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Stel­len Sie sich das fol­gen­de Sze­na­rio vor: Sie befin­den sich mit Ihrer Liebs­ten im Jeep. Unver­mit­telt schla­gen Sie eine Spritz­tour an der Küs­te vor. Jedoch nicht auf der Stra­ße, son­dern im Was­ser. Kein Pro­blem, wenn es nach der US-Fir­ma Water­Car geht, deren neu­es­tes Pro­dukt, der Pan­ther, ein rein­ras­si­ges Amphi­bi­en­fahr­zeug ist.

Das Design des Pan­ther ist nicht grund­los dem Jeep CJ-8 nach­emp­fun­den. Für das zwi­schen 1984 und 1987 gefer­tig­te Modell gibt es in den USA eine mas­si­ge Ver­sor­gung mit Tei­len und Zube­hör. Der Pan­ther ver­fügt über einen Rohr­rah­men, über den sich eine Fiber­glas-Karos­se­rie spannt. Dort hin­ein füllt Water­Car etwa drei Qua­drat­me­ter Spe­zi­al-Sty­ro­por, was den Wagen unsink­bar machen soll. Betrie­ben wird der 1 338 Kilo­gramm schwe­re und 4,57 Meter lan­ge Pan­ther von einem 3,7-Liter-V6 aus dem Hau­se Hon­da. Ande­ren Aggre­gat­lö­sun­gen ver­wei­gert Water­Car jed­we­de Unter­stüt­zung.

In Kom­bi­na­ti­on mit einem manu­el­len Vier­gang-Getrie­be erreicht der Pan­ther auf der Stra­ße rund 130 km/h, im Was­ser sind es immer noch recht fixe 71 Sachen. Nach Anga­ben des Her­stel­lers ist der Amphi­bi­en-Jeep ins­be­son­de­re für Salz­was­ser geeig­net, soll­te danach aber gründ­lich aus­ge­spült wer­den. Wer sei­nen Pan­ther eigen­stän­dig ver­voll­stän­di­gen will, zahlt 76 000 US-Dol­lar (gut 58 000 Euro) für ein so genann­tes „rol­ling chas­sis“, ein kom­plet­tes Fahr­zeug gibt es für 135 000 Dol­lar, umge­rech­net knapp 103 000 Euro.