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Ein Häus­chen im Grü­nen zu haben ist nett, gäbe es da nicht ein Pro­blem: Man ist doch ziem­lich orts­ge­bun­den. Abhil­fe schafft die Fir­ma MOST Mobi­le Spe­cials GmbH mit dem Futu­ria Sports&Spa-Sattelzug. Wenn es Ärger mit dem Nach­barn gibt oder das schlech­te Wet­ter stört, kann man ein­fach den Drei­li­ter-Motor star­ten und samt Wohn­zim­mer, Swim­ming-Pool und PKW in der Gara­ge Rich­tung Süden fah­ren. Der Nach­teil: Das Ensem­ble kos­tet etwa genau­so viel wie zwei Ein­fa­mi­li­en­häu­ser in länd­li­cher Lage.

Eigent­lich ist das Sport&Spa-Mobil aber für Men­schen gedacht, die mit ihrem Super­sport­wa­gen schnel­le Run­den dre­hen und zugleich auch eli­tä­re Tage im eige­nen Wohn­mo­bil direkt an der Renn­stre­cke ver­brin­gen wol­len. Dafür gewähr­leis­tet der elf Meter lan­ge, 4,60 Meter hohe und 2,52 Meter brei­te Auf­lie­ger etli­che Fea­tures. Auf dem Dach befin­det sich eine Ter­ras­se mit Yacht-Boden­be­lag die Grid­girls zum Son­nen­ba­den, zur Erfri­schung gibt es einen beheiz­ba­ren 550-Liter-Whirl­pool.

Im Bauch des Anhän­gers befin­den sich zwei Räu­me. Ein Höhe­punkt hier bil­det die 23 Qua­drat­me­ter gro­ße Lounge, auf deren Sitz­grup­pe zehn Besu­cher Platz fin­den sol­len. Das Equip­ment hier ist Exzel­lent: Zwei Moni­to­re, ein Kaf­fee­voll­au­to­mat, eine Mikro­wel­le, ein Kühl­schrank und dimm­ba­res LED-Licht sind eben­so anwe­send wie zwei Kli­ma­an­la­gen, ein DVD-Play­er sowie TV-Emp­fang via Satel­lit. Die benutz­ten Cham­pa­gner-Glä­ser las­sen sich in der Spü­le des Side­boards säu­bern, dafür steht ein Was­ser­vor­rat von ins­ge­samt 220 Litern zur Ver­fü­gung.

Zwei Leu­te kön­nen im kli­ma­ti­sier­ten 16-Qua­drat­me­ter-Schlaf­raum des Auf­lie­gers in sepa­ra­ten Bet­ten über­nach­ten, in der Kabi­ne der Zug­ma­schi­ne befin­den sich ein 2,0×1,60 Meter gro­ßes Bett und ein 22-Zoll-LED-Moni­tor. Wer vor dem Zubett­ge­hen fei­ern möch­te, kann sei­ne Fans ins 65 Qua­drat­me­ter gro­ße Vor­zelt des Sports&Spa-Mobils ein­la­den. Fürs Par­ty-Machen bie­tet der Truck außer­dem noch eine Unter­flur­be­leuch­tung und eine Nebel­an­la­ge. Eine loka­le Strom­ver­sor­gung braucht man apro­pos nicht, denn der Futu­ria besitzt einen eige­nen Gene­ra­tor. Die­ser pro­du­ziert auch den Strom für die Beleuch­tung der inte­grier­ten Gara­ge. Die Gara­ge misst fünf mal 2,20 Meter und könn­te somit zum Bei­spiel eine SRT Viper auf­neh­men.

Die Fir­ma Most beab­sich­tigt, maxi­mal 20 Sat­tel­zü­ge als Sports&Spa-Version auf­zu­bau­en. Alle las­sen sich indi­vi­du­ell ein­rich­ten, selbst­ver­ständ­lich auch zum indi­vi­du­el­len Preis. Das auf den Bil­dern dar­ge­stell­te Exem­plar kos­tet 656 413 Euro – ohne Zelt und Sport­wa­gen.