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Porsche hat bald zwei, Bentley und Rolls-Royce möchten eins: Es geht um SUV-Modelle. Traditionen werden dabei nicht berücksichtigt, stattdessen richtet sich der Blick nach vorne. Wer international erfolgreich Autos verkaufen will, braucht ein SUV im Angebot, zumal große Limousinen gegenwärtig nicht so gut laufen. Das hat auch Jaguar eingesehen und bereitet seinen Fans mit der Studie C-X17 auf das Unvermeidliche vor. Premiere ist auf der Frankfurter IAA (12. bis 22. September 2013).

Viel ist offiziell von Jaguar noch nicht zum C-X17 veröffentlicht. Es geht um eine Designstudie, mit der eine neue modulare Aluminiumstruktur bei Jaguar eingeführt werden soll. Erkennbar sind die Heckleuchten im Stil des neuen Roadsters F-Type und ein markanter Schwung über den Hinterrädern. Damit bleibt Raum für Spekulationen: Höchst wahrscheinlich wird die Serienversion des SUV im ersten Halbjahr 2014 debütieren. In Sachen Technik kann sich Jaguar bei der Konzernschwester Land Rover bedienen. Eine denkbare Grundlage wäre der neue Range Rover Sport mit einem Radstand von 2,92 Meter. Größenmäßig dürfte sich das allradgetriebene Jaguar-SUV im Bereich von 4,80 bis 4,90 Meter einreihen und dadurch gegen BMW X5 und Mercedes ML antreten. Dort tummelt sich ebenso der Range Rover Sport, zur Differenzierung von ihm könnte Jaguar auf die ausgefeilte Offroad-Technik des Range verzichten.

Bezüglich der Motoren dürfte die Bandbreite vom 190-PS-Diesel bis zum aufgeladenen Fünfliter-V8 mit 550 PS reichen. Dadurch wäre jeder internationale Markt passend versorgt. In Bezug auf die Kraftübertragung greift Jaguar ins Konzernregal: Möglich wäre die Neunstufen-Automatik aus dem Range Rover Evoque.