 

Im zwei­ten Welt­krieg bei der US-Luft­waf­fe als Pilot unter­wegs, fand Shel­by erst recht spät zum Motor­sport. 1952 trat er mit einem Ford-V8-Hot-Rod zum ers­ten Mal bei Vier­tel­mei­len-Ren­nen an. Gera­de mal zwei Jah­re spä­ter ver­pflich­te­te ihn der eins­ti­ge Sport­chef von Aston Mar­tin, John Wyer, als Co-Pilo­ten in einem DB3 für das Ren­nen in Seb­ring. Bin­nen weni­ger Mona­te befand sich der texa­ni­sche Hüh­ner­far­mer Shel­by in einer Liga mit Namen wie Juan Manu­el Fan­gio oder auch Phil Hill. Shel­bys größ­te Leis­tung als Fah­rer war der Sieg bei den 24 Stun­den von Le Mans 1959 auf einem Aston Mar­tin DBR1.

Im Jahr 1962 fin­gen die Arbei­ten an der spä­ter legen­dä­ren „Cobra“ an, einem Roads­ter vom Typ AC Ace mit Ford-V8 unter der Hau­be. Bereits Anfang 1963 fuhr die luf­ti­ge Cobra ers­te Renn­sie­ge gegen die damals beherr­schen­de Mar­ke Che­vro­let Cor­vet­te ein. Bis 1966 wur­den die Roads­ter her­ge­stellt, seit 1995 fer­tig­te Shel­by erneut Exem­pla­re der offe­nen Schlan­ge an. Blü­te­zeit der Ent­wick­lung war 1965 die Cobra 427 mit Sie­ben­li­ter-V8, 425 PS sowie 641 New­ton­me­ter maxi­ma­lem Dreh­mo­ment. Im sel­ben Jahr heu­er­te Ford Car­roll Shel­by als Exper­ten für das GT40-Pro­gramm an. Mit den Boli­den woll­te man Fer­ra­ri auf der Lang­stre­cke die Stirn bie­ten, doch bei ihrem ers­ten Le-Mans-Ein­satz 1964 fie­len alle Wagen aus. Shel­by ließ einen ver­läss­li­che­ren V8 mit sie­ben Liter Hub­raum instal­lie­ren. Das Ergeb­nis: Der GT40 domi­nier­te bis Ende der 1960er-Jah­re die Renn­stre­cken welt­weit.

 

Erhalt des Legendenstatus

 

End­gül­tig zur Legen­de wur­de Shel­by durch die von ihm getun­ten Model­le des Ford Mus­tang. Bereits im August 1964 war der Her­stel­ler an Shel­by her­an­ge­tre­ten, nur einen Monat danach war der ers­te Mus­tang GT350 mit 310 PS fer­tig. In den nach­fol­gen­den Jah­ren stie­gen die Leis­tun­gen wei­ter an. Auf den GT500 folg­te als i-Tüp­fel­chen der GT500KR, wobei KR für „King of the Road“ stand. 1970 ende­te vor­läu­fig die Koope­ra­ti­on von Shel­by und Ford.

 

Shelby als Ratgeber eine Studie

 

Erst 2001 wur­de Shel­by zurück ins Boot geholt. Er war dann als Rat­ge­ber für die Stu­die des GT40 Con­cept tätig. Aus die­sem Gefährt ent­stand der in Klein­se­rie gebau­te Ford GT. 2004 prä­sen­tier­te Ford mit den Stu­di­en Shel­by Cobra Con­cept und GR-1 Con­cept, wie eine zeit­ge­mä­ße Cobra aus­se­hen könn­te. Im Jahr 2007 roll­te der Shel­by GT500 auf Grund­la­ge des Mus­tang zu den Händ­lern. Das letz­te Pro­jekt, an dem Car­roll Shel­by noch zu Leb­zei­ten betei­ligt war, begann 2011: der der­zei­ti­ge GT500 mit 671 Pfer­de­stär­ken unter der Hau­be und einem maxi­ma­len Dreh­mo­ment von 856 New­ton­me­ter. Auch die­ses Auto ent­sprach der Ideo­lo­gie von Car­roll Shel­by: „Pfer­de­stär­ken ver­kau­fen Autos, Dreh­mo­ment gewinnt Ren­nen.“