Ohne funk­ti­ons­fä­hi­ge Kupp­lung lässt sich kein neu­er Gang ein­le­gen und das Fahr­zeug ist nicht stra­ßen­ver­kehrs­taug­lich. Erfah­ren Sie, wie Sie tes­ten, ob Ihre Kupp­lung defekt ist und wie Sie die­se gene­rell scho­nen. Durch die kor­rek­te Nut­zung der Kupp­lung wird der Ver­schleiß mini­miert und die Lebens­dau­er ver­län­gert. Wir erklä­ren das Vor­ge­hen beim Test in sie­ben Schrit­ten sowie vor­han­de­ne Risi­ken.

Kupp­lung kaputt? Wir zei­gen Ihnen, wie Sie Ihre Kupp­lung rich­tig tes­ten. (© Jür­gen Fälch­le – stock.adobe.com)

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Welche Aufgabe erfüllt die Kupplung im Fahrzeug?

Die Kupp­lung ver­bin­det den Motor mit dem Getrie­be. Ob Gän­ge gewech­selt wer­den kön­nen, hängt von der Stel­lung sowie dem Zustand ab. Ist die Kupp­lung defekt defekt, kann die Ver­bin­dung zwi­schen Getrie­be und Motor nicht mehr getrennt bezie­hungs­wei­se nicht mehr her­ge­stellt wer­den. Zwar ist es zumeist noch mög­lich, mit erhöh­tem Kraft­auf­wand die Gän­ge zu wech­seln, jedoch kön­nen dabei grö­ße­re Schä­den am Fahr­zeug ent­ste­hen.

Wie erkenne ich eine defekte Kupplungsscheibe?

Im Nor­mal­fall lässt sich das Kupp­lungs­pe­dal leicht durch­tre­ten und beim Schal­ten sind kei­ne unge­wöhn­li­chen Geräu­sche zu hören. Soll­ten Sie beim Schal­ten einen unge­wohn­ten Wider­stand spü­ren oder ein lau­tes Geräusch hören, erfüllt das Sys­tem sei­ne Auf­ga­be nicht mehr. Ein wei­te­res Warn­si­gnal für einen Defekt ist es, wenn sich die Gän­ge nicht mehr ein­le­gen las­sen oder ein Gang nicht mehr her­aus­ge­nom­men wer­den kann.

Die sieben Schritte für den Test:

Auto­fah­rer kön­nen in weni­gen Schrit­ten her­aus­fin­den, ob die Kupp­lung defekt ist. Jedoch kön­nen bei dem Ver­fah­ren ein­zel­ne Auto­tei­le beschä­digt wer­den. Aus die­sem Grund emp­feh­len wir, eine Werk­statt die Funk­ti­ons­fä­hig­keit der Auto­tei­le über­prü­fen zu las­sen. Sobald Sie Funk­ti­ons­stö­run­gen bemer­ken, soll­ten Sie das Fahr­zeug von Fach­leu­ten unter­su­chen las­sen.

  1. Das Fahr­zeug muss auf einem ebe­nen Unter­grund ste­hen.
  2. Rund um das Fahr­zeug soll­te genü­gend Raum sein und ande­re Ver­kehrs­teil­neh­mer dür­fen nicht beein­träch­tigt wer­den. Tipp: Ein lee­rer Park­platz oder ein groß­flä­chi­ger Hof sind gut geeig­net.
  3. Zie­hen Sie die Hand­brem­se fest an.
  4. Neh­men Sie den Gang raus – das Fahr­zeug befin­det sich nun im Leer­lauf.
  5. Star­ten Sie den Motor.
  6. Legen Sie den höchs­ten Gang ein.
  7. Tre­ten Sie auf das Gas­pe­dal.

Beob­ach­tung und Aus­wer­tung: Geht der Motor nach Schritt 7 aus, ist die Kupp­lung in Ord­nung. Es bestehen kei­ne Anzei­chen, dass ein Aus­tausch not­wen­dig ist.

Wie lässt sich die Kupplung schonen?

Beim Schal­ten gilt: das Kupp­lungs­pe­dal stets voll­stän­dig durch­drü­cken. Ansons­ten ist die Kupp­lungs­schei­be nicht kom­plett von der Schwung­schei­be getrennt und Metall­tei­le wür­den anein­an­der rei­ben. Beim Schal­ten müs­sen Sie die kla­re Tren­nung der ein­zel­nen Schrit­te ein­hal­ten: Kupp­lungs­pe­dal tre­ten – Gang wech­seln – Kupp­lungs­pe­dal wie­der los­las­sen. Das Fah­ren mit „schlei­fen­der Kupp­lung“ führt eben­falls zu Beschä­di­gun­gen. Da es ins­be­son­de­re beim Anfah­ren am Berg nicht immer mög­lich ist, die Über­gän­ge beim Tre­ten des Gas­pe­dals sau­ber zu gestal­ten, ist das Fah­ren auf ebe­nen Stre­cken scho­nen­der für das Sys­tem.

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