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Der Ort des Debüts mag uns Euro­pä­er ver­blüf­fen, ist jedoch mit Bedacht gewählt. Im bra­si­lia­ni­schen Cama­ca­ri hat Ford die Stu­die Ka Con­cept vor­ge­stellt. Seit etli­chen Jahr­zehn­ten ist Ford in Süd­ame­ri­ka prä­sent. Also ein Auto für die­se Gegend? Nicht nur, denn der nun prä­sen­tier­te Ka der Zukunft soll auf der gan­zen Welt ange­bo­ten wer­den.

Das Vor­bild für die Ka-Stra­te­gie ist das in Bra­si­li­en kon­zi­pier­te, klei­ne SUV mit Namen Eco­Sport, das in sei­ner Neu­auf­la­ge den Weg nach Euro­pa gefun­den hat. Das passt zu der Devi­se, die Ford seit eini­ger Zeit aus­gibt, näm­lich glo­ba­le Model­le nach dem Mot­to „One Ford“ zu ent­wi­ckeln. Dadurch wird der US-Fusi­on zum neu­en Mon­deo und auch den nächs­ten Mus­tang zieht es nach Euro­pa. Der neue Ka ist im so genann­ten „Sub-B-Seg­ment“ ange­sie­delt, also etwas unter­halb des Fies­ta, wes­halb von rund 3,80 Meter Län­ge aus­ge­gan­gen wer­den kann. Gera­de in Süd­ame­ri­ka und Asi­en ver­spricht man sich in die­ser Klas­se hohe Zuwachs­ra­ten.

Mit tech­ni­schen Details zum künf­ti­gen Ka hält sich Ford noch bedeckt, jedoch sieht die Stu­die schon äußerst seri­en­nah aus. Ab ver­mut­lich 2014 gibt es vier Türen, womit dem Trend gefolgt wird. Die Kon­kur­renz wie bei­spiels­wei­se der Hyun­dai i10, aber auch der kom­men­de Renault Twin­go wei­sen eben­falls hin­te­re Türen auf. Die sach­li­che Optik ori­en­tiert sich am Fies­ta und B-Max. Über­dies wird der neue Ka etwas wach­sen, denn er muss zwei gleich­na­mi­ge Vor­läu­fer erset­zen: Der Euro­pa-Ka ist 3,62 Meter kurz und teilt sich Tech­no­lo­gie mit dem Fiat 500, wäh­rend der Süd­ame­ri­ka-Ka 3,84 Meter lang ist und auf der aller­ers­ten Ka-Genera­ti­on aus den 1990er-Jah­ren fußt. Das neue Welt­mo­dell erhält das bekann­te Sync-Info­tain­ment-Sys­tem inklu­si­ve Docking-Sta­ti­on für mobi­le Gerä­te, außer­dem dürf­te hier­zu­lan­de der Ein­li­ter-Eco­boost-Ben­zi­ner mit 100 PS als gesetzt gel­ten. Ein Markt­start ist gegen Ende 2014 wahr­schein­lich.