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Schlagwort: Land Rover Defender

Der Land Rover Defender vom Designer Sir Paul Smith

Bron­wyn Mack / foto­lia

Der Mode­de­si­gner und beken­nen­de Land Rover Defen­der - Fan Sir Paul Smith hat zusam­men mit dem bri­ti­schen Auto­her­stel­ler Land Rover einen außer­ge­wöhn­li­chen Gelän­de­gän­ger ent­wi­ckelt und von Hand geformt. Das ein­zig­ar­ti­ge Ergeb­nis wur­de nun in Smith‘s Geschäft in May­fair, Groß­bri­tan­ni­en, vor­ge­stellt.

überraschendes Design für den Defender

Als Grund­la­gen-Fahr­zeug muss­te ein gewöhn­li­cher Land Rover Defen­der 90 her­hal­ten. Das Äuße­re des Design-Urge­steins wird nun von 27 ver­schie­de­nen Far­ben geziert. Die Kolo­ri­te wur­den von Smith eigen­hän­dig aus­ge­wählt. Dabei möch­te der Desi­gner „reich­hal­ti­ge Far­ben, die gemein­sam einen Über­ra­schungs­ef­fekt her­vor­ru­fen.

exklusives Interieur des Land Rovers

Neben dem Außen­de­sign des Defen­ders schaff­te der Mode­ma­cher auch einen exklu­si­ven Innen­aus­bau. Der Bri­te ver­wen­de­te für die Sitz­be­zü­ge eine Mischung aus Leder und Stoff. Schwar­zes Leder mit blau­en Kon­trast­näh­ten über­zie­hen auch das Arma­tu­ren­brett und die Tür­ver­klei­dun­gen. Des Wei­te­ren fin­den sich etli­che ver­steck­te Details im Fahr­zeug. Dazu gehö­ren bei­spiels­wei­se ein Abdruck von einem Schlüs­sel­set im Hand­schuh­fach, eine hand­ge­mal­te Bie­ne auf dem Dach oder eine neue Ana­log­uhr in der Mit­tel­kon­so­le.

unverkäufliches Unikat

Zu kau­fen wird es das Meis­ter­werk wohl nicht geben und wer einen Seri­en-Defen­der haben möch­te, soll­te sich beei­len! Der Gelän­de-Lord geht näm­lich gegen Ende des Jah­res 2015 defi­ni­tiv in Ren­te und wird dann nicht mehr pro­du­ziert. Aktu­ell beginnt der Neu­preis für einen Defen­der 90 noch bei 31 290 Euro.


Jubiläumsmodelle dank 35 Jahre Mercedes G-Klasse

G-Klas­se / pgott­schalk / Foto­lia

Es gibt nur eine Hand­voll Auto­le­gen­den, die optisch nahe­zu unver­än­dert über einen Zeit­raum von drei Jahr­zehn­ten und mehr gebaut wur­den. Bei­spiels­wei­se der VW Käfer, der Lada Niva, der Land Rover Defen­der, und die Mer­ce­des G-Klas­se. Die­se fei­ert jetzt ihren 35. Geburts­tag.

Die Ent­wick­lung des Mer­ce­des-Gelän­de­wa­gens star­te­te 1972 mit einer Koope­ra­ti­on zwi­schen Daim­ler-Benz und Steyr-Daim­ler-Puch in Graz. Im Las­ten­heft der Inge­nieu­re stand nicht nur die Gelän­de­gän­gig­keit im Fokus, son­dern auch, dass die Karos­se­rie welt­weit unkom­pli­ziert repa­riert wer­den kann. Auf die­se Wei­se erhielt das G-Modell sei­ne schnör­kel­lo­se, kan­ti­ge Form.

G-Klasse seit 1979 am Markt erhältlich

Im Jahr 1979 wur­de er dann ver­öf­fent­licht. Anfangs gab es vier Moto­ri­sie­run­gen vom 240 GD mit 52 kW bis zum 280 GE mit 136 kW. Gelie­fert wur­den nicht nur ein „Sta­ti­on Wagon“ mit kur­zem und lan­gem Rad­stand, son­dern auch ein Cabrio. Etwas spä­ter wur­den auch noch ein Kas­ten­wa­gen sowie ein Pick-up auf­ge­legt, bei­de konn­ten sich aber nicht durch­set­zen. Das konn­te man von den ande­ren Aus­füh­run­gen nicht behaup­ten: Schon bald offen­bar­te sich, dass es kaum Hin­der­nis­se gab, vor denen der Mer­ce­des wei­chen muss­te. Eine Gelän­de­un­ter­set­zung und zuschalt­ba­re Dif­fe­ren­zi­al­sper­ren für Vor­der- und Hin­ter­ach­se hal­fen bei der Fahrt.

