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Dass auch Aston Mar­tin ein Stück vom gro­ßen SUV-Kuchen abha­ben möch­te, ist klar. Schließ­lich ist die Kon­kur­renz aus der First Class bereits gefähr­lich weit mit ihren geplan­ten Cross­over-Model­len. So hat Bent­ley schon für 2016 den Ben­tay­ga pro­phe­zeit, Lam­bor­ghi­ni könn­te den Urus künf­tig zur Seri­en­rei­fe ent­wi­ckeln, Mase­ra­ti bringt den Levan­te und sogar bei Rolls-Roy­ce denkt man laut über ein Sport Uti­li­ty Vehi­cle nach. Por­sche hat mit dem Macan bereits das zwei­te SUV ins Pro­gramm genom­men, nach­dem der gro­ße Cayenne so posi­tiv ver­lief.

Auf dem Gen­fer Salon hat Aston Mar­tin jetzt ein hoch­ge­leg­tes Con­cept Car prä­sen­tiert. Mit sei­nem mar­kan­ten Küh­ler­grill und nicht weni­ger cha­rak­te­ris­ti­schen Heck­leuch­ten ist es ein­deu­tig ein Aston Mar­tin. Nach Aus­sa­gen von Aston-Boss Andy Pal­mer soll der DBX nicht nur ein fürst­li­cher Rei­se­wa­gen sein, son­dern auch prak­tisch, fami­li­en­taug­lich und umwelt­freund­lich – Adjek­ti­ve, die nor­ma­ler­wei­se nicht an ers­ter Stel­le genannt wer­den, wenn es sich um Aston-Model­le dreht.

Das Con­cept Car besitzt zwei Türen mit vier Sit­zen, die Anzahl der Türen dürf­te sich bei einem Seri­en­mo­dell aber ver­dop­peln. Es gibt noch nicht vie­le Infor­ma­tio­nen zur Stu­die, die wahr­schein­lich erst ein­mal die Reak­tio­nen von Kun­den und Inter­es­sen­ten aus­tes­ten soll. Nur so viel, dass der elek­trisch ange­trie­be­ne DBX über Rad­na­ben­mo­to­ren ver­fügt und dass sich wegen des feh­len­den Ver­bren­ners in Front und Heck prak­ti­sche Stau­räu­me erge­ben. Die Moto­ren wer­den von Lithi­um-Schwe­fel-Bat­te­ri­en gespeist.

Der DBX zeigt außer­dem ein paar tech­ni­sche Fea­tures, die eben­falls in einem Seri­en­mo­dell der Mar­ke hin­zu­kom­men könn­ten. Dazu gehö­ren eine rein elek­tri­sche Len­kung (dri­ve-by-wire), Kame­ras statt Rück­spie­gel, eine Brems­an­la­ge mit Kera­mik­schei­ben und Reku­pe­ra­ti­ons-Funk­ti­on, auto­ma­tisch dim­men­des Sicher­heits­glas sowie extra für Fah­rer und Bei­fah­rer kon­stru­ier­te Head-up-Dis­plays.

Laut Pal­mer ist die Stu­die vom Seri­en­mo­dell noch weit ent­fernt. Ob und wann das Aston-SUV auf den Markt erscheint und ob unser Freund 007 eines Tages einen Seri­en-DBX mit den Wort „Ihr neu­er Wagen, Mr. Bond“ über­reicht bekommt, steht noch nicht fest.