Sven-Olaf Fröh­lich / foto­lia

Wie sicher sind moder­ne Elek­tro­au­tos? Die­se Fra­ge rückt bei vie­len poten­zi­el­len Inter­es­sen­ten erneut in den Vor­der­grund, seit eini­ge Tes­la-Fahr­zeu­ge nach Unfäl­len Feu­er gefan­gen haben. Jetzt hat der Auto­mo­bil­club ADAC den neu­en VW e-Up gecrasht.

Fazit: Der im Gegen­satz zu sei­nem kon­ven­tio­nel­len Bru­der um 250 Kilo­gramm schwe­re­re e-Up ist ver­gleichs­wei­se sicher wie jeder ande­re Up. Beim simu­lier­ten Unfall mit der Strom­ver­si­on blieb die Fahr­gast­zel­le voll­stän­dig intakt, das Elek­trik­pa­ket samt Bat­te­ri­en und Lei­tun­gen steck­te den Auf­prall mit 64 km/h pro­blem­los weg. Nach Aus­sa­ge des ADAC ist kei­ne zusätz­li­che Gefahr durch den Elek­tro­an­trieb fest­stell­bar.
Der VW e-Up kommt mit einer Bat­te­rie­la­dung auf einen Akti­ons­ra­di­us von 160 Kilo­me­ter. Die Bat­te­ri­en kön­nen 18,7 Kilo­watt­stun­den (kWh) Ener­gie spei­chern und befin­den sich im Mit­tel­tun­nel sowie unter Vor­der- und Rück­sit­zen. So ver­klei­nert sich der Kof­fer­raum nicht. Der Ein­stiegs­preis des e-Up liegt jedoch bei stol­zen 26 900 Euro – das ist cir­ca dop­pelt soviel, wie ein her­kömm­li­cher Up mit guter Aus­stat­tung kos­tet.