M93/ Wikipedia

Nach dem Adam bringt Opel jetzt den Karl. Der für ein Automodell befremdliche Name ist eine Hommage an Carl Opel, einen der fünf Söhne von Adam Opel. Der Karl wird das neue Einstiegsmodell der Marke und ab Sommer erhältlich sein.

Opel erklärt seine Namensfindung etwas seltsam: Der Adam soll ja nach Sicht des Unternehmens englisch „Äddäm“ ausgesprochen werden, da er mit Unternehmensgründer Adam Opel nichts zu tun habe. Jetzt jedoch muss plötzlich Adam Opels Sohn Carl herhalten, um die neuerliche Namensfindung zu erklären. In Großbritannien wird der Wagen jedoch unter dem Label der Schwestermarke Vauxhall als „Viva“ gehandelt.

Mit 3,68 Meter ist der Karl zwei Zentimeter weniger lang als der Adam. Und trotzdem soll der dann kleinste Rüsselsheimer fünf Türen haben und fünf Passagieren Platz bieten. Dass der stets dreitürige Adam als Plattformspender herhalten muss, ist möglich, wird aber vom Hersteller weder bestätigt noch dementiert. Mehr Informationen zum Karl wird es erst zu einem späteren Zeitpunkt geben. Das Auto könnte auf dem Genfer Autosalon im Frühjahr 2015 präsentiert werden. Genau wie über den Veröffentlichungstermin lässt sich auch über den Preis nur spekulieren. Der günstige Adam kostet aktuell 11 750 Euro. Da Opel den Karl aber darunter positionieren möchte, dürfte er durchaus weniger als 10 000 Euro kosten und Billig-Marken wie Dacia oder Lada Käufer abspenstig machen.

Mit dem Karl vergrößert sich Opels Angebot kleiner Autos weiter. 2013 erschien der Lifestyle-Flitzer Adam und verkauft sich seit dem sehr gut.