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Von den 32 Win­ter­rei­fen, die der Auto­club gemein­sam mit der Stif­tung Waren­test getes­tet hat, kamen gera­de mal elf Pneus auf ein „Gut“. Zwei Rei­fen pro Rei­fen­grö­ße waren „man­gel­haft“ und fie­len durch. Die schlech­ten Rei­fen sind der Kor­mo­ran Snow­pro b2, des Mara­go­ni 4 Win­ter E+, des Intersta­te Win­ter IWT-2 sowie des Sai­lun Ice Bla­zer WSL-2. Hier rät der ADAC von einem Kauf ab. Der Grund für die mise­ra­ble Bewer­tung ist das Brems­ver­hal­ten bei Tro­cken­heit. Brin­gen gute Rei­fen ein Auto nach etwa 35 Meter zum Ste­hen, brau­chen die Schluss­lich­ter rund 15 Meter mehr. Das kann in einer Gefah­ren­si­tua­ti­on zum Tod füh­ren.

Die übri­gen Test-Rei­fen beno­te­ten die Exper­ten mit „Befrie­di­gend“ oder „Aus­rei­chend“.
Der Win­ter­rei­fen-Test zeigt deut­lich, dass gute Rei­fen kein Son­der­an­ge­bot sind. Vier ordent­li­che Pneus im Klein­wa­gen­for­mat 18560 R15T kos­ten cir­ca 300 Euro, in der Grö­ße 22545 R17H für die Kom­pakt­klas­se müs­sen Kun­den mit knapp 600 Euro rech­nen. Test­sie­ger mit Best­no­ten auf nas­ser Fahr­bahn sowie auf Schnee und auf Eis ist der Con­ti­nen­tal Con­ti­Win­ter­Con­tact TS850. Hier kos­ten vier Rei­fen etwa 770 Euro.