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Kategorie: Test

Assistenzsysteme im Überblick – Teil 1

Endlich Zeit für die Familie? Seit Googles Robo-Auto träumen Hersteller vom autonomen Fahren. Bis dahin sollen Assistenzsysteme helfen. Diese können zwar noch nicht alleine fahren, sollen aber das Autofahrer-Leben schon mal einfacher und sicherer machen. Notbremssysteme, Spurassistenten oder automatisches Einparken – immer aufwändigere High-Tech-Extras werden angeboten, und zwar zu erheblichen Preisen. Was es alles gibt, wie die Geräte funktionieren und ob sich die Anschaffung lohnt, erfahren Sie hier.

Autonomes Fahren

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Spritsparmittel im Test – Was bringen sie wirklich?

Die Kosten für Benzin und Diesel sind Ausgaben, auf die viele Autofahrer gerne verzichten würden. Immer wieder versprechen Hersteller sogenannter Spritsparmittel Einsparungen von bis zu 20 Prozent. Zu schön um wahr zu sein? Das dachte sich wohl auch der ADAC und hat sich die Mittel einmal genauer angesehen.

Hohe Kosten für Benzin und Diesel drücken auf die Geldbörse. Können Spritsparmittel helfen?

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GTÜ testet Reifenpannensets

Reifenpanne: Heute hilft nur noch das Reifenpannenset. Fotos: Tschovikov/GTÜ

Bei einer Reifenpanne war früher der Ersatzreifen die letzte Rettung. Mittlerweile haben die Autohersteller die Ersatzreifen aus Gewichtsgründen durch Reifenpannensets ersetzt. Aber meist machen die Autofahrer erst beim Zwangsstopp auf dem Standstreifen der Autobahn erste Bekanntschaft mit dem Set, das den platten Reifen wieder abdichten und mit Druck versorgen soll.  Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) hat zusammen mit der Fachzeitschrift „Auto Bild“ acht Reparatur-Kits zur Behebung einer Reifenpanne geprüft.

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Sicherheitslücke Funkschlüssel: Bei Herstellern keine Reaktion

 

Vor einem Jahr schon wies der ADAC darauf hin, dass einige Automodelle, die mit einem Funkschlüssel ausgerüstet sind, besonders leicht zu knacken sind. Die Diebe wenden hier eine Funkstreckenverlängerung an. Jetzt hat der ADAC weitere Modelle getestet und festgestellt, das ausnahmslos alle getesteten Modelle diese Sicherheitslücke aufweisen. Dieses Manko geht zu Lasten der Autofahrer.

Eigentlich wollte die Fahrzeugindustrie die Autoschlüssel überflüssig machen. Doch die Keyless-Systeme machen Autos zur leichten Diebesbeute.

100 Modelle gefährdet

Autos gelten zwar als fahrende Computer, aber ihre Hersteller hinken meilenweit hinter den Sicherheitsstandards der IT-Branche hinterher, ist das Ergebnis der weitergehenden Untersuchung. Der ADAC hat Sicherheitslücken bei Keyless-Systemen schon im März 2016 bekannt gemacht. Das hat die Autohersteller bisher allerdings kalt gelassen. Beim Diebstahlschutz wurde jedenfalls nicht nachgebessert.  Mehr als 100 Neuwagen-Modelle mit Funkschlüssel-Systemen hat ADAC inzwischen  auf diese Sicherheitslücke hin untersucht. Ausnahmslos alle ließen sich mit einfachen Mitteln sekundenschnell öffnen und wegfahren. Damit wurde ein grundlegendes IT-Problem bei immer mehr Herstellern aufgedeckt. „Autodiebe nutzen diese Schwachstelle mutmaßlich schon seit Jahren aus, ohne dass die Autobauer Abhilfe schaffen. Das zeigt, dass die Automobilindustrie in Sachen IT-Sicherheit gegenüber anderen Branchen noch viel aufzuholen hat“, so Thomas Burckhardt, Vizepräsident für Technik beim ADAC.

Höhere Versicherungsbeiträge

Diebstähle per Funkstreckenverlängerung hinterlassen meist keine Spuren. Demgegenüber sieht der ADAC eindeutig zu wenig Engagement auf Seiten der Hersteller. Die rückständige IT-Technologie verursacht verborgene Kosten für Autofahrer, da ihre Automodelle durch vermehrte Diebstähle und der damit verbundenen höheren Schadensquote in der Typklasseneinteilung schlechter eingestuft werden. Die Hersteller sind aufgefordert, die Fahrzeugelektronik besser zu schützen.

Die gute, alte Parkkralle sichert besser als ein keyless System.

 


Stuttgart als Testfeld für autonomes Fahren

Erprobung der Praxis: Mercedes fährt nun autonom durch Stuttgart, allerdings begleitet von zwei geschulten Testern.

Jetzt geht das Testen richtig los: Mercedes-Benz darf die nächste Generation autonom fahrender Autos auf öffentlichen Straßen im Stuttgarter Raum testen. Dies hat das zuständige Regierungspräsidium beschlossen. Getestet wird in erster Linie das Auto, das per App fahrerlos zum Besitzer kommt.

Ziel der autonomen Testwagenflotte auf Basis der V-Klasse von Mercedes-Benz ist es, die neueste Sensorgenerationen sowie das „DAVOS“-Betriebssystem (Daimler Autonomous Vehicle Operating System) intensiv im realen Verkehr zu erproben. Neu an Bord sind dabei neben Lidar-Sensoren auch Deep-Learning-Technologien sowie bisher im Automobilbereich kaum verwendete Grafikprozessoren (GPUs). Die Erprobung des vollautomatisierten Fahrens wird auch künftig aus Sicherheitsgründen immer von zwei speziell geschulten Fahrern im Auto überwacht.

Bereits 2011 hatte Mercedes-Benz die Genehmigung für das Testen autonomer Fahrzeuge auf deutschen Straßen erhalten und damit erfolgreich die Bertha-Benz-Fahrt im August 2013 absolviert, bei der das Forschungsfahrzeug S 500 Intelligent Drive rund 100 Kilometer zurücklegte. Basierend auf den damals gesammelten Erfahrungen sowie aus zahllosen weiteren Erprobungsfahrten weltweit hat Mercedes-Benz das Davos für autonom fahrende Fahrzeuge entwickelt.


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