Im Lauf der Jah­re wur­de der Gelän­de­wa­gen andau­ernd ver­bes­sert und die Bau­rei­he gesplit­tet: Nun gibt es Nutz­fahr­zeu­ge für Behör­den, das Mili­tär und Kom­mu­nen, sowie „zivi­le“ Model­le mit PKW-Innen­raum und etli­chem Luxus. Dabei ist der Anschaf­fungs­preis nicht gera­de gesun­ken. Das bil­ligs­te G-Modell ist gegen­wär­tig ein G 350 Blue­Tec mit 155 kW für bereits gan­ze 87 066 Euro. Das obe­re Ende setzt der G 65 AMG, des­sen Zwölf­zy­lin­der­mo­tor gewal­ti­ge 450 kW und 1 000 New­ton­me­ter Dreh­mo­ment her­bei­schafft. Um ihn zu besit­zen, muss man 268 345 Euro inves­tie­ren.

Sondermodell zum 35.Jubiläum

Ein Ende wird oft pro­phe­zeit, jedoch abseh­bar ist es nicht. Die Ver­trä­ge mit Magna-Steyr in Graz, wo die G-Klas­se fabri­ziert wird, lau­fen bis 2020. Zum Jubi­lä­um gibt es nun ein Son­der­mo­dell mit dem Namen „Edi­ti­on 35″. Es ist als G 350 Blue­Tec und als G 500 order­bar. Erkennt­lich wird die Edi­ti­ons-Auf­la­ge durch schwarz glän­zen­den 18-Zöl­lern und einer auf­fäl­li­gen Zwei­farb­la­ckie­rung in Weiß und Schwarz. Wer es dis­kre­ter mag, kann die Karos­se­rie auch voll­stän­dig in Schwarz bestel­len. Ab Werk dabei ist das Sport-Paket, wel­ches unter ande­rem mit AMG-Kot­flü­gel­ver­brei­te­rung und beim G 500 mit Spor­taus­puff auf­war­tet. Dazu zäh­len auch Chrom­ein­la­gen im Küh­ler­grill, Chrom­rah­men um die Sitz­ver­stell­schal­ter sowie um die Laut­spre­cher.

Für das Inte­ri­eur kann aus zwei Leder­aus­stat­tun­gen aus­ge­wählt wer­den, eben­falls ent­we­der zwei­far­big oder ein­far­big. Bei­de Male kon­tras­tie­ren rote Zier­näh­te. Für die Optik sorgt eine bele­der­te Instru­men­ten­ta­fel, ein AMG-Lenk­rad, schwar­zer Kla­vier­lack und ein dunk­ler Innen­him­mel. Der spe­zi­el­le G 350 Blue­Tec kos­tet 101 031 Euro, der G 500 in der Edi­ti­on 35 ist ab 112 812 Euro erhält­lich.

weitere Jubiläums-Highlight „Otto“

Und es gibt noch eine beson­de­re G-Klas­se zum Jubi­lä­um. Das Uni­kat nennt sich „Otto“ und ist jener 300 GD, mit dem Gun­ther Hol­torf und sei­ne mitt­ler­wei­le ver­stor­be­ne Frau Chris­ti­ne im Jahr 1988 zu einer Welt­rei­se auf­bra­chen. Das Ziel war es, nach Mög­lich­keit alle Län­der die­ser Erde zu besu­chen. Knapp 26 Jah­re, rund 900 000 Kilo­me­ter und 215 bereis­te Län­der spä­ter brach­te Gun­ther Hol­torf den G zurück in die schwä­bi­sche Hei­mat. Das Mara­thon­mo­bil bekommt einen Platz im Mer­ce­des-Benz Muse­um in Stutt­gart-Unter­türk­heim, wo es ab dem 21. Okto­ber 2014 aus­ge­stellt wird. Als Welt­re­kord­ler wird „Otto“ eben­so bei Guin­ness World Records ver­ewigt.

Bevor „Otto“ sei­nen end­gül­ti­gen Platz im Mer­ce­des-Benz Muse­um bekommt, wird er ab Ende Febru­ar 2015 erneut für zwei Jah­re auf Rei­sen geschickt, und zwar durch die Mer­ce­des-Benz Cen­ter und Nie­der­las­sun­gen in Deutsch­land und Euro­pa. Eine spe­zi­ell für das Fahr­zeug kon­zi­pier­te Wan­der­aus­stel­lung beglei­tet „Otto“ und erzählt von sei­nen inter­es­san­tes­ten Sta­tio­nen.