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Vom Rent­ner-Mobil zum jugend­li­chen Dyna­mi­ker: Mer­ce­des hat die A-Klas­se in der Neu­auf­la­ge voll­stän­dig umge­krem­pelt. Um die­sen neu­en Anspruch zu fes­ti­gen, wird in Affal­ter­bach nahe Stutt­gart bereits ein ganz hei­ßes Eisen getes­tet: der A 25 AMG.

Wäh­rend es von der nun abge­lös­ten A-Klas­se kei­ne AMG-Ver­si­on exis­tier­te, wur­de der Ur-A aus den 1990er-Jah­ren durch­aus mit poten­ter Kraft aus­ge­stat­tet. Im A 38 AMG arbei­te­te je vor­ne und hin­ten ein Motor, bei­de zusam­men kamen auf 250 PS, es erschie­nen aber nur vier Exem­pla­re. HWA, die Renn­wa­gen-Schmie­de von AMG, ver­setz­te den Motor des SLK 32 AMG mit 354 PS in den klei­nen Benz. Eben­so hier ent­stan­den nicht mehr als zehn Autos. Doch jetzt soll alles anders wer­den, weil der nun kon­ven­tio­nel­le, fla­che Auf­bau mit lan­ger Motor­hau­be zusätz­li­che Ein­bau­op­tio­nen bie­tet.

Unter die Hau­be des A 25 AMG genann­ten Fahr­zeu­ges wan­dert der aus dem A 250 bereits bekann­te, auf­ge­la­de­ne Vier­zy­lin­der mit Direkt­ein­sprit­zung sowie zwei Liter Hub­raum. Bei AMG wird dar Maschi­nen­satz der M-270-Moto­ren­fa­mi­lie hin­durch Bitur­bo-Tech­nik auf 340 PS beför­dert. Eine magi­sche Mar­ke, denn eben­so der Audi RS3 und das BMW 1er M Cou­pé kom­men auf 340 Pfer­de­stär­ken.

Die Schalt­ar­beit über­nimmt ein Dop­pel­kupp­lungs­ge­trie­be mit sie­ben Gän­gen, dazu kommt ein All­rad­an­trieb. Äußer­lich zeigt schon die AMG-Sport-Aus­stat­tung der nor­ma­len A-Klas­se, wohin die Rei­se geht: Beson­de­re Schür­zen und End­roh­re im Stil der grö­ße­ren AMG-Model­le wer­den den A 25 AMG von sei­nen Brü­dern dif­fe­ren­zie­ren. Als seri­en­na­he Stu­die könn­te die Power-A-Klas­se auf dem Pari­ser Salon im Herbst 2012 ste­hen, das Seri­en­mo­dell folgt dann Anfang 2013.