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Nach EU-Expertenmeinungen könnte die neue Tagfahrlichtpflicht an Neuwagen zu 1200 – 2000 weniger Verkehrstoten pro Jahr führen. Die Pflicht zum Tagfahrlicht an Neuwagen, die zum 1. Februar eingeführt wurde, soll dazu beitragen, die Zahl der Verkehrstoten zu reduzieren. „Licht rettet Leben“ lautet die Devise.
Da allerdings nicht nur Neuwagen Verkehrstote verursachen, sondern auch, kaum erstaunlich, ältere Modelle, wäre eine Nachrüstung für eben diese älteren Modelle wünschenswert, ein Plus an Sicherheit ist immer ratsam.

Das Tagfahrlicht für Pkw, Lkw und Busse ist eine zusätzliche Beleuchtung, die meist in der Frontschürze oder in den Scheinwerfern des Fahrzeugs eingebaut ist. Die speziellen Frontleuchten schalten sich automatisch ein, sobald der Motor angelassen wird. Gegenüber herkömmlichen Abblendlicht bietet es einige Vorteile: Licht von Motorradfahrern und anderen Verkehrsteilnehmern wird nicht überstrahlt, es blendet nicht und erhöht den Kraftstoffverbrauch unwesentlich. Man wird mit Taglicht für andere Verkehrsteilnehmer besser erkannt, insbesondere in Alleen, Häuserschluchten und auf Landstraßen mit wechselnden Lichtverhältnissen.

Statt mit Tagfahrlicht dann mit Abblendlicht zu fahren ist keine gute Alternative, allein schon deshalb weil sich der Kraftstoffverbrauch um bis zu 0,2 Liter steigern kann und die Lebensdauer des Abblendlichts erheblich reduziert wird.

Deshalb ist eine Nachrüstung für ältere Automobile mit einem LED-Tagfahrlicht empfehlenswert. Für diese Diodentechnik spricht die lange Lebensdauer, der geringe Strom- und also weniger Spritverbrauch. Eine Anschaffung des LED-Tagfahrlicht ist mit einmaligen Kosten ab 90 Euro verbunden. Der Einbau ist für geübte Laien in zwei bis drei Stunden zu schaffen. Für handwerklich eher unbegabte empfiehlt sich ein Besuch in der Werkstatt zur Nachrüstung mit dem LED-Tagfahrlicht.