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Am Montag hat BMW in München mitgeteilt, dass sie in zwei Jahren mit dem Verkauf ihrer neuen Submarke BMWi beginnen wollen. Unter dieser sollen künftig alle nachhaltigen Modelle und Mobilitätslösungen gebündelt werden. Das „i“ steht laut BMW für Innovation – ähnlich wie das „M“ für besonders kraftvolle Motoren steht. Das „i“ soll außerdem darauf hindeuten, dass die neuen Fahrzeuge alle mit umweltfreundlicher Antriebstechnologie ausgestattet sein werden. Denn die Mobilität der Zukunft kann nicht warten – das zumindest suggeriert der Slogan „i can’t wait“ („ich kann nicht warten“), mit dem die neue Tochtermarke vorgestellt wurde.

Die ersten Fahrzeuge, die mit dem neuen Markennamen auf den Markt kommen werden, sind der i3 und der i8. Der erste wird 2013 der i3 sein, der bislang als „Megacity Vehicle“ bekannt ist. Er ist speziell auf den Stadtverkehr zugeschnitten und wird das erste vollelektrische Serienfahrzeug des Konzerns sein. Voraussichtlich Anfang 2014 soll dann der Sportwagen i8 folgen, der eine Weiterentwicklung des Konzeptfahrzeugs „Vision Efficient Dynamics“ ist und von einem Plug-in-Hybridantrieb angetrieben wird. Mit der Kombination von Verbrennungsmotor und Elektromotor richtet sich der i8 eher an dynamische Fahrer. Dennoch soll sein Schadstoffausstoß auf dem Niveau eines Kleinwagens liegen.

Laut Klaus Draeger, Entwicklungsvorstand bei BMW, verfügen beide Modelle über einen Aluminiumrahmen und eine besonders leichte Karosserie aus kohlefaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dadurch sollen das Mehrgewicht der Batterien kompensiert und rund 300 Kilogramm an Gewicht gegenüber einem üblichen Elektroauto mit herkömmlicher Karosserie eingespart werden. So wollen die Ingenieure akzeptable Reichweiten von 150 Kilometern im Stadtverkehr erreichen. Optisch werden die Öko-Autos an einem blauen Kreis um das bekannte BMW-Logo, einer schräg nach hinten laufenden sog. Streamflow-C-Säule und ungewöhnlich großen Rädern zu erkennen sein.

Beide BMWi-Modelle werden im Werk Leipzig produziert, wo der Konzern in den nächsten beiden Jahren rund 400 Millionen Euro in Anlagen und Gebäude investieren und 800 Arbeitsplätze schaffen will.