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Der neue VW T6 setzt auf kla­re Akzen­te und wirkt dabei frisch und modern. Das liegt sicher­lich auch an den optio­na­len LED-Schein­wer­fern. Ins­ge­samt sind die opti­schen Ände­run­gen aber mini­mal, tech­nisch dage­gen hat sich eini­ges getan: So hat VW dem Van neue Assis­tenz­sys­tem spen­diert. Bei­spiels­wei­se fin­den sich jetzt eine Mul­ti­kol­li­si­ons­brem­se, eine Müdig­keits­er­ken­nung oder ein Tem­po­mat mit Abstands­re­ge­lung im Auto. Das alles gibt es selbst­ver­ständ­lich nicht ab Werk, son­dern ist optio­nal dazu buch­bar. Des Wei­te­ren gibt es laut Volks­wa­gen ein rund­um neu kon­stru­ier­tes Mul­ti­me­dia­sys­tem – genannt Car Net. Es gibt außer­dem vier unter­schied­li­che Radi­os und Navi­ga­ti­ons­ge­rä­te.

Bei der Leis­tung kann man zwi­schen sechs Moto­ren von 61 bis 150 kW wäh­len. Auch Front- All­rad­an­trieb, Schalt- oder Dop­pel­kupp­lungs­ge­trie­be ist unter­scheid­bar. Der Rad­stand ist unver­än­dert bei 3 Metern für die her­kömm­li­che und 3,4 Metern für die ver­län­ger­te Vari­an­te. Das Dreh­mo­ment liegt bei 450 Nm, von 0 auf 100 km/h geht es in 9,9 Sekun­den.

Inner­halb des Klein­bus­ses wird man mit Geräu­mig­keit begrüßt. Es gibt sechs Plät­ze und einen Tisch zum Aus­klap­pen. Man fühlt sich im Fahr­zeug rela­tiv groß gegen­über dem rest­li­chen Ver­kehr. Der Kof­fer­raum ist eben­falls groß­zü­gig bemes­sen mit 5 800 Litern. Die T-Bau­rei­he soll mit die­ser Kon­fi­gu­ra­ti­on eine gan­ze Men­ge an Bedürf­nis­sen abde­cken. VW-Nutz­fahr­zeug­chef Eckard Scholz meint dazu: „Kein ande­res Auto deckt so eine Band­brei­te an Bedürf­nis­sen ab und bedient so vie­le unter­schied­li­che Ziel­grup­pen.“ Der Erfolg gibt ihm Recht: 12 Mil­lio­nen Exem­pla­re wur­den bereits ver­kauft.

Die Prei­se star­ten bei 29 952 und enden bei 62 326 Euro für die High­li­ne-Aus­stat­tung.