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Auf diese Auszeichnung sind Autohersteller gespannt: In ihren Anzeigen lässt es sich gut mit dem Titel „International Engine of the Year“ werben. Bei der „Engine Expo“ in Stuttgart (4. bis 6. Juni 2013) wurden die diesjährigen Preise verliehen. Besondere Innovationen scheint es nicht gegeben zu haben, denn die Jury aus 84 internationalen Fachjournalisten kürte fast die gleichen Preisträger wie im Jahr zuvor.

Auch in diesem Jahr holte sich der gerade mal 999 Kubikzentimeter große Ecoboost-Turbobenziner von Ford die Krone der „International Engine of the Year“, nachdem der Dreizylinder bereits 2012 siegreich war. Mit großem Vorsprung bekam das Aggregat außerdem den Sieg in der Kategorie unter einem Liter Hubraum. Den Pokal im Bereich „Green Engine“ ging an den Erdgas-Zweizylinder von Fiat mit 875 Kubik Hubraum. In Punkto „Performance Engine“ liegt der im Ferrari F12 Berlinetta eingebaute 6,3-Liter-V12 vorne, selbiges gilt für die Kategorie der Motoren über vier Liter Hubraum. Als „bester neuer Motor des Jahres“ zeichnet die Jury den zweifach aufgeladenen 1,4-Liter-TSI mit Zylinderabschaltung von VW aus. Er ist vor dem Ferrari-V12 und dem 2,5-Liter-Skyactiv-Benziner von Mazda.

Zum siebten Mal hintereinander räumte der 1,4-Liter-Twincharger-TSI von VW ab, zum bereits dritten Mal der von BMW und PSA entwickelte 1,6-Liter-Turbo und zum zweiten Mal der aufgeladene BMW-Vierzylinderbenziner mit zwei Liter Hubraum. Den vierten Sieg in Folge ergatterte der Audi 2,5-Liter-TFSI-Fünfzylinder. In den hubraumstarken Kategorien gewannen der 2,7-Liter-Direkteinspritzer aus dem Porsche Boxster und der 3,8-Liter-V8 des McLaren MP 4-12C. 2013 wurden in einer neuen Kategorie auch zum ersten Mal Zulieferer mit der Auszeichnung „Engine of the Year“ bedacht. Hier gewann der international erste hydraulische Hybrid mit pneumatischem Druckspeicher, den Bosch in Kooperation mit PSA Peugeot Citroën entwickelt.