Pro­fil, Alter und Wet­ter­la­ge: Dies sind ent­schei­den­de Fak­to­ren, die man bei der Berei­fung eines Kraft­fahr­zeugs beach­ten soll­te. Doch wie beur­teilt man den Zustand der Rei­fen? Und wor­an erkennt man, dass ein Rei­fen­wech­sel not­wen­dig ist? Kann man die Rei­fen auch sel­ber wech­seln? Und lohnt sich eine pro­fes­sio­nel­le Räde­r­ein­la­ge­rung? In unse­rem Blog­bei­trag erfah­ren Sie alles rund ums The­ma!

Rei­fen­wech­sel? - dar­auf müs­sen Sie ach­ten

Reifenwechsel: Wann ist er sinnvoll?

Der Gesetz­ge­ber macht bezüg­lich des Zustands der Rei­fen eine Vor­ga­be zur Pro­fil­tie­fe. Die­se muss bei min­des­tens 1,6 mm lie­gen. Erfül­len die Rei­fen eines Kfz die­se Vor­schrift nicht, dro­hen Punk­te in Flens­burg und eine Geld­stra­fe. Unter Exper­ten herrscht jedoch die Mei­nung vor, dass die­se Vor­ga­be nicht aus­rei­chend ist. Bei Win­ter­rei­fen soll­te die Pro­fil­tie­fe min­des­tens 4 mm betra­gen, Som­mer­rei­fen soll­ten ab einem Pro­fil von unter 3 mm aus­ge­tauscht wer­den. Für weni­ge Euro gibt es im Fach­han­del Werk­zeu­ge, mit denen sich die Pro­fil­tie­fe schnell mes­sen lässt.

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Bei welchem Reifenalter steht ein Wechsel an?

Ein wei­te­rer Punkt, der häu­fig ver­ges­sen wird, ist das Alter der Rei­fen. Sind die Rei­fen älter als sechs Jah­re, steht ein Rei­fen­wech­sel an. Das Gum­mi altert durch Wit­te­rungs­ein­flüs­se und UV-Licht und wird dadurch hart. Ein sol­cher Rei­fen kann, auch wenn aus­rei­chend Pro­fil vor­han­den ist, sei­ne Auf­ga­ben nicht mehr erfül­len. Der Brems­weg wird län­ger oder auf glat­ten Ober­flä­chen rut­schen die Rei­fen ein­fach weg.

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Reifenwechsel: Wann eine Werkstatt beauftragen?

Bei einem sai­so­na­len Rad­wech­sel haben Sie zwei Optio­nen: Zum einen kön­nen Sie den Wech­sel sel­ber vor­neh­men, da in der Regel das kom­plet­te Rad inklu­si­ve Fel­ge gewech­selt wird. Außer einem Wagen­he­ber und einem Rad­kreuz­schlüs­sel wer­den kei­ne Uten­si­li­en benö­tigt. Möch­ten Sie jedoch die Rei­fen auf der Fel­ge erneu­ern ist ein Gang zu einer Fach­werk­statt unum­gäng­lich. Hier müs­sen Sie mit Kos­ten von unge­fähr 10 bis 20 Euro pro Rei­fen rech­nen.

Was kostet eine Rädereinlagerung?

Wich­ti­ger als der eigent­li­che Rad­wech­sel ist jedoch die kor­rek­te Lage­rung der Rei­fen. Wenn Sie zwi­schen Som­mer- und Win­ter­rei­fen wech­seln, muss der zwei­te Satz Rei­fen wäh­rend die­ser Mona­te kor­rekt gela­gert wer­den. Eine pro­fes­sio­nel­le Räde­r­ein­la­ge­rung bei einem Fach­be­trieb kos­tet pro Rei­fen und Sai­son zwi­schen 5 und 15 Euro. Vor­teil­haft ist, dass meis­tens auch eine Rei­ni­gung und eine Über­prü­fung des Luft­drucks im Preis inbe­grif­fen ist.

Wie kann man Reifen zu Hause korrekt lagern?

Wenn Sie vor­ha­ben, die Rei­fen zu Hau­se zu ver­stau­en, soll­ten Sie dafür sor­gen, dass die Rei­fen tro­cken und dun­kel abge­stellt sind. Auch die Tem­pe­ra­tur ist wich­tig. Die Rei­fen soll­ten kühl und bei einer gleich­blei­ben­den Tem­pe­ra­tur gela­gert wer­den. Kom­plett­rä­der mit Fel­ge kann man auf einen Fel­gen­baum stel­len, sta­peln oder an der Wand auf­hän­gen. Rei­fen ohne Fel­ge lagert man hin­ge­gen senk­recht ste­hend.

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