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Jagu­ar gibt auf der brit­schen Fach­mes­se cenex 2012 in Mill­brook (5. und 6. Sep­tem­ber) einen Aus­blick dar­auf, wie künf­ti­ge Ober­klas­se­fahr­zeu­ge ange­trie­ben wer­den könn­ten. Nun wird der Pro­to­typ eines per Plug-in-Hybrid-Sys­tem vor­an­ge­brach­ten XJ mit dem Namen XJ_e vor­ge­stellt. Die Sys­tem­leis­tung beträgt 334 PS, wobei der Ver­brauch nur bei 3,2 Liter Ben­zin auf 100 Kilo­me­ter lie­gen soll. Die CO2-Emis­sio­nen sol­len weni­ger als 75 Gramm pro Kilo­me­ter betra­gen – knapp 70 Pro­zent unter denen des Seri­en-XJ.

Das For­schungs­au­to schließt an die Jagu­ar „Limo Green“ aus dem Jahr 2010 an. Die­se war jedoch mit einem Ben­zin­mo­tor als Reich­wei­ten­ver­län­ge­rer ver­se­hen. Der seri­el­le Hybrid ließ sich auch bereits an der Steck­do­se auf­la­den. Dage­gen han­delt es sich beim XJ_e um ein par­al­le­les Hybrid­sys­tem, bei dem bei­de Moto­ren syn­chron die Räder antrei­ben kön­nen. Die Kern­kom­po­nen­ten sind der vom Evo­que bekann­te 2,0-Liter-Turbobenziner, eine Acht­stu­fen-Auto­ma­tik und ein 69 kW (92 PS) star­ker Elek­tro­mo­tor, der sei­ne Ener­gie aus einem 12,3 kWh spei­chern­den Lithi­um-Ionen-Bat­te­rie­pa­ket holt. Die­ses soll sich in gera­de mal vier Stun­den an einer han­dels­üb­li­chen Steck­do­se auf­la­den las­sen. Außer­dem sol­len 40 Kilo­me­ter rein elek­trisch bewäl­tigt wer­den kön­nen.

Mit der Kraft von zwei Moto­ren ver­ge­hen nicht ein­mal 6,5 Sekun­den, bis die 100 km/h auf dem Tacho ste­hen. Die Höchst­ge­schwin­dig­keit beträgt 250 km/h – ab da wird elek­tro­nisch abge­re­gelt. Die Karos­se­rie der Raub­kat­ze ist wie die ihrer Seri­en­ge­schwis­ter voll­stän­dig aus Alu­mi­ni­um her­ge­stellt.