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Weihnachten nähert sich und damit werden auch erneut Tannen und Fichten in die heimischen Stuben transportiert. Dabei gibt es so einiges zu berücksichtigen, so der Automobilclub ADAC. Beim Transport auf dem Autodach muss der Baum mit der Spitze nach hinten ragen. Dadurch kann der Fahrtwind die Äste nicht abreißen. Der Weihnachtsbaum sollte direkt am Stamm mit ausreichend verzurrten Spanngurten gesichert werden. Ragt der Baum mehr als einen Meter über das Heck hinaus, muss er am Ende mit einem roten Tuch gekennzeichnet werden, bei Nacht ist eine rote Leuchte zu benutzen. Der Baum darf allerdings nur maximal 1,5 Meter über das Fahrzeugheck hinausragen und dabei die Beleuchtung nicht verdecken.

Bei einem Transport im Innenraum ist gleichermaßen auf eine akkurate Sicherung zu achten. Hier helfen neben der Befestigung mit Spanngurten sekundär die Rückenlehnen der Sitze. Ein Holzbrett zwischen Stamm und Lehne gewährleistet, dass die Kräfte optimaler verteilt werden. Darüber hinaus muss die Sicht des Fahrers beim Weihnachtsbaumtransport frei sein. Wer seine Fracht nicht gewissenhaft sichert, dem drohen drei Punkte in Flensburg und ein Bußgeld von 50 Euro.

Ein Besuch beim Weihnachtsmarkt gehört ebenso in der Adventszeit dazu. Doch nach dem Genuss von Glühwein und Co ist das Autofahren Tabu. Um nicht seinen Führerschein oder übrige Verkehrsteilnehmer zu gefährden, sollte man nach Alkoholgenuss das Fahrzeug stehen lassen und öffentliche Verkehrsmittel benutzen. Denn bei alkoholtypischem Verhalten wie Schlangenlinien-Fahren kann der Führerschein schon bei 0,3 Promille entzogen werden. Wer mit 0,5 Promille oder mehr am Steuer angehalten wird, muss auch ohne jedweden Fahrfehler von mindestens 500 Euro Bußgeld sowie einem Monat Fahrverbot ausgehen. Ab 1,1 Promille gilt jeder Kraftfahrer als ganz und gar fahruntüchtig und wird mit mindestens sechs Monaten Fahrerlaubnisentzug und einer hohen Geldstrafe belegt – Wiederholungstäter setzen sogar Freiheitsstrafen aufs Spiel.

Häufig wird verkannt, dass der Alkohol der weinhaltigen Getränke auf dem Weihnachtsmarkt wegen der Süße und Wärme sehr zügig ins Blut übergeht und betrunken macht. Die eigene Einschätzung, wie viele Gläser Glühwein oder Punsch jemand unbeschadet konsumieren kann, ist kaum verlässlich, denn die Alkoholkonzentration im Blut hängt von diversen Faktoren wie Alter, Gewicht, Geschlecht und Tagesform ab.

Autoreparaturen.de rät zur Vorsicht und wünscht Ihnen einen schönen 2. Advent.