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Ende Oktober 2015 erscheint der neue James-Bond-Streifen. „Spectre“ heißt die schon 24. Auflage der 007-Reihe und wie schon vermutet, wird zum vierten Mal Daniel Craig die Hauptrolle übernehmen. Bonds Gegenspieler wird von Christopher Waltz in der Rolle des Schurken Blofeld repräsentiert.

Noch ein bekannter Name bezüglich der Automobilbranche spielt eine essentielle Rolle im neuen Film: Der Aston Martin. Die britische Automarke kam zum ersten Mal 1963 in „Goldfinger“ zum Einsatz. Damals war es ein mit Maschinengewehr und Öl-Sprüher getunter Serien-DB5, der Ur-Bond Sean Connery von Geheimdienst-Tüftler-„Q“ überreicht wurde. Der DB5 bekam noch in weiteren Bond-Filmen kleinere Rollen und gilt gegenwärtig als eines der berühmtesten Autos der Welt. Entsprechend hoch war der Gewinn bei einer Versteigerung 2010: Das Original-Fahrzeug ging für 3,35 Millionen Euro unter den Hammer.

Inzwischen rasten verschiedene Aston-Martin-Modelle durch die Szenen, wie der V12 Vanquish in „Stirb an einem anderen Tag“ oder auch der DBS in „Casino Royale“, dem ersten Film mit Craig als 007. In „Spectre“ fährt der Gentlemen-Agent jetzt einen DB10, einen Aston, den es aktuell so gar nicht gibt. Das Fahrzeug entsprang in enger Kooperation von Aston-Martin-Designchef Marek Reichman mit Regisseur Sam Mendes und wurde eigens für Bond geschaffen. Der DB10 geht dabei über seine Funktion als Filmauto hinaus: Er zeigt auch einen Ausblick auf das kommenden Design der Marke. Vom DB10 sollen zehn Exemplare angefertigt werden. Ob diese alle im Film verwendet werden, ist aktuell ebenso wenig bekannt wie die Motorisierung oder – noch viel bedeutsamer – die technischen Aspekte des Wagens. Wir müssen uns also gedulden, bis 007 das Auto von „Q“ präsentiert bekommt.