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Im April 2014 hat­te VW den gelif­te­ten Jet­ta auf der New York Auto Show prä­sen­tiert. Dass kei­ne Mes­se in Deutsch­land gewählt wur­de, hat sei­nen Grund: Wäh­rend der Stu­fen­heck-Golf im Jahr 2013 mit 925 000 Exem­pla­ren der meist ver­kauf­te VW welt­weit war, ver­ab­schie­de­ten sich im sel­ben Zeit­raum in Deutsch­land gera­de mal 2 500 Exem­pla­re von den Händ­lern.

Der Neue wur­de äußer­lich nur dezent geän­dert: An der Karos­se­rie wur­den beson­ders die Heck­par­tie, die Stoß­fän­ger und der Küh­ler­grill fein­ge­schlif­fen. Im Cock­pit ste­cken die Instru­men­te jetzt in Röh­ren, das Dis­play zwi­schen den Uhren kann sei­ne Wer­te nach Bedarf auch in Far­be anzei­gen und außer­dem gibt es neu design­te Lenk­rä­der. Eine Men­ge getan hat sich bei den Assis­tenz­sys­te­men: Neben einer seri­en­mä­ßi­gen Müdig­keits­er­ken­nung sind jetzt wahl­wei­se auch eine Park-Lenk­hil­fe und ein Toter-Win­kel-War­ner mit Aus­par­kas­sis­tent ver­füg­bar. Der ach­tet beim Rück­wärts-Her­aus­fah­ren aus einer Quer­lü­cke auf kom­men­de Fahr­zeu­ge und schlägt Alarm, falls der Fah­rer nicht dar­auf reagiert. Das Sys­tem bremst auch selb­stän­dig, falls ein Zusam­men­stoß droht.

In Deutsch­land wird es den Jet­ta aus­schließ­lich in einer Aus­stat­tungs­li­nie geben. Ab Werk sind 16-Zoll-Alus, ein CD-Radio, höhen­ver­stell­ba­re Vor­der­sit­ze, ein Leder­lenk­rad, Mit­tel­arm­leh­nen vorn und hin­ten sowie die Kli­ma­an­la­ge mit dabei. Im Ver­gleich zum Vor­gän­ger kos­tet der Vier­tü­rer trotz bes­se­rer Seri­en­aus­stat­tung nicht mehr. Der Ein­stei­ger mit 77 kW star­kem Otto­mo­tor kos­tet nach wie vor 21 725 Euro. Als wei­te­rer Ben­zi­ner steht der 1.4 TSI mit 125 oder 110 kW PS zur Aus­wahl, die­sel­sei­tig wird ein Zwei­li­ter-TDI mit 80 oder 110 kW ange­bo­ten. Die Autos sind ab jetzt bestell­bar und wer­den ab Mit­te Okto­ber 2014 aus­ge­lie­fert. Den über­ar­bei­te­ten Jet­ta Hybrid mit 125 kW Sys­tem­leis­tung gibt es aber erst ab Ende Novem­ber.