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Die Welt der klei­nen SUVs bekam 2010 mit dem Nis­san Juke eine neue Facet­te. Auch mit die­sem cou­pé­ähn­li­chem SUV hat­te Nis­san Erfolg – so wie mit sei­nem ers­ten Cross­over, dem Qas­h­qai. Mit einer Erobe­rungs­ra­te von knapp 80 Pro­zent ist der Juke das Nis­san-Modell, wel­ches die meis­ten neu­en Kun­den für die Mar­ke gewinnt. Mit knapp 10 000 ver­kauf­ten Stück pro Jahr in Deutsch­land erreicht das Auto auch mehr Käu­fer als der Klein­wa­gen Mic­ra. Jetzt steht ein Face­lift an, das auf dem Gen­fer Auto­sa­lon (6. bis 16. März 2014) zu sehen ist.

Statt vier sind in Zukunft nur noch drei Moto­ren ver­füg­bar. Wäh­rend der 1,5-Liter-Diesel mit 110 PS unver­än­dert besteht, fällt der 94 PS star­ke 1,6-Liter-Einstiegsbenziner weg. Die 117-PS-Vari­an­te des 1,6-Liter-Benziners wird durch den bekann­ten 115-PS-Vier­zy­lin­der-Tur­bo aus dem Qas­h­qai getauscht. Trotz des redu­zier­ten Hub­rau­mes über­trifft der 1.2 DIG-T – nun in Kom­bi­na­ti­on mit einem Sechs­gang-Hand­schalt­ge­trie­be – sei­nen Vor­läu­fer in Sachen Dreh­mo­ment sowie Beschleu­ni­gung und ist mit 5,5 statt 6,0 Liter je 100 Kilo­me­ter auch spar­sa­mer. Der 1,6-Liter-Turbobenziner mit nach wie vor 190 Pfer­de­stär­ken wur­de opti­miert: Er ent­wi­ckelt nun im Dreh­zahl­kel­ler mehr Dreh­mo­ment. Als Alter­na­ti­ve zur Sechs­gang-Schal­tung ist für den Juke 1.6 DIG-T 4WD ein neu­es CVT-Getrie­be ver­füg­bar. Eine beträcht­li­che Ver­bes­se­rung ergibt sich bei den Front­trieb­lern: Das Lade­vo­lu­men stieg hier um bemer­kens­wer­te 40 Pro­zent auf nun­mehr 354 Liter – anschei­nend wur­de der Raum bis­lang nicht rich­tig aus­ge­nutzt. Zusätz­li­che Fle­xi­bi­li­tät gewähr­leis­ten die flach umleg­ba­ren Rück­sit­ze und der zwei­stu­fi­ge Lade­bo­den im Kof­fer­raum.

Die äuße­re Optik des Juke ändert sich nur in Details. Vor allem sind die obe­ren Leuch­ten jetzt haken­för­mig. Die unte­ren, run­den Schein­wer­fer leuch­ten nun aus ver­spie­gel­ten Höh­len und die Par­tie unter­halb des Stoß­fän­gers wur­de neu gestal­tet. Außer­dem gibt es nun mehr Mög­lich­kei­ten zur Indi­vi­dua­li­sie­rung. Es gibt jetzt zehn Außen­la­ckie­run­gen, unter ande­rem neue Töne in Gelb, Blau und Rot. Auch kon­tras­tie­ren­de Far­ben für Außen­spie­gel­kap­pen, Sei­ten­schwel­ler, Dach­spoi­ler und Tür­grif­fe sind ver­füg­bar. Eine wei­ße Außen­la­ckie­rung lässt sich zum Bei­spiel mit roten Außen­spie­geln, Stoß­fän­gern und Schein­wer­fern kom­bi­nie­ren, oder ein rotes Fahr­zeug mit schwar­zen Akzen­ten und so wei­ter. Innen ist eben­so viel Far­be mög­lich: Die Mit­tel­kon­so­le und ande­re Kom­po­nen­ten gibt es nicht nur in Weiß oder Schwarz, son­dern auch in Rot oder Gelb. Optio­nal ist künf­tig ein gro­ßes Glas­schie­be­dach vor­rä­tig. Es schiebt sich beim Öff­nen nach außen über den hin­te­ren Teil des Daches, sodass die Kopf­frei­heit nicht beschränkt wird.

Des Wei­te­ren  gibt es eine ver­bes­ser­te Ver­si­on von Nis­san Con­nect, wel­che jetzt die Nut­zung von Apps für sozia­le Netz­wer­ke oder Inter­net-Radio gestat­tet. Zum wei­te­ren Tech­nik­an­ge­bot gehört ein 360-Grad-Kame­ra­sys­tem zum siche­ren Ein­par­ken und ein­fa­che­ren Manö­vrie­ren. Zum ers­ten Mal gibt es auch im Juke das Sicher­heits­pa­ket Nis­san Safe­ty Shield. Dazu zäh­len Kol­li­si­ons­war­nung, Tot­win­kel- und Spur­hal­teas­sis­tent sowie eine Erken­nung für Per­so­nen im Umkreis des Autos. Markt­ein­füh­rung wird der gelif­te­te Juke im Juni oder Juli 2014 haben. Die Prei­se began­nen bis­lang bei 15 450 Euro. Da die Ein­stiegs­ver­si­on weg­fällt, dürf­te der Basis­preis stei­gen und etwa auf Höhe der alten 117-PS-Ver­si­on lie­gen – das ent­sprä­chen 18 600 Euro.