Viktor Ivandikov / fotolia

In zwei Wochen ist es soweit, dann wird der neue Volvo XC90 vorgestellt. Für die Marke ein wichtiges Auto, denn mit dem großen SUV geht Volvo Richtung Zukunft. Das macht nun das letzte Appetithäppchen vor der Premiere deutlich.

Zu sehen ist zum ersten Mal ein Scheinwerfer des XC90 einschließlich des Tagfahrlichts. Letzteres ist T-förmig und wurde innerhalb des Design-Teams „Thors Hammer“ getauft. Der Hammer selbst, zumindest für Volvo, ist die modulare Plattform SPA. Dahinter verbirgt sich ein ähnliches Baukastensystem wie bei Volkswagen: Nur der Abstand von der Vorderachse zu den Pedalen ist fest definiert, der Rest ist skalierbar. Profitieren tun alle: Die Designer erhalten mehr Spielraum, die Techniker können die Gewichtsverteilung optimieren und die Controller freuen sich über Bauteile, die in mehreren Baureihen Verwendung finden.

Die gesamte Volvo-Modellpalette kann demnächst auf den gleichen Schnittstellen und Komponenten aufbauen und am gleichen Band hergestellt werden. Vier Jahre haben die Ingenieure an der SPA-Plattform gearbeitet, sie bildet die Grundlage des Transformationsplans mit einem Volumen von elf Milliarden US-Dollar. Und was kann der neue Volvo XC90? Laut Hersteller hat er ein niedrigeres Gewicht sowie Sitze in der dritten Reihe für bis zu 1,70 Meter lange Personen. Für den Antrieb sorgen die neuen Benziner und Diesel mit vier Zylindern, zwei Liter Hubraum und unterschiedlichen Aufladungen. Im Topmodell XC90 T8 wird ein Benziner mit Turbo- und Kompressoraufladung mit einem Elektromotor verknüpft. Dieser Plug-in-Hybrid soll auf 400 Pferdestärken und 60 Gramm CO2 kommen.