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So viel Nutzfahrzeug gab es bei Ford noch nie. Da ist es sinnvoll, den Überblick zu behalten: Die ganz großen Lieferwagen heißen einfach „Transit“ mit einer Zahlenkombination. Darunter rangiert der Transit Custom, dessen schon mehr in Richtung Pkw gehender Nachkomme zur Personenbeförderung auf den Namen Tourneo Custom hört. Beide treten zusammen gegen den VW T5 an. Eine Klasse tiefer befinden sich Transit Connect und Tourneo Connect als Gegner für den VW Caddy. Jetzt hat Ford das Einstiegsmodell seiner Nutzfahrzeugfamilie präsentiert: Der Transit/Tourneo Courier fußt auf dem Fiesta.

Experten werden sich erinnern: Bereits in den 1990er-Jahren gab es einen Courier bei Ford. Damals ging es aber um einen Fiesta mit aufgepflanztem Kasten. Im Gegensatz dazu ist der neue Transit und Tourneo Courier sämtlich eigenständig konzipiert. Der 4,16 Meter lange Transit Courier steht als geschlossene Version mit zwei Sitzen oder als Kombi mit zusätzlichen Rücksitzen zur Wahl. Hinzu kommt der schon erwähnte Tourneo Courier in Pkw-Optik. In den hinten verblechten Transit Courier passen 2,3 m³ Material, dazu kommt eine maximale Zuladung von 660 Kilogramm. In den Laderaum soll nach Angaben von Ford auch eine Euro-Palette hineingehen. Seitliche Schiebetüren sollen eine Beladung erleichtern. Wird der Beifahrersitz umgeklappt, können bis maximal 2,59 Meter lange Gegenstände hineingeschoben werden. Zur Auswahl stehen zwei Diesel mit 75 und 95 PS, auf Benzinerseite tritt der 1,0-Liter-EcoBoost-Dreizylinder mit 100 PS an. Im Frühjahr 2014 soll der Transit Courier auf den Markt erscheinen, das Tourneo-Pendant wenig später.

Anfang 2014 kommt der über dem Courier angesiedelte Transit/Tourneo Connect. Die Grunddaten der Frachtvariante: bis zu 3,57 m³ Stauraum, 945 Kilogramm Zuladung, maximal 3,50 Meter Ladelänge. Das Motorenangebot setzt sich aus fünf Aggregaten zusammen: drei Diesel mit 75, 95 und 115 PS und zwei EcoBoost-Benziner mit 100 und 150 PS. Für Letzteren wird Ford auch eine Sechsgang-Automatik servieren.