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Es gibt Augenblicke, da ist man froh, dass es Schnappschüsse von etwas gibt. Beispielsweise beim Toyota Auris, dessen Modellüberarbeitung auf dem Genfer Salon 2015 (5. bis 15. März) vorgestellt wird. Hintergrundinformationen gibt es kaum bis gar nicht. Es ist ja auch nur das zweitmeistverkaufte Modell der japanischen Marke in ganz Deutschland.

Die Datenlage: Der Toyota Auris und sein Kombiableger Auris Touring Sports werden drei Jahre nach ihrem Debüt erneuert. Mit „markanteren und kraftvolleren Design“ verheißt der Hersteller. Zunächst wurden der vordere Stoßfänger und die Scheinwerfer verändert. Letztere warten mit einem neuen Tagfahrlicht auf. Im Cockpit befinden sich die Instrumente jetzt in Tuben, die altbackene Digitaluhr wandert in der Mittelkonsole nach unten, wo sich ab sofort ein moderneres Multimediasystem befindet. Inwiefern die Materialanmutung optimiert wurde, wird sich wohl erst auf der Messe in Genf offenbaren.

Herzstück des in Großbritannien hergestellten Auris bleibt der Hybridantrieb mit 100 kW Systemleistung, für den sich laut Toyota im Jahr 2014 die Hälfte aller Käufer entschieden hat. Vollendet wird die Motorenpalette künftig durch neue Benziner und Diesel. Ob es sich dabei wirklich um neue Aggregate handelt oder das bestehende Angebot nur auf die Euro-6-Abgasnorm umgestellt wird, ist unklar. Gegenwärtig haben Kunden die Wahl aus zwei Saugbenzinern mit 72 und 97 kW, die Dieselmotoren liegen bei 66 und 91 kW.