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Stoffmütze oder Stahl-Klappdach? Diese Frage wird nahezu immer diskutiert, wenn ein Hersteller ein neues Cabrio konzipiert. Auch bei der bevorstehenden Frischluftversion des Opel Astra stellte sich diese Frage und wurde zugunsten einer faltbaren Stoffkonstruktion entschieden. Anregung holen sich die Rüsselsheimer anscheinend auch bei der Gegnerschaft.

Der offene Astra wird auf dem aus drei Türen bestehenden Astra GTC basieren und soll Platz für maximal vier Personen bieten. Vom GTC dürfte das Cabriolet ebenfalls die Motoren übernehmen. Dort sind vorerst vier Benziner und ein Diesel mit einem Leistungsspektrum zwischen 100 und 180 Pferdestärken geplant. Wie der offene Astra nachher heißen wird, ist noch unbekannt. Auf den Markt erscheinen soll er 2013, angefertigt wird er dann zusammen mit dem GTC im polnisch gelegenen Gleiwitz.

Das Astra Cabrio soll vor allem dem VW Golf Cabriolet die Stirn bieten können. Denn auch die Wolfsburger setzen seit Juni 2011 erneut auf ein Stoffverdeck, bieten den Eos mit Stahlklappdach aber fortlaufend an. Das bislang letzte Cabrio im Programm von Opel war der Astra TwinTop, der bis Ende 2010 vom Band lief. Er fußte noch auf der Vorgänger-Baureihe und besaß ein Metalldach. Davon jedoch haben sich die Rüsselsheimer nun vorerst einmal verabschiedet.