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Nach dem Adam bringt Opel jetzt den Karl. Der für ein Auto­mo­dell befremd­li­che Name ist eine Hom­mage an Carl Opel, einen der fünf Söh­ne von Adam Opel. Der Karl wird das neue Ein­stiegs­mo­dell der Mar­ke und ab Som­mer erhält­lich sein.

Opel erklärt sei­ne Namens­fin­dung etwas selt­sam: Der Adam soll ja nach Sicht des Unter­neh­mens eng­lisch „Äddäm“ aus­ge­spro­chen wer­den, da er mit Unter­neh­mens­grün­der Adam Opel nichts zu tun habe. Jetzt jedoch muss plötz­lich Adam Opels Sohn Carl her­hal­ten, um die neu­er­li­che Namens­fin­dung zu erklä­ren. In Groß­bri­tan­ni­en wird der Wagen jedoch unter dem Label der Schwes­ter­mar­ke Vaux­hall als „Viva“ gehan­delt.

Mit 3,68 Meter ist der Karl zwei Zen­ti­me­ter weni­ger lang als der Adam. Und trotz­dem soll der dann kleins­te Rüs­sels­hei­mer fünf Türen haben und fünf Pas­sa­gie­ren Platz bie­ten. Dass der stets drei­tü­ri­ge Adam als Platt­form­s­pen­der her­hal­ten muss, ist mög­lich, wird aber vom Her­stel­ler weder bestä­tigt noch demen­tiert. Mehr Infor­ma­tio­nen zum Karl wird es erst zu einem spä­te­ren Zeit­punkt geben. Das Auto könn­te auf dem Gen­fer Auto­sa­lon im Früh­jahr 2015 prä­sen­tiert wer­den. Genau wie über den Ver­öf­fent­li­chungs­ter­min lässt sich auch über den Preis nur spe­ku­lie­ren. Der güns­ti­ge Adam kos­tet aktu­ell 11 750 Euro. Da Opel den Karl aber dar­un­ter posi­tio­nie­ren möch­te, dürf­te er durch­aus weni­ger als 10 000 Euro kos­ten und Bil­lig-Mar­ken wie Dacia oder Lada Käu­fer abspens­tig machen.

Mit dem Karl ver­grö­ßert sich Opels Ange­bot klei­ner Autos wei­ter. 2013 erschien der Life­style-Flit­zer Adam und ver­kauft sich seit dem sehr gut.