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Vorbei mit dem Nummern-Wirrwarr: Wenn im September 2013 der Nachfolger des Peugeot 308 vorgestellt wird, bleibt es bei 308. Das macht Sinn, weil einen 309 gab es schon in den 1980er-Jahren. 301 scheidet ebenso aus, denn die Eins am Ende ist für Schwellenländer reserviert. Beim 301 handelt es sich um eine einfache Stufenheck-Limousine. Und so ruhen alle Hoffnungen des angeschlagenen PSA-Konzerns auf dem neuen 308, welcher dem VW Golf Paroli bieten soll. Ein Erlkönig zeigt jetzt schon, wohin die Fahrt geht.

Obgleich der neue Peugeot 308 noch schwer getarnt ist, zeigt sich bereits, dass man beim Design der Linienführung von 508 und 208 folgt. Das heißt: Scharf geschnittene Scheinwerfer, ein verhältnismäßig kleiner Kühlergrill und im Fall des 308 drei rote Streifen pro Rücklicht. In der Seitenansicht scheinen die Designer auf eine deutliche Linienführung zu setzen, Lichtkanten oder Sicken sind nicht erkennbar.

Bei den Antrieben ist mit wenig Überraschungen zu rechnen: Die Benziner dürften zwischen 95 und 200 Pferdestärken leisten, die stärkeren Aggregate erhalten Turbo-Unterstützung. Befürworter des Diesel können zwischen 92, 115 und 140 PS wählen. Nach allem Anschein nach wird auch der Diesel-Hybrid aus dem Peugeot 508 Einzug halten. Anders als beim 208 wird es beim 308 erneut einen klassischen Kombi geben, da mit dem 4008 schon ein SUV bereitsteht. Man erkennt: Ganz ohne Nummern-Kenntnis geht es bei Peugeot dann doch nicht.