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Auch wenn man es dem Namen nach vermuten könnte, hinter dem Namen DDR Motorsport steckt keine ostdeutsche Rennsport-Manufaktur. Die Buchstaben DDR stehen für den Gründer Diego Designs Racing – Diego Grullón. Und der Produktionsstandort ist nicht etwa Thüringen, sondern der Sonnenstaat Florida. Naheliegend ist daher der Name des Baukasten-Autos: Miami GT.

Der Rennflitzer zum Selberbauen wird von der US-Manufaktur mit verschiedenen Bausätzen angeboten. Immer dabei ist das Chassis des Mittelmotor-Sportwagens. Es setzt sich zusammen aus Karbon, Stahl und dem aus der Formel 1 bekannten Spezialkunststoff Kevlar. Die Karosseriekomponenten bestehen aus Karbon und Fiberglas. Beim Motor stellt DDR Motorsport drei verschiedene Aggregate zur Auswahl: entweder einen 5,7-Liter-V8 aus der Corvette C5 mit 350 Pferdestärken oder eines der beiden Vierzylinder-Aggregate mit 2,0 Liter Hubraum aus dem Acura RSX oder dem Toyota MR2. Die Leistung der beiden kleineren Motoren liegt bei 210 und 245 PS. Der Miami GT wiegt komplett weniger als 0,8 Megagramm.

Ab rund 20 000 US-Dollar, umgerechnet etwa 14 000 Euro, ist der GT zu haben. Damit ist aber nur das Chassis geordert. Bis das Auto wirklich fährt, wird man wohl mindestens das Doppelte an Zeit und Geld investieren müssen. Wer sich jedoch die ganze Mühe ersparen will, kann das Fahrzeug auch gleich zusammengebaut in Auftrag geben. Dann ist mit mindestens 45 000 US-Dollar zu rechnen, also rund 31 640 Euro. Sechs bis circa acht Wochen nach der Bestellung kann der Kunde mit dem Basteln anfangen. Wenn man über eine entsprechende Werkstatt verfügt, benötigt die Montage laut des Herstellers etwa knapp 300 Stunden. Das fertige Auto wird nach etwa 16 Wochen geliefert.