Stoß­dämp­fer spie­len für eine siche­re Fahr­wei­se und einen hohen Kom­fort eine ent­schei­den­de Rol­le. Reicht die Dämpf­kraft nicht mehr aus oder sind Bestand­tei­le kaputt, ver­schlech­tert sich das Fahr­ver­hal­ten und Sie ver­lie­ren im schlimms­ten Fall die Kon­trol­le über das Fahr­zeug. Ord­nungs­ge­mäß funk­tio­nie­ren­de Stoß­dämp­fer sind daher Pflicht. Aber wor­an erkennt man, ob der Stoß­dämp­fer defekt und das Auto zu repa­rie­ren ist? Infor­ma­tio­nen und Tipps zur Dämpf­kraft fin­den Sie hier.

Defek­te Stoß­dämp­fer sind gefähr­lich – las­sen Sie Ihre Dämp­fer regel­mä­ßig über­prü­fen (Quel­le: eggeeggjiew/stock.adobe.com)

 

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Stoßdämpfer defekt – Schwingungen und andere typische Anzeichen

Die Über­prü­fung des Fahr­zeugs hin auf einen Defekt der Stoß­dämp­fer kann auch ein Laie vor­neh­men. Die­ser Test ist zwar nicht abso­lut sicher, reicht meis­tens aber aus, dass sich ein Ver­dacht erhär­tet und die Fahrt zur Werk­statt not­wen­dig wird. Rüt­teln Sie von außen kräf­tig am Fahr­zeug. Dau­ert das Ein­fe­dern auf­fäl­lig lan­ge, bzw. wippt das Fahr­zeug mehr­fach nach und fängt sich nicht schnell wie­der ein, könn­ten die Stoß­dämp­fer kaputt sein.

Ein wei­te­res Anzei­chen für beein­träch­tig­te Stoß­dämp­fer sind ein schwam­mi­ges Fahr­ver­hal­ten und Schwin­gun­gen im Fahr­zeug. Zudem ist der Brems­weg ver­län­gert, wenn die Stoß­dämp­fer defekt sind. Hier liegt natür­lich auch das größ­te Risi­ko in einem defek­ten Stoß­dämp­fer. Da die Dämpf­kraft (ähn­lich wie die Seh­kraft der Augen) sich schlei­chend ver­schlech­tert, bemer­ken vie­le Auto­fah­rer den Man­gel oft erst viel zu spät.

 

Wann muss ich mit defekten Stoßdämpfern in die Werkstatt?

Grund­sätz­lich gilt: Bei Stoß­dämp­fern mit zu hohem Ver­schleiß soll­ten Sie das Fahr­zeug nicht wei­ter ver­wen­den. Eine Fahrt ist nur noch in die nächs­te Repa­ra­tur­werk­statt erlaubt. Tat­säch­lich han­delt es sich bei der Beschä­di­gung der Stoß­dämp­fer in der Regel um einen schlei­chen­den Pro­zess. Manch­mal kann es Mona­te oder Jah­re dau­ern, bis sich die Ver­schlech­te­rung des Zustands zu einem ech­ten Pro­blem aus­wächst.

Ein wich­ti­ger Tipp: Zeigt das Pro­fil der Rei­fen eine ungleich­mä­ßi­ge Abnut­zung, ist ein Defekt der Stoß­dämp­fer wahr­schein­lich. Jetzt ist es Zeit für einen Besuch in der Werk­statt.

 

Wie lange halten Stoßdämpfer?

Für die Lebens­dau­er von Stoß­dämp­fern gilt ein Richt­wert von etwa 80.000 km, danach soll­ten Sie die Kom­po­nen­ten wech­seln las­sen. Es hängt jedoch von der indi­vi­du­el­len Fahr­wei­se ab, wie lan­ge die Stoß­dämp­fer in der Pra­xis tat­säch­lich hal­ten. Eben­falls zu berück­sich­ti­gen ist die Qua­li­tät der ver­bau­ten Kom­po­nen­ten. Fah­ren Sie häu­fig auf schlech­ten Stra­ßen, mit einer hohen Zula­dung oder mit hohen Geschwin­dig­kei­ten, ist mit einem erhöh­ten Ver­schleiß zu rech­nen.

 

Wie schont man seine Stoßdämpfer?

Um die Lebens­dau­er der Stoß­dämp­fer zu erhö­hen, soll­ten Sie Schlag­lö­chern unbe­dingt aus dem Weg gehen. Grund­sätz­lich emp­fiehlt sich eine fahr­zeug­freund­li­che Fahr­wei­se. Auf Kopf­stein­pflas­ter soll­ten Sie also zum Bei­spiel die Geschwin­dig­keit redu­zie­ren – so kommt es bei Stoß­dämp­fer in der Regel nicht häu­fig zu Repa­ra­tu­ren.

 

Kosten der Reparatur

Die Repa­ra­tur der Stoß­dämp­fer wird in der Fach­werk­statt durch­ge­führt. Die­se benö­tigt die ent­spre­chen­de Schlüs­sel­num­mer, die sich im Fahr­zeug­schein fin­det. Anhand der Schlüs­sel­num­mer ist eine Nach­be­stel­lung pas­sen­der Kom­po­nen­ten mög­lich ist. Die Kos­ten für die Repa­ra­tur der Stoß­dämp­fer kann stark vari­ie­ren. Das hängt zum einen von den Kos­ten der Bau­tei­le ab.

Dämp­fer für schwe­re SUVs bspw von BMW kön­nen pro Ach­se bis zu 400 Euro kos­ten. Bei klei­ne­ren Autos lie­gen die Kos­ten pro Ach­se oft unter 200 Euro. Hin­zu kommt der Arbeits­auf­wand. So ist mit Gesamt­kos­ten von etwa 200 bis 600 Euro pro Ach­se zu zu rech­nen. Die Kos­ten erhö­hen sich, wenn die Stoß­dämp­fer vor­ne und hin­ten gewech­selt wer­den müs­sen. In der Auto­werk­statt kommt das Auto sogleich auf die Hebe­büh­ne und die Rei­fen wer­den ent­fernt. Danach wer­den die Stoß­dämp­fer vom Rest der Rad­auf­hän­gung gelöst. Jetzt kön­nen die Mecha­ni­ker die Stoß­dämp­fer wech­seln.

 

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