Tomasz Zaj­da / foto­lia

Die Stu­die Mon­deo Vigna­le Con­cept, wel­che gegen­wer­tig auf der Auto­mes­se AMI in Leip­zig (31. Mai bis 8. Juni 2014) vor­ge­stellt wird, gibt in ers­ter Linie einen Vor­ge­schmack auf den neu­en Mon­deo. Der Mit­tel­kläss­ler wird ab Spät­herbst 2014 end­lich auch bei uns zu erwer­ben sein. Höchs­te Zeit, denn in den USA ist das Auto bereits seit 2012 als „Fusi­on“ auf dem Markt. Doch die Schlie­ßung des bel­gi­schen Ford-Wer­kes in Genk hat­te den Köl­nern die­sen Plan unmög­lich wer­den las­sen und den Markt­start in Euro­pa ver­zö­gert.

Der sekun­dä­re Aus­blick, den das Con­cept Car auf der Mes­se gibt, rich­tet sich auf „Vigna­le“. Das wird nicht nur die Bezeich­nung für eine außer­or­dent­lich luxu­riö­se Aus­stat­tungs­li­nie, son­dern auch für das Kauf­erleb­nis und den Ser­vice die­ser Linie wer­den. Wie Ford-Mar­ke­ting­chef Wolf­gang Kopp­lin in Leip­zig her­vor­hob, begin­ne das neue Vigna­le-Gefühl bei aus­ge­wähl­ten Händ­lern. Dort sol­len eigens geschul­te Mit­ar­bei­ter in „ange­mes­se­ner“ Atmo­sphä­re bei Mate­ri­al- und Farb­aus­wahl unter­stüt­zen. Bei der Abho­lung wird der Wagen vom Auto­haus-Chef per­sön­lich über­ge­ben, die Doku­men­te ste­cken in einer Leder­map­pe. Für anfal­len­de Inspek­tio­nen gibt es einen Abhol­ser­vice, und Gra­tis-Wäschen sol­len auch im Pro­gramm ent­hal­ten sein. Wie Kopp­lin mit­teilt, soll das Vigna­le-Pro­gramm in Zukunft für ver­schie­de­ne Bau­rei­hen offe­riert wer­den.

Der Name stammt neben­bei von Alfre­do Vigna­le, einem ita­lie­ni­schen Karos­sier. Er ver­kauf­te sei­ne Fir­ma Ende der 1960er-Jah­re an das Design­stu­dio Car­roz­ze­ria Ghia, das 1970 samt Namens­rech­ten an „Ghia“ und „Vigna­le“ von Ford gekauft wur­de. Wäh­rend „Ghia“ schon län­ger beson­ders gute Aus­stat­tungs­rei­hen bei Ford bezeich­net, kam der Begriff Vigna­le für unter­schied­li­che The­men zum Ein­satz. So hieß zum Bei­spiel die 2004 vor­ge­stell­te Stu­die des spä­te­ren Focus Cou­pé-Cabrio­lets „Vigna­le Con­cept“.

Die jüngs­te Auf­la­ge des Kom­pakt-Ford Focus steht eben­so im AMI-Schein­wer­fer­licht. Das Inte­ri­eur wur­de auf­ge­räumt und neue, sprach­ge­steu­er­te Mul­ti­me­dia-Tech­nik spen­diert. Der Platz unter der vor­de­ren Hau­be kann wahl­wei­se von einem neu­en 1,5-Liter-Diesel mit 95, 105 oder 120 PS oder einem hub­raum­glei­chen Otto mit 150 oder 180 PS gefüllt wer­den. Ab Herbst 2014 wird der neue Focus als Fünf­tü­rer und Tour­nier auf dem Markt erschei­nen.

Im Ram­pen­licht steht außer­dem der Ka „Black & White“. Die­ses Son­der­mo­dell wird im Früh­jahr 2015 ver­öf­fent­licht. Es fußt auf der Aus­stat­tungs­li­nie Tita­ni­um und über­nimmt etli­che Fea­tures aus dem Indi­vi­du­al-Paket „Metall“. Das bedeu­tet: Außen gibt es Schwarz­lack in Metal­lic, dazu kon­tras­tie­ren wei­ße Ele­men­te an den 16-Zöl­lern, ein wei­ßer Küh­ler­grill und eben­so weiß gefärb­te Außen­spie­gel­kap­pen. Innen fin­den sich dunk­le Sit­ze und Deko-Ele­men­te an Lenk­rad, Schalt­knauf, Mit­tel­kon­so­le und Instru­men­ten­trä­ger.