Kon­stan­ti­nos Morai­ti / foto­lia

Stoff­müt­ze oder Stahl-Klapp­dach? Die­se Fra­ge wird nahe­zu immer dis­ku­tiert, wenn ein Her­stel­ler ein neu­es Cabrio kon­zi­piert. Auch bei der bevor­ste­hen­den Frisch­luft­ver­si­on des Opel Astra stell­te sich die­se Fra­ge und wur­de zuguns­ten einer falt­ba­ren Stoff­kon­struk­ti­on ent­schie­den. Anre­gung holen sich die Rüs­sels­hei­mer anschei­nend auch bei der Geg­ner­schaft.

Der offe­ne Astra wird auf dem aus drei Türen bestehen­den Astra GTC basie­ren und soll Platz für maxi­mal vier Per­so­nen bie­ten. Vom GTC dürf­te das Cabrio­let eben­falls die Moto­ren über­neh­men. Dort sind vor­erst vier Ben­zi­ner und ein Die­sel mit einem Leis­tungs­spek­trum zwi­schen 100 und 180 Pfer­de­stär­ken geplant. Wie der offe­ne Astra nach­her hei­ßen wird, ist noch unbe­kannt. Auf den Markt erschei­nen soll er 2013, ange­fer­tigt wird er dann zusam­men mit dem GTC im pol­nisch gele­ge­nen Glei­witz.

Das Astra Cabrio soll vor allem dem VW Golf Cabrio­let die Stirn bie­ten kön­nen. Denn auch die Wolfs­bur­ger set­zen seit Juni 2011 erneut auf ein Stoff­ver­deck, bie­ten den Eos mit Stahl­klapp­dach aber fort­lau­fend an. Das bis­lang letz­te Cabrio im Pro­gramm von Opel war der Astra Twin­Top, der bis Ende 2010 vom Band lief. Er fuß­te noch auf der Vor­gän­ger-Bau­rei­he und besaß ein Metall­dach. Davon jedoch haben sich die Rüs­sels­hei­mer nun vor­erst ein­mal ver­ab­schie­det.