Jürgen Fälchle / fotolia

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Von den 32 Winterreifen, die der Autoclub gemeinsam mit der Stiftung Warentest getestet hat, kamen gerade mal elf Pneus auf ein „Gut“. Zwei Reifen pro Reifengröße waren „mangelhaft“ und fielen durch. Die schlechten Reifen sind der Kormoran Snowpro b2, des Maragoni 4 Winter E+, des Interstate Winter IWT-2 sowie des Sailun Ice Blazer WSL-2. Hier rät der ADAC von einem Kauf ab. Der Grund für die miserable Bewertung ist das Bremsverhalten bei Trockenheit. Bringen gute Reifen ein Auto nach etwa 35 Meter zum Stehen, brauchen die Schlusslichter rund 15 Meter mehr. Das kann in einer Gefahrensituation zum Tod führen.

Die übrigen Test-Reifen benoteten die Experten mit „Befriedigend“ oder „Ausreichend“.
Der Winterreifen-Test zeigt deutlich, dass gute Reifen kein Sonderangebot sind. Vier ordentliche Pneus im Kleinwagenformat 185/60 R15T kosten circa 300 Euro, in der Größe 225/45 R17H für die Kompaktklasse müssen Kunden mit knapp 600 Euro rechnen. Testsieger mit Bestnoten auf nasser Fahrbahn sowie auf Schnee und auf Eis ist der Continental ContiWinterContact TS850. Hier kosten vier Reifen etwa 770 Euro.