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Das Bun­des­ver­kehrs- und das Bun­des­um­welt­mi­nis­te­ri­um haben sich auf Kri­te­ri­en für för­der­fä­hi­ge Elek­tro­au­tos geei­nigt. In den Eck­punk­ten für ein Elek­tro­mo­bi­li­täts­ge­setz wer­de aus­ge­macht, wel­che Art von Fahr­zeu­gen in Zukunft als Elek­tro­au­tos gel­ten und des­halb begüns­tigt wer­den sol­len, teil­te ein Spre­cher des Umwelt­mi­nis­te­ri­ums laut „Han­dels­blatt“ am 24. April 2014 mit. Kenn­zei­chen für E-Autos sol­len blaue Schil­der sein.

Abge­se­hen von rei­nen Elek­tro­fahr­zeu­gen sol­len dem­nach auch beson­ders all­tags­taug­li­che Plug-in-Hybrid­au­tos pri­vi­le­giert wer­den, wenn sie einen wirk­li­chen Umwelt­vor­teil auf­wei­sen. „Vor­aus­set­zung dafür ist, dass ihre elek­tri­sche Reich­wei­te groß genug ist, um All­tags­fahr­ten emis­si­ons­frei zu bewäl­ti­gen“, äußers­te sich Umwelt­mi­nis­te­rin Bar­ba­ra Hend­ricks (SPD) zum „Han­dels­blatt“. Eine Pla­ket­te sol­len den Anga­ben nach die­je­ni­gen Model­le bekom­men, die ent­we­der maxi­mal 50 Gramm Koh­len­di­oxid je Kilo­me­ter aus­sto­ßen oder aber min­des­tens 30 Kilo­me­ter rein elek­trisch fah­ren kön­nen. Hal­ter von Elek­tro-Fahr­zeu­gen mit Pla­ket­te sol­len im Stra­ßen­ver­kehr von ihrem Umwelt­be­wusst­sein pro­fi­tie­ren. In einer ers­ten Stu­fe sol­len die Fah­rer Bus­spu­ren mit­be­nut­zen dür­fen und auf Son­der-Park­plät­zen par­ken.