Sven Krautwald/ Fotolia

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Erster im Bunde der Polos ist der VW Polo BlueMotion. In seiner Diesel-Version greift das Spritsparmodell nach der Krone des Verbrauchs. In Zukunft soll der 75-PS-Wagen nur noch 3,1 Liter auf 100 Kilometer konsumieren. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 82 Gramm. In Kombination mit dem 45-Liter-Tank wäre so eine Reichweite von 1 400 Kilometer realisierbar. Bewerkstelligt wird das Ganze unter anderem durch rollwiderstandsoptimierte Reifen sowie modifizierte Heck- und Frontspoiler. Noch „neuer“ ist der Polo TSI BlueMotion mit einem Einliter-Turbobenziner und 95 PS. Er soll auf 4,1 Liter und 94 Gramm CO2-Austoß kommen.

Einen anderen Weg zum Sparen geht der VW Polo BlueGT. Sein 1,4-Liter-TSI erhält zehn PS mehr und leistet nun 150 PS. Das Besondere: In niedrigen und mittleren Lastzuständen werden der zweite und dritte Zylinder gestoppt. Ist das optionale Siebengang-DSG an Bord, soll der BlueGT im Schnitt 4,7 Liter verbrauchen, was 108 Gramm CO2 gleich kommt. Dem gegenüber steht eine auf 220 km/h gesteigerte Höchstgeschwindigkeit. Serienmäßig sind beim Polo BlueGT 17-Zoll-Alus, ein Dachkantenspoiler sowie eine um 15 Millimeter tiefer gelegte Karosserie.

Nummer Drei der Polo-Reihe ist schließlich der CrossPolo. Er bietet mit einem silbern abgesetzten Unterfahrschutz an Front und Heck sowie schwarzen Plastikbeplankungen ein wenig SUV-Optik, ohne freilich mit Allrad lieferbar zu sein. In Deutschland wird er mit zwei Dieseln und zwei Benzinern zu bekommen sein, das Angebot reicht von 90 bis 110 PS. Im Herbst 2014 soll sich noch ein weiterer TSI anschließen. Wer es zumindest optisch sportlich mag, kann seinen herkömmlichen Polo mit speziellen R-Line-Paketen aufmöbeln. Dort gibt es beispielsweise verbreiterte Seitenschweller und einen speziellen Diffusor. Ob BlueGT, CrossPolo oder BlueMotion: Auch beim VW Polo wird auf viel PS gesetzt.