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Peu­geot hat­te vor weni­gen Tagen den Anfang gemacht und die ers­ten Bil­der vom neu­en 108 ver­öf­fent­licht. Jetzt folgt Citro­ën mit ers­ten Infor­ma­tio­nen und Fotos zum bevor­ste­hen­den C1. Damit sind zwei der drei Geschwis­ter-Autos ein­ge­führt, Toyo­ta möch­te Bil­der vom neu­en Aygo erst Anfang März her­aus­rü­cken. Die Drei eint nicht nur ihre gemein­sa­me Platt­form, sie wer­den auch alle auf dem Gen­fer Auto­sa­lon 2014 (6. bis 26. März) erst­mals der Öffent­lich­keit vor­ge­stellt.

Der kom­men­de Citro­ën C1 ersetzt das im Jahr 2005 ein­ge­führ­te Vor­gän­ger­mo­dell. Wie auch den Peu­geot 108 wird es den klei­nen Fran­zo­sen als Drei- oder Fünf­tü­rer sowie in einer Falt­dach-Ver­si­on mit Namen Air­s­cape geben. Wie gehabt, unter­schei­den sich die Geschwis­ter in ers­ter Instanz durch eigen­stän­di­ge Front- und Heck­par­ti­en von­ein­an­der. In der her­an­na­hen­den Auf­la­ge des Tri­os ist die Dif­fe­ren­zie­rung aber noch stär­ker aus­ge­prägt als bis­lang. Die Front­par­tie wäre sehr hübsch gewor­den, wenn die Desi­gner auf ein bizarr anmu­ten­des Lam­pen­ge­bil­de über den Haupt­schein­wer­fern ver­zich­tet hät­ten. Was beim C4 Picas­so und viel­leicht auch noch beim C4 Cac­tus nett aus­sieht, wirkt in der kleins­ten Klas­se und in Ver­bin­dung mit Rund­schein­wer­fern nicht gut.

Mit 3,46 Meter ist der C1 drei Zen­ti­me­ter län­ger als sein Vor­läu­fer, jedoch einen Zen­ti­me­ter kür­zer als der 108. Wie auch der Fran­zo­sen-Bru­der besitzt der C1 eine dun­kel getön­te glä­ser­ne Heck­tür, wel­che den 196 Liter gro­ßen Kof­fer­raum ver­schließt. Durch Umle­gen der Rück­leh­nen kann das Stau­vo­lu­men auf 750 Liter gestei­gert wer­den. Und auch sonst sind wie erwar­tet etli­che Par­al­le­len vor­han­den. So gibt es für bei­de einen Sie­ben-Zoll-Touch­screen und die so genann­te „Mirror-Screen“-Technologie, mit deren Hil­fe sich die Funk­tio­nen eines Smart­pho­nes im Auto aus­füh­ren las­sen. Außer­dem kön­nen Bequem-Fea­tures wie ein schlüs­sel­frei­es Zugangs- und Start­sys­tem, eine Rück­fahr­ka­me­ra sowie eine Berg­an­fahr­hil­fe an Bord sein. Zu den wei­te­ren Optio­nen zäh­len eine Kli­ma­au­to­ma­tik und Sitz­hei­zun­gen.

Bei den Motor-Getrie­be-Vari­an­ten gibt es kei­ne Unter­schie­de zum Peu­geot 108. Den Otto-Drei­zy­lin­der gibt es in Kom­bi­na­ti­on mit einem Fünf­gang-Schalt­ge­trie­be als Sprit­spar-Moto­ri­sie­rung 1.0 e-VTi 68 mit Start-Stopp-Sys­tem und beson­de­rem Aero­y­dy­na­mik-Paket, in der Ver­si­on 1.0 VTi 68 mit Schalt­ge­trie­be oder auto­ma­ti­sier­tem Fünf­gang-Getrie­be sowie als 1.2 VTi 82 mit Fünf­gang-Schalt­ge­trie­be. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und die Prei­se will Citro­ën erst zum Gen­fer Salon bekannt geben.