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Für den Urlaub einen Mietwagen zu buchen bedeutet mehr Freiheit und Optionen für die Freizeitgestaltung. Die Reservierung kann online durchgeführt werden, sodass auch ein guter Preisvergleich der Vermieter möglich wird. Damit die Fahrten mit dem Leihwagen problemlos genossen werden können, gibt es ein paar Faktoren zu beachten.

Mietwagen aussuchen und Preise vergleichen

Wird der Mietwagen online gebucht, kann man den Vorteil vom schnellen und bequemen Preisvergleich nutzen. Zunächst muss überlegt werden, welcher Wagen den eigenen Wünschen entspricht. Soll es ein Cabrio sein, ein familientauglicher Kombi oder ein geländegängiger Wagen? Wie viele Personen sollen Platz finden? Nachdem diese Fragen geklärt sind, können die Preise der Anbieter verglichen werden. Bei der Buchung kann gespart werden, indem man einen aktuellen Gutschein nutzt, beispielsweise von billiger-mietwagen. Der Gutscheinwert wird direkt bei der Online-Buchung eingelöst. Wer einen Leihwagen reservieren möchte, muss in der Regel einen gültigen nationalen Führerschein vorlegen. Manche Länder verlangen auch den internationalen Führerschein. Zudem wird der Buchungspreis per Kreditkarte bezahlt.

Vor der Fahrt den Leihwagen begutachten

Bevor die Fahrt mit dem Mietwagen startet, sollte sich das Fahrzeug genaustens angeschaut werden. Empfehlenswert ist es, den Rundgang mit einem Mitarbeiter der Vermietung durchzuführen. Sind Schäden vorhanden, beispielsweise Lackschäden, sollten diese protokolliert werden. Somit können diese Schäden nicht zu Lasten des Mieters berechnet werden. Bei starken Mängeln des Wagens, die nicht sofort behoben werden können, sollte man den Wagen ablehnen und ein intaktes Fahrzeug verlangen.

Darauf sollte man zudem achten

Der Mietwagen darf nur von den Personen gelenkt werden, die als Fahrer im Mietvertrag eingetragen sind. Soll eine zweite Person den Wagen fahren dürfen, muss diese ebenfalls in den Vertrag aufgenommen werden. Für die meisten Verleihfirmen muss der Fahrer mindestens 21 Jahre alt sein. Heute sind zwar keine Kilometerbegrenzungen mehr üblich, dennoch sollte man darauf achten, dass keine Begrenzung vertraglich festgehalten ist. Werden die vorgeschriebenen Kilometer überschritten, kann dies oftmals sehr teuer werden. Im Vertrag sollte der Gesamtpreis deutlich ausgewiesen sein, um versteckte Kosten zu vermeiden. In der Regel wird der Mietwagen vollgetankt übergeben und muss auch wieder mit vollem Tank abgegeben werden.

Zusatzversicherung für den Mietwagen im Ausland

Im Ausland gelten die Regeln des betreffendes Landes. Verursacht der Mieter einen Unfall und ist lediglich die Mindestversicherungssumme vereinbart, müssen die Mehrkosten aus eigener Tasche bezahlt werden. Deshalb sollte zunächst bei der eigenen KFZ-Versicherung nachgefragt werden, wie hoch die Deckungssumme für Fahrten im Ausland ist. Besteht kein erweiterter Versicherungsschutz, kann die sogenannte „Mallorca-Police“ für die Zeit des Auslandsaufenthaltes abgeschlossen werden. Dadurch wird die Deckungssumme erhöht und im Falle eines Unfalls übernimmt die Versicherung die Kosten. Diese Zusatzversicherung gilt innerhalb Europas und ist nicht an einen Urlaub auf Mallorca gebunden, wie von der Bezeichnung abgeleitet werden könnte. Diese Zusatzversicherung kostet monatlich etwa zwanzig Euro und wird unter anderem auch von einigen Mietwagenfirmen angeboten. Für Reisen in Länder außerhalb Europas kann eine Traveller-Police abgeschlossen werden, die weltweit gültig ist. Sollte es zu einem Unfall kommen, muss die Polizei verständigt und der Unfallhergang protokolliert werden. Das Protokoll muss von allen Beteiligten unterschrieben werden und anschließend verständigt man die Leihwagenfirma.