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Der Lautsprecherhersteller Mac Audio hat einen Mini Clubman S zum Sound-Showcar umgebaut. Der soundstarke Brite strahlt äußerlich durch seine mattweiße Speziallackierung. Des Weiteren steckt er im Gewand der John-Cooper-Works-Version, was grade am Heckspoiler zu sehen ist. Bei Wimmer Rennsporttechnik wurde dann eine Leistungssteigerung von 184 auf 230 Pferdestärken vollzogen. Zu diesem Zweck programmierte der Tuningbetrieb die Motorelektronik des 1,6-Liter-Turbobenziners um, verbesserte die Ansaugwege und installierte eine neue Abgasanlage. Als Felgen entschied sich Mac Audio für Rundlinge von Oxigin. Die 18-Zöller wurden genau wie das Fahrzeug in weiß lackiert. Für guten Grip sorgen 215er-Reifen. Für das Fahrverhalten ist ein Gewindefahrwerk von KW verantwortlich.

Die Fahrer und Beifahrer sitzen auf Recaro-Sportsitzen. In den veränderten Türverkleidungen sind ein Front- und Heck-Lautsprechersystem vom Typ Star X 2.16 eingebaut. In Handarbeit wurde das Bassgehäuse mit 90 Liter Volumen angefertigt. Es ist mit drei STX-Reference-Woofern von Mac Audio ausgestattet und bringt das Showcar dank Bass zum Beben. Auch aus dem eigenen Programm entspringen die sechs Endstufen aus der Serie Micro X, die insgesamt 3 900 Watt leisten. Sie wurden im Innenhimmel eingebaut. Der Kofferraumboden ist zu einem Spiegel umgewandelt worden.

Weil die Audiokomponenten den Stromhaushalt des Clubman etwas überlasten würden, sind noch eine Zusatzbatterie und Pufferkondensatoren sowie die dementsprechende Verkabelung verbaut. Die Steuerung des Soundsystems geschieht über eine Kontrolleinheit vom Typ Audiovox VME 9325BTA. Damit lassen sich Navigation, iPod, iPhone, USB, DVB-T sowie Bluetooth per Touchscreen bedienen. Damit der Mini bei maximal aufgedrehter Lautstärke nicht zu scheppern beginnt, verwendete Mac Audio alles in allem zwölf Quadratmeter Dämmmaterial. Davon ist ist jedoch nichts zu sehen, denn das Interieur wurde mit Leder und Alcantara veredelt. Auch wenn der Mac-Audio-Mini eine Sonderanfertigung ist, seien hier noch die Umbaukosten genannt: Rund 24 000 Euro waren für die Verwandlung notwendig.