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Der US-ame­ri­ka­ni­sche Foto­jour­na­list Ste­ve McCur­ry insze­niert die 2013er Aus­ga­be des legen­dä­ren Pirel­li-Kalen­ders. In der bevor­ste­hen­den Aus­ga­be sol­len durch­weg Frau­en por­trä­tiert wer­den, die sich für wohl­tä­ti­ge Pro­jek­te enga­gie­ren oder sozia­le Orga­ni­sa­tio­nen unter­stüt­zen. Die Moti­ve wur­den vor der fes­seln­den Kulis­se von Rio de Janei­ro geschos­sen.

In Ste­ve McCur­rys Auf­nah­men will er die sozia­le Umge­bung sowie das Herz und die See­le der Men­schen und des Lan­des, in wel­chem er arbei­tet, dar­stel­len. Sei­ne Moti­ve fin­det er über­wie­gend in Kri­sen- und Kriegs­ge­bie­ten. Er doku­men­tier­te bei­spiels­wei­se die sowje­ti­sche Inva­si­on in Afgha­ni­stan, den Iran-Irak-Krieg, den ers­ten Golf­krieg oder die Aus­ein­an­der­set­zun­gen in Bei­rut, im Jemen und in Tibet. Sein berühm­tes­tes Foto ist das Por­trait eines afgha­ni­schen Mäd­chens mit leuch­tend grü­nen Augen, wel­ches 1985 um die Welt ging. Der nun 62-jäh­ri­ge erhielt zahl­rei­che Aus­zeich­nun­gen und wur­de mehr­fach zum „Pho­to­gra­pher of the Year“ gewählt. Seit 2005 ist er sogar Ehren­mit­glied der Roy­al Pho­to­gra­phic Socie­ty of Gre­at Bri­tain.

Der Pirel­li-Kalen­der fas­zi­niert seit 1964 die Freun­de edler Foto­gra­fie und moder­ner Kunst. Damals als ori­gi­nel­les Geschenk für beson­de­re Kun­den kre­iert, ent­wi­ckel­te sich das Monats­werk zum Kunst­ob­jekt mit Kult­sta­tus. „The Cal“ gehört zu den bekann­tes­ten und begehr­tes­ten Foto­ka­len­dern der Welt. Er wird nicht ver­kauft, son­dern aus­schließ­lich an aus­ge­wähl­te Per­so­nen ver­schenkt.